Das Wahlprogramm der AfD

Hat Katharina Nocun mal auseinandergenommen. Auf sehr lesenswerte Art und Weise.

Wer die wählt, protestiert nicht. Wer die AfD wählt, gibt ein Statement ab.

Kein Gutes.

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Soziales

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9 thoughts on “Das Wahlprogramm der AfD

  1. Sie zu wählen oder nicht ist eine Sache. Sie nicht zum politischem Diskurs zuzulassen (Elefantenrunde) ist dumm von den Verantwortlichen. Damit stärken sie den politischen Gegner und machen eine Art Märtyrer aus ihnen.

    Das Thema Gleichbehandlung von Mann und Frau bei der Postenbesetzung ist ein Thema das eigentlich zur Zeit ganz schön schiefläuft. Wenn in Ausschreibungen eindeutig steht das Frauen der Vorzug zu geben ist oder sich Ausschreibungen nur an Frauen richtet, hat das mit Gleichstellung nicht viel zu tun.

    • In Elefantenrunden gehören keine Mäuse. Piratenpartei anyone?

      Gleichbehandlung: Stimme ich soweit zu, das läuft definitiv nicht rund.

      • Das Wort Elefantenrunde sagt es doch eigentlich. Die Piraten haben keine Chance ein zweistelliges Wahlergebnis zu erreichen. Das scheint ja ein Kriterium zu sein um zu solchen Diskussionen eingeladen zu werden. Die grauen Panther oder Die Partei wird ja auch nicht eingeladen.

        • Die Piraten inzwischen nicht mehr, das sah eine ganze Zeit allerdings sehr anders aus. Vor allem in der Zeit des ersten Hypes.

          Eingeladen wurden sie trotzdem nicht. Gab damals ne Menge Zoff darum.

          Dass die AfD nicht eingeladen wird, ist da nur folgerichtig.

          • Schlimmer finde ich die Dummheit die AfD durch Erpressung nicht dran teilnehmen zu lassen. Wenn die anderen Parteien sie nicht auftreten lassen, indem sie den Sender erpressen und durch Argumente überzeugen können sondern sie versuchen sie mundtot zu machen, ist das kein gutes Zeichen für Demokratie Verständnis dieser Leute. Eigentlich halten sie sich doch gut die Guten.

              • Ich bin der Ansicht, man sollte die AfD auf jeden Fall zu einer Dikussionsrunde mit den anderen „Parteispitzen“ einladen, denn in einer solchen Runde können sich alle wunderbar gegenseitig entlarven. Denn man muss sich mit einem Gegner, egal wofür man ihn hält, auseinandersetzen, um ihn zu schlagen, gar zu vernichten. Und nicht nur wird die AfD auseinandergenommen werden können, sondern auch alle anderen werden Federn lassen. Das ist wahrscheinlich auch der Grund dafür, dass sie sich eben nicht mit „denen“ an einen Tisch setzen wollen, die Angst, entlarvt zu werden, wenn man nämlich im allgemeinen genau dasselbe vertritt, wie die „Rechten“, es nur anders formuliert und verklausuliert.

                Win-Win für den Zuschauer, der tapfer durchhält, sich das Geseiere der Politiker anzuhören.

                😀

  2. Ich bin mir nicht sicher, ob eine Partei, die Schusswaffengebrauch gegen Flüchtlinge an der Grenze für diskutabel hält, überhaupt selber noch diskutabel ist. Vielleicht ist es richtiger, diesen Leuten keine Plattform zu bieten. Das müssen natürlich die Medien entscheiden, und zwar nicht auf Druck der anderen Parteien. Für mich hat sich die AfD damit endgültig außerhalb dessen positioniert, was ich unter den Begriffen Menschenrechte, Rechtsstaat und Demokratie verstehe. Nicht dass das noch überraschend käme, aber bisher haben die immer noch so im Ansatz versucht, derartige Äußerungen als Einzelmeinungen etc. zu relativieren. Die jetzigen Relativierungsversuche, man habe nur auf die geltende Rechtslage verwiesen, vermögen mich nicht zu überzeugen – das wirkt wie klassisches Zurückrudern. Naja, immerhin zeigen sie jetzt, wer sie wirklich sind. Was habe ich heute irgendwo gelesen? Immerhin kann jetzt keiner mehr sagen, er habe nichts davon gewusst.

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