Volle Fahrt voraus

bei mir ist, wie man an der Postingfrequenz vielleicht gesehen hat, dann doch etliches im Umbruch.

Der Hauptgrund: Die Reaktivierung steht im Raum, d.h. es wird geprüft, ob ich wieder an die Schippe kann. Yay.

Aber eins sag ich euch: Es hat nen veritablen Grund, warum der Amtsschimmel das Wappentier in NRW ist.

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Mein Gärtchen

Vor ein paar Wochen gabs ja einen dicken Sturm. Nun, mein Pavillon hat das nicht überlebt. Leider. Also: Pavillon abbauen, Gartenhäuschen drauftun. Hat soweit funktioniert – es fehlen nur noch die Fenster und die Tür, leider hab ich hier ein Problem: Is kalt draußen *g*

Tja. Wenn der Wind zu heftig weht, hauts den Pavillon schon mal aus den Verankerungen. Schade 🙁

Also mal auf die Woche nach Ostern warten.

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Wie mans macht isses verkehrt

Silvester 2015 der große Aufschrei. Irgendwas zwischen 40 und 1000 „nordafrikanische“ Männer die irgendwas zwischen 100 und 10000 Opfer (die Zahlen hab ich in den verschiedensten Medien alle gesehen) sexuell belästigt, begrapscht, beklaut haben.

Der widerliche Hashtag #rapefugee ließ auch nicht lange auf sich warten.

Silvester 2016: Die Ereignisse 2015 sollten sich nicht wiederholen. Entsprechend hoch war das Polizeiaufkommen und die Leute, die auf die Domplatte gelassen wurden, waren handverlesen. Völlig zu Recht. Oh, und 6 Leute der „Identitären“ sind ebenfalls des Platzes verwiesen worden.

Kann mir mal bitte einer erklären, warum die Polizei jetzt „rassistisch“ gewesen sein soll? Ein racial Profiling angesichts der Ereignisse letztes Jahr ist völlig in Ordnung und angemessen. Es waren im vergangenen Jahr nun mal keine blonden und blauäugigen, die da an falschen Stellen Luft gezogen haben UND die zudem das Leben verdammt vieler Leute verdammt viel schwerer gemacht haben.

Wenn man jetzt sieht, dass da wieder gruppenweise genau die Leute standen, die letztes Jahr schon dummes Zeug gemacht haben: Nope. Die können dann woanders feiern und sich von mir aus gegenseitig den Schniedel antanzen. Aber auf der Domplatte die offiziellen Feiern mitmachen – DAS Privileg ist fürs erste verspielt.

Nein, an der Stelle ist eine Einzelfallprüfung nicht durchführbar. Wir reden da von mehreren Tausend Leuten auf der Domplatte, die da feiern. Das kannst du knicken, dass du da jeden einzeln filzt, ob er auf die Platte darf oder nicht. Du hast ein Risikoprofil, dass da lautet: Maghrebiner. Männlich. Die können dann halt nicht mitspielen. So ist das, wenn ein paar Idioten das für alle kaputtmachen. Doof für die, die dann falsch getroffen werden, aber ich könnte mir vorstellen, dass die ordentlichen Leute das durchaus verstehen. Die, die ich kenne, begrüßen die Aktion auf jeden Fall.

Nafri soll also rassistisch sein? Gut, der Tweet war selten dämlich, aber hey: Das sind keine PR-Profis und persönlich finde ich solche Ausrutscher durchaus erfrischender als glattgeleckte 100% korrekte Tweets, die nix aussagen. Und Jobintern nutzt du halt mal Abkürzungen. Da hat einer gepennt – am 2.1. eines Jahres durchaus in Ordnung.

Jeder, der jetzt hier die Leute in Schutz nimmt, die im vergangenen Jahr richtig kacke gebaut haben, sollten sich mal überlegen, dass sie damit auch den Leuten, die sich hier anständig benehmen und versuchen, auf die Füße zu kommen, so richtig ins verlängerte Rückgrat treten. Mit Anlauf.

Wozu denn noch hier nach den deutschen Regeln spielen, wenn die Regelbrecher auch noch beschützt werden? Dafür hat keiner Verständnis, wenn ich mit den Flüchtlingen rede. Wer die Regeln bricht, soll bestraft werden. Das ist deren Tenor. Und: „Es waren Marokkaner, Tunesier, Algerier die da in Köln Mist gemacht haben. Warum sollte die Polizei das Risiko eingehen?“

Genau das. Es war eine Risikoabwägung. Vergangenes Jahr ist Mist passiert, das sollte sich nicht wiederholen. Und angesichts der Bilanz: 10 „leichte sexuelle Übergriffe“ aka „grabschen“, 92 Leute im Gewahrsam, 27 vorläufige Festnahmen, 1080 Platzverweise. Und alles in allem eine schöne, ruhige Silvesterparty.

Eins noch zu den Platzverweisen. Es wird (vor allem in den einschlägigen Kreisen wie PI und Co.) wohl kolportiert, dass da 1000 „Nafris“ wieder auf billige deutsche Weiber gewartet haben.

