USA

Ach du heilige Scheiße.

Sorry, mehr fällt mir aktuell nicht mehr ein….

Außer vielleicht eine neue Kategorie.

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Soziales

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19 thoughts on “USA

  1. Eine Kategorie könnte auch sein „Trumps Irrsinn des Tages“, die mitunter stündlich aktualisiert werden könnte. Erinnert mich an die Comedy-Show aus den 90ern (RTL?), in der sie die Kategorie „Die Drei von der Telekom“ hatten, nur nicht mehr in lustig. Das fear mongering hat ja in Quebec erste Früchte getragen…

  2. Man sollte sich darauf verständigen, nur noch vom Präsidenten, POTUS, o.ä. zu reden und den Namen Trump zu vermeiden. Der ältere Herr wird vermutlich durchdrehen, wenn er seinen Namen nicht mehr in den Medien hört/liest.

  3. Ganz ehrlich, es hätte schlimmer kommen können.

    Trump ist der Joker im Kartenstapel, den keiner wollte. Was nach Trump raus kommt, weiß keiner.

    Positiv zu vermelden: die Strippen, die Clinton & Co gezogen hat, dürfen wir als gerissen ansehen. Dafür zieht „the Trump“ neue. Die Chance besteht darin, dass diese Strippen nicht länger existieren, als er im Amt ist. Das schafft zwo Zeitfenster: eins, zum Aufbau der Connections und ein weiteres nach Trumps voraussichtlich unrühmlichem Abgang.

    Vor lauter Trump dürfen wir das Clinton-Netzwerk nicht unterschätzen!

    • Schlimmer als ein rassistischer, sexistischer, lügender, kritikunfähiger, narzistisch gestörter Egomane? Der als Chefberater einen rechtsradikalen Kriegstreiber dabei hat? Ich weiß ja nicht – klar, die Clintons stehen für das politische Establishment und haben mehr als genug Leichen im Keller. Für den Moment sind die erstmal kaltgestellt. Aber ich bin mir noch nicht sicher, ob wir das Chaos, was Trump da jetzt anzettelt, unbeschadet überstehen werden. Bannon hat ja schon Kriege im Nahen Osten und im Chinesischen Meer „vorhergesagt“ – ist ja auch nicht schwer, wenn man sie selber anzetteln will…

      • Betrachte den Ist-Zustand: Trump erfüllt jedes Versprechen – ohne Rücksicht auf Machbarkeit. Er verlässt sich auf sein Mantra „You are Fired“, das in seinen Geschäften funktioniert hat, in der Politik aber nicht.

        Sieh es realistisch: er stolpert und purzelt in einem fort. Solange dies geschieht, ist Ruhe in der restlichen Welt.

        Noch nicht aufgefallen?

          • Tante Jay, die Wahrheit habe ich nicht gepachtet – kann sein, dass du Recht hast und ich Unrecht. Ich habe auf einen Aspekt hingewiesen.

            Ohne ihn schön zu reden, er erfüllt erstens nicht alle Kriterien für einen Nazi, und zweitens ist sein Persönlichkeitsbild nicht mit dem von Hitler vergleichbar (DT: erfolgreicher Gauner, aus Übermut in die Politik gegangen; AH: erfolgloser Romantiker, aus Realitätsflucht politische Gewaltphantasien entwickelt und – leider – umgesetzt.)

            • Trump ist ein Narzisst. Das ist inzwischen so offensichtlich, dass Nancy Pelosi eine psychiatrische Evaluation von Trump will.

              Die Persönlichkeits bilder müssen nicht mal gleich sein. Die Handlungen und die Auswirkungen hingegen müssen es.
              Was bei Hitler die Juden, die Schwulen und die Sinti und Roma und Menschen mit Behinderungen waren, sind bei Trump die Muslime, Schwule, Menschen mit Behinderungen und Schwarze.

              Nur weils nicht 1:1 stimmt, heißt das nicht, dass wir diesmal ungeschoren davonkommen.

