2016

Zeit für meinen persönlichen Jahresrückblick. Ich fang mal an – was am Ende rauskommt, weiß ich aktuell selbst noch nicht.

Das vergangene Jahr war, zumindest für mich, in vieler Hinsicht ein Zäsurjahr. Kulturell wie politisch.

Kulturell ist 2016 das Jahr des großen Generationenwechsels. Und nicht auf eine schöne Art. David Bowie, Prince, Alan Rickman, „Grizzly“ Adams und zuletzt Carrie Fisher und ihre Mutter Debbie Reynolds, das Jahr endete wie es begonnen hatte: Mit dem Verlust von viel Kreativität und Gesichtern, die uns so vertraut waren wie das eines Familienmitgliedes.

Politisch ist 2016 das Jahr, indem die Politik ihre Bankrotterklärung erhalten hat – und gleichzeitig die Annahme verweigerte.

Für mich persönlich war 2016 auch das Jahr der Labels. Für viele wird die Entscheidung „gut“ oder „böse“ nicht mehr davon abhängig gemacht, ob jemand sich entsprechend verhält. Es ist das Label, was zählt. Jemand ist „Extremist“ – brauchst du nicht zuhören, keine Bühne bieten. Jemand ist Rechts, Links, Antideutsch, Nazi gelabelt? Nicht zuhören, keine Bühne bieten.

Dabei kommt es nicht darauf an, ob das Label auch nur entfernt zutrifft. Es reicht, wenn irgendjemand dieses Label, ungeachtet seiner Qualifikation, vergibt. Meist ist keine Qualifikation vorhanden. Wie sollte die auch aussehen.

„Gutmensch“, „Wutbürger“ – diese Label haben zudem gemein, dass sie sich hervorragend eignen, diejenigen, die dieses Label auf die Stirn getackert bekommen, ruhigzustellen.

Aber so wirds nichts mit den Fragen, die gestellt werden müssen – und der Adressierung der Probleme, die wir durchaus haben. Nicht jede Behauptung der Wutbürger ist unsubstantiiert. Leider. Ich arbeite seit einem Jahr in der Flüchtlingshilfe und kenne „meine“ Leute recht gut.Vergewaltiger ist keiner von denen. Die meisten sind gestandene Familienväter, die in ihrem eigenen Land durchaus für die Ihren sorgen können – doch hier geht das nicht mehr. Hier wird ein Bildungsniveau gefordert, dass viele Deutsche nicht erreichen können oder wollen. Was okay ist – man sollte dann halt nur nicht mehr als Straßenfeger vom Leben erwarten.

Ich habe im vergangenen Jahr die gesamte Palette kennengelernt: Vom Analphabeten bis hin zum Hochschulabsolventen. Manche sprachen bereits drei Sprachen und lernen jetzt die vierte. Andere können nur ihre Heimatsprache und machen wenig Anstrengungen, die Sprache ihrer Wahlheimat zu lernen.

Da sind sie in einer Linie mit den Auswanderern aus Deutschland. Es ist ja nicht so, als würden alle deutschen Auswanderer die Landessprache erlenen, wenn sie es nicht müssten. Das sollte man im Hinterkopf behalten, wenn man sich darüber aufregt, dass manche nicht Deutsch lernen (können) – bei einigen ist das tatsächlich eine Frage des Nicht-Könnens anstatt des Nicht-Wollens.

Ich bin daher sehr froh, dass „unsere“ Deutschlehrer hier teilweise extrem niedrigschwellig anfangen und den Leuten auch erstmal beibringen *wie* man lernt.

Flucht ist ja nicht abhängig von Dingen wie „kann ich lernen“ oder „habe ich genug gelernt“ – Flucht ist eine Überlebensstrategie, meist die letzte, die noch bleibt bevor man eine Granate knutscht, die einem auf dem Kopf fällt. Von wem die geworfen wird, ist dann letztlich auch egal.

Zumindest dem, der sie fängt.

Wie gehen wir also mit den Leuten um, die hierherkommen und nicht auf dem europäischen Bildungsniveau sind? Noja, wäre ich unverschämt, würde ich sagen, genauso wie wir mit unseren deutschen Fast-Analphabeten und Schulversagern umgehen. Wir sorgen für sie. Dafür gibts Sozialhilfe.