Dem ist nicht so. Diese 1000 sind eine 1:1-Übertragung der Platzverweise auf eine Gruppe alleine, nämlich die Nordafrikaner. Das ist unzulässig und wie so oft glatt gelogen. Die Platzverweise trafen eine Menge Leute, die durchaus auch als „arisch“ durchgehen würden, meine Lieben. Siehe oben die Platzverweise für die Identitären Vollidioten.

DIE will nämlich auch keiner auf so einer Party.

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Das große schwarze Kaninchen

Wenn es eine Story gibt, die nicht verfehlt, mich zum Weinen zu bringen, einfach weil sie so wunderbar erzählt ist, so furchtbar traurig und gleichzeitig so unglaublich hoffnungsvoll, dann ist es Watership Down. Die Geschichte ist ein emotionaler Rollercoaster mit einem Ende, so unfassbar wunderbar und traurig und schön… sowas bekommt man nur einmal im Leben hin als Autor.

Fiver und sein Kampf gegen das tyrannische Kaninchen, zusammen mit seinem Bruder Hazel – um ein Volk von Wildkaninchen zu befreien. Wunderbare Allegorie und vielleicht etwas, was wir uns alle öfter ansehen sollten.

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Schöne Feiertage

Bleibt für dieses Jahr nur noch der Jahresrückblick. Will ich das wirklich? Wir sehen mal.

Momentan entwickel ich mich in eine Richtung weiter, die spannend ist. Das bloggen ist derzeit etwas in den Hintergrund geraten, einfach, weil ich tatsächlich viel um die Ohren habe.

Mal sehen, ob ich nächstes Jahr wieder mehr Ressourcen habe.

Ich werd nicht jünger und dieses Jahr sind die  Knochen noch bissi *aua* geworden. Wird wohl doch Zeit für ne geschmeidige Gewichtsreduktion.

2016 hat für mich auch ein Novum gebracht. Mein erstes Interview. Für einen neuseeländischen Radiosender – Access Manawatu. Karl Pearce ist ein echt netter Kerl, ein bisschen irre, aber das macht nix. Wir hatten ein nettes Gespräch und wenn man berücksichtigt, dass das ganze um sechs Uhr morgens stattgefunden hat und ich völlig verschlafen war, dann hab ich mich gar nicht so schlecht geschlagen. Ich hab allerdings auch festgestellt, dass auch Neuseeland bestimmte Wörter in öffentlichen Räumen nicht mag. „Asshole“ zum Beispiel. Ich muss da wohl noch was an meinem englisch arbeiten *g*
Momentan zweiter in der Liste – „Kerstin on Refugees“.

Alles andere in einem separaten Post. Hier bleibt mir erstmal nur, euch frohe Feiertage zu wünschen, mit möglichst wenig Stress und Ärger.

Bis denne

Eure Tante Jay

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Danke 2016

Endlich hast du blindes Huhn die richtige getroffen.

Margot Honecker.

Mach mal weiter so. Recep Tayyip Erdogan, Donald Trump, Hillary Clinton – du hast noch Arbeit vor dir.

P.S.: @König von Mallorca: Kannst mir sowas bitte in die Brüllbox schieben und nicht als Kommentar unten drunter? Brüllbox krieg ich als Mail. Kommentar nicht.

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Kleiner Musiktipp

Daryl Hall kennt ja jeder, oder? Hall and Oates, falls jemand grübelt.

Daryl Hall hat einen kleinen aber verdammt feinen Youtube-Channel. „Live from Daryl’s house“. Wo man kostbare Kleinode wie diese hier findet, gespielt von sichtlich gut aufgelegten Musikern, die einen unglaublichen Spaß miteinander haben.

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Kleiner Hund in Syrien

Es geht um Jessie. Als die Familie fliehen musste, blieb Jessie zurück. Zu gefährlich die Reise nach Europa, zu groß die Chancen, dass der Hund nicht überleben würde.

Jessie gehts gut, aber die Familie hätte den Hund gerne hier. Zu dem Zweck gibts ein Fundraising-Projekt. Wer sich beteiligen möchte: Jeder Cent ist gerne gesehen. Ich kenne die Familie und betreue sie mit – das ist keine Geldschneiderei, jeder Cent geht zu Jessie und das, was übrigbleiben sollte, in die Hilfsorganisation „Help for refugees with pets“ die die Aktion erst ermöglicht haben. Die Jungs und Mädels da sind übrigens absolute Extraklasse.

https://www.youcaring.com/jessie-561020#.Vx9ullBCmWA.facebook

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Die lange Suche

Heute war eine junge Frau aus Somalia in meinem Büro. Die Geschichte ist an der Stelle nur kurz angerissen: Al-Shabab Milizen wollten ihren Mann rekrutieren. Der weigerte sich, was auf außerordentlichen Mut hinwies. Er musste die Konsequenzen kennen.

Sie nahmen ihn mit, er wurde nie wieder gesehen. Die Familie, bestehend aus seiner Mutter, der Schwiegertochter und 4 Kindern, beschloß zu fliehen.

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