Blackstar

Welch ein Vermächtnis.

Das ganze Album läßt einen nicht los. Es verstört, es ist so wandelbar wie es der Thin White Duke selbst es war. Das Album gönnt keine Atempause, genauso wie der Krebs einem keine Atempause gönnt.

Es macht traurig, denn es wurde geschrieben mit dem kommenden Tod im Hinterkopf. David Bowie wußte, dass er nicht mehr heilbar ist.

Dieses Wissen hört man in jedem Song. Doch eins hört man nicht: Bedauern. Er hat, genau wie Lemmy, gelebt wie er es wollte. Nicht viel ausgelassen.

Das Album war seine Art, zu zeigen: Man muss vielleicht gehen, aber man kann es mit erhobenem Kopf tun.

Viel Spaß oben mit Lemmy. Der dürfte inzwischen ne anständige Bar aufgemacht haben.

 

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2 thoughts on “Blackstar

  1. Für so einen Eigenabgesang muß man Vollblutkünstler sein. Und ich dachte, Freddie Mercury wäre das schon düster genug gelungen.

    • Das Video verfolgt einen und läßt einen nicht los.
      Genauso wie das Album.

      Meine Herren, WAS für ein Abgang.

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