Wobei, ist das unverschämt? Hm, bei näherem Hinsehen, wohl eher nicht.

Wie gehen wir mit den Kriminellen um? Abschieben? Klingt wie eine gute Idee – bis man sich mal vergegenwärtigt, dass eine Abschiebung in bestimmte Länder nicht oder nur erschwert möglich ist, weil diese Länder die eigenen Leute nicht zurücknehmen. Warum? Weil Deutschland denen nicht genug zahlt. „Entwicklungshilfe“ ist gerade im Maghreb nur ein schlecht getarntes Bestechungsgeld, damit die Länder ihre abgeschobenen Bürger wieder zurücknehmen.

Nur, falls sich jemand fragt, warum Marokkaner, Tunesier und Algerier so selten abgeschoben werden. Es hat Gründe.

Versteht mich nicht falsch: Es ist richtig, dass sich die Bundesregierung sich hier wenigstens einmal nicht erpressen läßt.

Ändert aber nix dran, dass wir so die Leute nicht loswerden, die hier wirklich keiner haben will.

Wir schieben zudem oft die Falschen ab. Ich verstehe nicht, wie man einer serbischen Familie hier Asyl zugestehen kann, und zwar den vollen Schutz mit 3 Jahren, einer Familie, die nur Forderungen stellt und für die nur das Beste gut genug ist, außer Arbeit natürlich – und dann Bangladeshi, die sich hier den Arsch abarbeiten, die von der Minute als sie herausgefunden haben, wie sie arbeiten können, auch gearbeitet haben – wieder abschiebt. Weil kein Asylgrund besteht. Oder weil Dublin III greift und die über Lampedusa gekommen sind.

Oft nach einer Odyssee als Mietarbeiter. Viele haben in Dubai mitgearbeitet beim Bau der Stadien – und sind abgehauen, bevor sie die nächsten Todesopfer wurden. Zuviel Sonne, zuwenig Flüssigkeit, zuviel Arbeit, zu schlechte Unterkünfte. Die Bezahlung mies und selbst die ließ auf sich warten oder wurde in Naturalien ausgezahlt.

Herr Beckenbauer, Sklaven haben nicht immer eine Kette um den Hals.

Wir brauchen ein Einwanderungsgesetz. Eins das festlegt, wer wann zu welchen Bedingungen hier einwandern kann. Das die Tür für diese Leute offenläßt. Das bisherige Gesetz ist zu rigide, reicht nicht aus und ist zudem darauf ausgelegt, die Leute draußen zu halten. Brauchen wir nicht.

*seufz* ich könnte Stun-den…

Zusammenfassung: Nein, die Flüchtlinge sind nicht halb so kriminell wie die Leute sie gerne hätten. Sie sind nicht alle ungebildet, aber manche sind es. Andere wiederum sind hochausgebildet. Ärzte, IT-Fachleute, Lehrer. Andere haben eine ordentliche Schulbildung und wollen hier studieren und ihre Ausbildung vervollständigen. Die gesamte Palette haben wir hier. Und damit müssen wir umgehen. Ignorieren bringt uns keinen Meter weiter. Keinen von uns.

Nein, Flüchtlinge begehen auch keine Reihenvergewaltigungen. Die Zahl der Vergewaltigungen ist auf einem historischen Tief. Und das trotz der Zuwanderung all dieser Männer, die nur hierherkommen, um blonde Frauen…oder könnte das vielleicht gar eine Fantasie bestimmter Männer sein, die nunmehr in Politik gegossen wird? Ich mein, es scheint die nur zu interessieren, wenn Flüchtlinge….?

Man muss es 2017 erwähnen. Donald Trump. Eine weitere Zäsur, diesmal eine politische. Donald Trump wurde nicht trotz der Tatsache gewählt, dass er keinen politischen Hintergrund hat, sondern genau deswegen. Clinton hätte die bisherige US-Politik nicht geändert. Sie war verläßlich für die Eliten, von denen das einfache Volk, dass kämpft, um überleben zu können, die Schnauze gestrichen voll hat. Clinton hat zudem völlig falsch eingeschätzt, wie sehr sie nach dem Sieg über Bernie Sanders gerade von ihrer Wählerbasis gehasst wird. Die *wollten* sie nicht.