    • Welches „Clinton-Netzwerk“ denn bitteschön? Gelingt es dir, auch nur EINE Anschuldigung mit Beweisen zu untermauern?

      • Beweise? Steht doch alles in der Zeitung.

        Erstens, Clinton ist mit Wall Street vernetzt. Ob das freiwillige Element dominiert oder eher das unfreiwillige (Erpressbarkeit durch reichlich Kompromat), ist ziemlich gleichgültig.

        Zweitens, nicht von ihr hochgezogen, aber von ihr aufgeritten: sie ist Ikone für ein Gender Mainstreaming, das die Grenze zum Morbiden lange hinter sich gelassen hat.

        Wenn du es anders sehen willst, bitte sehr.

        • „Clinton ist mit Wall Street vernetzt“

          Bannon: Goldmann-Sachs.
          Mnuchin: Goldman-Sachs
          Cohn: Goldman-Sachs
          Clayton: Goldman-Sachs

          „I will totally drain the swamp. It’s true.“

          Clinton hat mit Gender Mainstreaming soviel am Hut wie ne Kuh mit dem Eierlegen. ABER:

          Seit gut 30 Jahren fahren die Republikaner eine beispiellose Kampagne gegen Clinton – aus dem einzigen Grund, weil sie eine Frau ist, die es wagt, nach dem Gipfel zu greifen.

          Bislang ist KEINE der Anschuldigungen gegen sie in irgendeiner Form haltbar gewesen. Das waren *alles* Lügen, Betrügereien, dummes Gequatsche und ähnliches.

          „Aber…aber…emails?“

          Yo.
          http://bgr.com/2017/01/25/trump-email-server-rnc-staff/

          Steht doch alles in der Zeitung, gelle?

          • „Clinton hat mit Gender Mainstreaming soviel am Hut wie ne Kuh mit dem Eierlegen.“

            Ach?

            Ich bisse mir eher die Zunge ab, als den Trump schön zu reden. Aber durch ihn blieb uns ein sexistisches, unbelehrbares, beratungsresistentes Monster erspart.

            • Clinton beratungsresistent? Hast du nicht die vielen Anschuldigungen mitbekommen, dass sie „ihre Meinung ändert wie andere die Unterhosen“? Wo ist DAS denn „beratungsresistent“? Wo ist DAS „unbelehrbar“?

              Was jetzt das Video betrifft, was ist DARAN schlimm? Sie *hat* Recht mit dem, was sie sagt. Für Deutschland mag das bescheuert klingen – für die USA ist sie spot on.

              Clinton hat wenigstens eine Politik, die man diskutieren kann – Trump hat nicht mal das.

              Und da Clinton nicht gewählt wurde, ist jetzt ein sexistisches, unbelehrbares, beratungsresistentes Monster Präsident der USA.

              • Tante Jay, wir sind auf dem Level „Wer von beiden ist unmöglicher“ angekommen. Ich schlage vor: unentschieden.

                Vergessen wir kurz die Personen und betrachten den Wahlkampf. Trump thematisierte die wirtschaftlich desolate Situation der Bevölkerung. Plump und unbeholfen? Aber sicher. Wird er es verbessern? Sag niemals nie … aber glauben tu ichʼs nicht.

                Aber.

                Er thematisiert das überhaupt. Während bei Hilary die Distanz zum Teppich mehrere Zentimeter beträgt.

                Und genau das interessiert die Wahlbevölkerung. Und genau das liefert einen Maßstab für den Erfolg, möge er ausbleiben oder eintreffen.

                • Clintons Teppichhöhe? War recht gering.

                  Sie *hat* den Leuten zugehört. Sie *ist* auf die zugegangen – was du da wiederkäust, sind mir inzwischen so sattsam bekannte Vorwürfe, die ich zum Teil zu Breitbart und InfoWars zurückverfolgen konnte, die sich kontinuierlich an ihr abgearbeitet haben.

                  „Fake News“? Sicher. Aber Fake News, die Früchte trugen. Und ja, viele dieser Fake News, gerade wenn sie Clinton betrafen, sind vom Trump-Lager erfunden worden, der während des Wahlkampfes ein Hauptproduzent war.