Trump *wird* die US-Politik ändern. Grundlegend. Seine Annäherung an Putin gibt Anlass zur Hoffnung, dass den Washingtonern Falken endlich die Flügel gestutzt werden. Zuviele sind da kurz vor der Abdankung, die noch aus dem Kalten Krieg eine Rechnung mit den Russen offenhatten, die sie vor ihrem Ableben begleichen wollten. Darum Ukraine, darum die EU-Expansion in ehemalige russische Interessengebiete und darum die NATO-Osterweiterung. Es steht zu hoffen, dass er hier eine Kehrtwendung macht.

Wie sagte ein Freund mir vorgestern noch: „Er stellt sich ein Kabinett aus Leuten zusammen, die in ihren jeweiligen Bereichen sehr erfolgreich sind. Wir werden sehen, ob sie diesen Geschäftserfolg auf die Politik ummünzen können“

Von der GOP, die Trump nachhaltig kastriert hat, ist nicht viel Widerstand zu erwarten – die Politiker, allen voran Mitch McConnell, reihen sich schon hinter ihm ein, es sind alles Opportunisten, die eins nicht begriffen haben:

Der Wähler hat ihnen die rote Karte gezeigt. Und die Politik verweigert die Annahme. Überall im Westen dasselbe Bild: Die Politik hat den Kredit und die Vertrauenswürdigkeit weitgehend verspielt. Bis zu dem Punkt, dass „du Politiker“ inzwischen synonym für einen gewissenlosen Opportunisten ohne Rückgrat geworden ist, dem es nur um den eigenen Machterhalt geht. Nein, es sind nicht alle so – aber die, die es nicht sind, tun zu wenig, um die Dinge zu ändern. Oder warum hat Sigmar Gabriel in der Partei noch das Sagen und warum haben wir einen Bundespräsidenten, der einen Muslim in Guantanamo hat versauern lassen – wissend, dass er unschuldig ist?

„Protestwählen“ trifft es nicht mehr, meiner Meinung nach. Die Leute wollen Veränderungen. Ihnen ist die in Ritualen erstarrte Politik, die keine Agenda außer Machterhalt mehr hat und die keine Ziele außer „weiter so“ mehr hat, keine Visionen, keine Führungskraft, über.

Es ist keine erstarrte postfaktische Republik, in der wir leben. Es ist eine Republik, in der es gärt und wo die Politik, die das ausgleichen sollte, auf ein beharrliches „et het no immer jotjegangen“ setzt. Sorry, mein Kölsch ist nicht das beste.

Aber, und das ist meine Botschaft an Gutmenschen und Wutbürger gleichermaßen: Risikolose Veränderungen gibt es nicht. Eine Internet-Politik ist keine. Wer im Internet politisiert, tut das oft unreflektiert, weil es halt so schnell geht: *hack hack hack* Text fertig.

Schuldig im Sinne der Anklage. Immer wieder mal.

Wer etwas verändern will, muss sich auf die Hinterfüße stellen. Uns fehlt seit dem Wegbrechen der Piratenpartei eine linke Protestpartei, die in der Lage ist, die linken Protestwähler so zu sammeln, wie es die AfD tut. Die AfD ist jetzt auf dem Stand der Piratenpartei vor den Bundestagswahlen, als sie ihren Höchststand hatten. Und sie tut, was die Piraten mit den Linken hätte tun müssen: Eine Basis sammeln und von da aus weiterarbeiten. Nicht in Eitelkeiten verzetteln.

Die Ziele der Piraten waren gute Ziele. Und in anderen Ländern wie Neuseeland, sind die Piraten durchaus politisch aktiv. Die Bewegung ist nicht tot – sie ist in Deutschland nur durch Idioten völlig diskreditiert worden. Nutzt alles nix, die Piraten sind durch und wir brauchen eine neue Linke, die es schafft, auch IT-Themen anzupacken, ohne sie ideologisch so zuzukleistern, dass sie in „das ist misogynistisch/homophob/rassistisch“ ersaufen.