                  Clinton wird als kaltherzige, egomanische Kriegstreiberschlampe beschrieben – die sie nicht ist. Und glaub mir, ich bin fast religiös jeder noch so dämlichen Info, die dann im unsäglichen #pizzagate mündete, hinterhergekrochen.

                  Trump hingegen hat bereits gezeigt, was ihm wichtig ist: Die eigenen Taschen füllen. Persönlich glaube ich, dass er deshalb seine Steuererklärung nicht veröffentlicht, weil die zeigen, dass er schlichtweg pleite ist.

                  Keystone XXL und North Dakota Pipeline sollten vom Army Vet Corps evaluiert werden – er hat das verhindert, weil die vorhersehbar zum Ergebnis kommen: „Nich so ne gute Idee“ und das Ding mit Executive Order durchgepeitscht. Warum? Nun, er hat Beteiligungen in beiden Pipelines.

                  Seine Tochter ist bei Nordstrom ausgestiegen und er entfacht einen absoluten Shitstorm deswegen – weil die arme Ivanka so schlecht behandelt wird. Nordstrom steht da grad und weiß nicht, wie denen geschieht. Und, äh, ja, die Boykottaufrufe mehren sich (wobei ich wirklich glaube, dass die meisten Trumpwähler nicht mal eine Socke da bezahlen könnten).

                  Er hat jetzt für 1,5 Mio Monatsmiete ein Apartment im Trumptower an die Army vermietet. Warum? Weil er sich da überwiegend aufhalten will und er halt erreichbar sein muss.

                  Australiens Staatschef muss sich von ihm wie ein Schuljunge abkanzeln lassen, bevor wittle Donald aufknallt, weil nappy time ist.

                  Der Mann ist ein Desaster. Persönlich und politisch. Er hat keinen Plan, was er mit dem Job da machen soll, der ihm in den Schoß gefallen ist, er zerstört gerade so derbe flächendeckend alles, was irgendwie demokratisch ist, mit seinen großen Füßen und treibt und alle in den nächsten Weltkrieg.

                  Du drohst doch nicht China, dass du den Zugang zu ihren Inselfestungen kappst ohne irgendwelche Konsequenzen.

                  Und ich hab hier noch nicht mal von Steve Bannon angefangen, der noch um den Faktor 100 gefährlicher ist als dieses verzogene Kleinkind im Körper eines 70jährigen Mannes.

              • Was jetzt das Video betrifft, was ist DARAN schlimm?

                Mittlerweile ist das Video (leider) gelöscht. An einer Stelle – etwa ab Minute 2 – sagt sie sinngemäß, „Yes, future is female.“

                Wir beide sind hinreichend vetraut mit Politsprech und Euphemismen. Wenn sie sagt, „ja, die Zukunft ist weiblich“, höre ich raus: nieder mit den Männern.

                Du könntest antworten, fass es nicht so seriös auf, Kochtemperatur ungleich Esstemperatur, etc. Könnte ich. Tu ich aber nicht.

                Falls du mich nicht verstehst – kein Problem, ich bin nun mal ein Mann. Du erinnerst dich ans Sprüche à la „I bathe in menʼs tears“ etc. Die Sprüche sind balla balla und nicht ernst zu nehmen. Was ich dagegen sehr ernst nehme, ist das Ausbleiben von feministischer Distanzierung von solcher Gewaltphantasie.

                Dir ist klar, dass ich das nicht dir persönlich zurechne (andernfalls würde ich hier nämlich nicht kommentieren).

                Mir wiederum ist klar, dass du – als Frau – der Sache weniger Gewicht beimisst als ich. Alles gut! Dann sind wir halt auf verschiedenen Seiten des Tresens.

        • achso, in der Liste mit Goldman-Sachs-Mitarbeitern hab ich mal alles Billionärsmäßige mal außer Acht gelassen.

          Also DeVos, Tillerson und wie sie alle heißen.

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