Kampfparolen ersetzen nun mal keine aktive Politik, Frau Wagenknecht. Politisches Trolling ist keine konstruktive Parlamentsarbeit. Sollten sich vielleicht einige mal auf die Fahnen schreiben, die gerade verzweifelt versuchen, die AfD rechts zu überholen, weil es halt rechts von der CDU nix mehr geben darf.

Diese Aussage wurde vor langer Zeit mal getroffen, aber sie wird imho massiv missverstanden. Sie heißt nicht, dass die CDU sich immer weiter rechts positionieren soll, damit sie auch den letzten Nazi einfängt. Sondern sie ist so zu deuten, dass man die radikalen Rechten nicht mehr weiter hochkommen läßt. Und sie genauso im Griff behält wie übrigens die radikalen Linken. Dass mit Aufklärung und Sozialarbeit die Leute auf die Spur gebracht werden und dem Terrorismus kein Boden bereitet wird.

Achja. „Terrorismus“ – DER Begriff in 2017, der offenbar alles rechtfertigt. Der Bürger wird zu seinem eigenen Besten rund um die Uhr bewacht. Wenn er sich in einer Art benimmt, die Verdacht erregt, wird er prophylaktisch eingesperrt. Könnte ja Terrorist sein.

Willkommen in einer Welt, in der Sicherheit ein Grundrecht ist.

Terrorismus. Das ist ja auch so ein undefinierter Begriff und wie es so mit undefinierten Begriffen ist, weiten sie ihre Definitionen ständig aus. „Mord“, „Totschlag“, „Raub“, „Bildung einer kriminellen Vereinigung“ (wie sind hier eigentlich einige Polizeistationen in gewissen rassisch befreiten Gebieten Deutschlands zu werten?): All das ist schon strafbar.

Terrorismus – sobald das aber erkannt wird, ist die Strafbarkeit so weit nach vorne ins Planungsstadium vorverlegt, dass wir hier bereits von „Gedankenverbrechen“ sprechen können. Rechtsstaatlich ist das nicht mehr.

Und sonst?

Viele Tote dieses Jahr. Und Leute, die wehtun. Einige habe ich oben genannt. Es hat ein Generationenwechsel stattgefunden. Die „Alten“ haben Platz für die Jungen gemacht, diese können jetzt nachziehen und die Flügelchen strecken. Wenn sie denn können.

Ich sage mal: Das Talent eines David Bowie ist ein Jahrhundertreffer gewesen. Vergleichbar (für seine Zeit) mit Mozart. Ich denke mal, in der Retrospektive wird dieser Vergleich irgendwann mal kommen. Die Wandlungsfähigkeit, die Freude, mit der er neue Wege gegangen ist, sich selbst immer wieder neu erfunden hat: Das war eine Ausnahme. Talente dieses Kalibers gibt es in jedem Jahrhundert nur in sehr übersichtlicher Menge.

Alan Rickman – die Stimme, die wie Honig den Rücken runterläuft, ohne allerdings so zu kleben. Die Begeisterung, mit der er immer wieder augenzwinkernd Bösewichte gespielt hat. Sein Severus Snape war unerreicht. Aber auch als Sheriff von Nottingham hat er Kevin Costner mit einer Leichtigkeit die Show gestohlen, die ihres gleichen suchte.

Überhaupt, Kultur. Wir haben zwar an der Oberfläche eine lebendige Kulturlandschaft, die wir auch hegen und pflegen, aber darunter sieht sie so bemerkenswert leblos aus. Theatervorstellungen, die auf Schockeffekte setzen, damit sie ihre Themen an den Kunden bringen können. Subtilität ist ausverkauft, sie wird auch nicht mehr verstanden. Das wurde uns abtrainiert. Deutungen müssen uns geliefert werden – wir machen sie nicht mehr selbst.

Statt dessen setzt man auf Memes, kurze, knackige Slogans – die unweigerlich ein „und was ist mit xxx?“ hervorrufen. Sieht man unter jedem Meme.

„Schokolade ist braun“

„Aber was ist mit weißer Schokolade“ ist *spätestens der dritte Kommentar unter dem Meme. Das Meme, die Zuspitzung der 140 Twitter-Zeichen. In einem Bild wird alles gesagt und man braucht nicht mehr selber tippen, man braucht nicht selber denken. Wenn das nicht reicht, holt man die dicke Keule raus und unterschreibt ne Petition bei Campact oder Allout – oder wie die Plattformen alle heißen. Mann, denen „da oben“ haben wir es jetzt aber gegeben. Die Politik guckt sich das kurz an – oder ignorierts gleich komplett, wissen dass die Leute, die so „protestieren“, ganz sicher nicht auf die Straße gehen. Und da will sie keiner haben.

Macht sich nicht so gut auf Bildern und man müsste ja was ändern.

Ja, auch ich: Schuldig im Sinne der Anklage. Aber ich kann für mich in Anspruch nehmen, dass ich mir meist was dabei denke und ich selten unreflektiert teile (außer, es ist nachts um drei und ich kann mal wieder nicht pennen *g*).

USA, noch einmal: Dakota-Pipeline. Seit Monaten protestieren die Sioux gegen dieses Mistding, dass rücksichtslos durch angestammte Stammesgebiete, Naturschutzgebiete und alles mögliche gezogen werden soll. Dass die Wasserversorgung für 17 Millionen Menschen gefährdet, weil u.a. das Ding in einen See verlegt wird. Ölpipelines lecken. Das ist kein „möglicherweise“ sondern ein Naturgesetz und es interessiert die Verantwortlichen nicht, weil DIE ja immer sauberes Wasser haben werden.

Pipelines sind nicht vollständig dicht – 1 Tropfen Öl versaut 1000 Liter Wasser. Stellt euch mal vor, was passiert, wenn das Ding mal an einer Stelle leckschlägt und nur ein paar Hundert Liter in den See oder den Fluss abläßt.

Der Golf von Mexico ist nach wie vor völlig verdreckt und ich hab das Gefühl, dass die Ölquelle da unten immer noch nicht dicht ist, dass man eben in 4000 m Tiefe sowas nicht versiegeln kann. Aber was nicht in den Medien ist, findet auch nicht statt, richtig?

Die Lakota, die bei Standing Rock protestieren, protestieren friedlich. Und man kann sich ungefähr vorstellen, wie das im 19. Jahrhundert war, denn die Polizei, in Militär-Equipment, feuert Gummigeschosse in friedliche Protestler, schützt illegale Abrißarbeiten an einem Indianerfriedhof und holt die Leute mit Wasserwerfern von den Pferden. Sie üben ihr Recht auf freie Meinungsäußerung aus – und die Medien berichten nicht.

Maori aus Neuseeland haben sich den Protestierern angeschlossen – Indigene Völker, die zusammenhalten. Meines Erachtens die einzige Antwort auf diesen gigantischen Skandal. Aber einer, der nicht in den Medien stattfindet und darum kann die Polizei dort weitermachen. Menschen in Hundekäfige einsperren, die sie vorläufig festgenommen haben. Und ihnen Nummern auf die Arme schreiben.

Wenigstens werden sie nicht eintätowiert…

Vielleicht wünsche ich mir das für 2017: Dass die Leute begreifen, dass das Internet kein Ersatz dafür ist, auf die Straße zu gehen.

Das Donald Trump keinen Flurschaden in Erdballgröße anrichtet und er sich wegen der Chinesen bald einkriegt. Oh, und dass ER den Job macht. Und nicht Mike Pence.

Das die „Kulturschaffenden“ in die großen Fußstapfen derer treten können, die wir verloren haben.

Das sich durchsetzt, dass Messer nichts an Kindergenitalien zu suchen haben – völlig egal, welche Religion die Eltern haben.

Das die Länder, die gerade von uns so rücksichtslos zerbombt werden, endlich Frieden finden. Das sie wiederaufbauen können, was möglich ist.

Für mich persönlich hoffe ich, dass ich endlich wieder ans Schreiben komme. Dass ich meine Finanzen endlich gerade kriege und dass mein Auto noch 2 Jahre hält und der TÜV im Mai nicht die Scheidung verkündet ^^Wir werden sehen. Et kütt wie et kütt. Es ist, wie es ist. Man geht damit um, was einem vor die Füße geworfen wird. 2017 wird da nicht anders werden als die anderen Jahre auch.

In diesem Sinne:

Guten Rutsch und man sieht oder liest oder was auch immer sich im nächsten Jahr. Kommt gut rein und passt mit den Böllern auf. Eure

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