Alles prima mit dem Klima?

Eine Sache, die ich gerade mache, ist ein sog. MOOC, also eine Massive online learn community. Iversity, um genau zu sein.

Mich interessierte das MOOC „Klimawandel und seine Folgen“ doch brennend. Ich wußte aus den Nachrichten, dass es nicht gut steht, aus weiteren Quellen hab ich mir erschlossen, dass es noch beschissener steht, als in den Nachrichten gesagt wird.

Aber ich wollts genau wissen – und darum hab ich das MOOC mitgenommen. 6 Wochen, Grundlagen der Klimaforschung und warum die Klimagegner alle einen ander Mütze haben.

Das nachfolgende ist nach wie vor Laienmeinung. Von Expertenwissen bin ich weit entfernt.

Woche 1:

Erstmal Grundlagen. Was ist Klima? Wie funktioniert das mit dem Energieausgleich? Wie wird die Erde überhaupt erwärmt.

Wetter ist übrigens nicht Klima. Wetter ist kurzfristig – Klima langfristig. Wetter sieht man draußen aus dem Fenster. Klima kann man nur über lange Perioden messen. Wäre schön, wenn man DAS mal auseinanderhalten würde.

Spannend für mich war, dass ich hier zum erstenmal die Zusammenhänge begriffen habe, wie sich die Temperatur unseres Planeten zusammensetzt.

Letztlich interagiert alles miteinander auf diesem Planeten. Man kann grundsätzlich erstmal nicht einen Teil isoliert betrachten und sagen „hier isses doch glasklar: Keine Klimaerwärmung“.

Die Biosphäre, die Ozeane, die Eissphäre an den Polen, die Atmosphäre und das Land – das alles interagiert miteinander und trägt seinen Teil zur Klimaentwicklung bei, das ganze ist ein zusammenhängendes System, eins funktioniert nicht ohne das andere, aber jedes Teil reagiert anders auf Änderungen.

Während die Atmosphäre sehr schnell auf Veränderungen reagiert, reagiert die Eissphäre in Zeiträumen, die Hunderttausende von Jahren messen.

Es sind diese trägen Komponenten, die Klimaveränderungen tragen. WENN hier einmal Veränderungen eingesetzt haben, sind diese nur schwer wieder aufzuhalten.

Es gibt den natürlichen Treibhauseffekt – der Eintrag von Treibhausgasen aus natürlichen Quellen, die die Balance halten und unseren Planeten bei langfristig einigermaßen stabilen Temperaturen (kleinere Schwankungen wie die „kleine Eiszeit“ im Mittelalter sind Ausnahmen). Dem Eintrag von Treibhausgasen stehen dann die Pflanzen entgegen, die CO2 zur Photosynthese brauchen und sich das aus der Luft holen.

Pflanzen entziehen also CO2, verrotten dann und speichern dass aufgenommene CO2. An Land wandelt die Zeit dann die Pflanzen je nach Druckverhältnis in Öl, Kohle und in wenigen Ausnahmen Diamanten um. Fossile Brennstoffe heißen nicht umsonst so.

Und hier ist das Problem. Seit der industriellen Revolution verbrennen wir fossile Brennstoffe wie nix Gutes. Wir tragen ein vielfaches an Treibhausgasen in die Atmosphäre ein als der natürliche Kreislauf zuläßt. Das heißt, dass CO2, dass in der Kohle und dem Öl gespeichert war, wird jetzt mehr oder weniger auf einen Schlag in die Atmosphäre entlassen.

Als Vergleich ziehe ich persönlich die Theorie der Explosion des sibirischen Trapps heran, der als Erklärungsmodell für den Flaschenhals an der Perm-/Triasgrenze gilt. Damals sind 95% der Seefauna und 75% der Landfauna ausgestorben.

Der sibirische Trapp war ein Flächenvulkan. Über weite Teile der heutigen sibirischen Steppen zog sich ein gigantischer Lavasee. Die Basaltdicke ist bis zu 3400 m dick. So eine Fläche geschmolzenen Gesteins ist ein ziemlich großer Radiator und so hat auch der sibirische Trapp nach dieser Theorie die globale Temperatur um 5°C angehoben – und eine Kettenreaktion in Gang gesetzt.

Die Erhöhung von 5°C sorgte für tiefgreifende Klimaänderungen. Dürreperioden, wo früher grünes Land war und Überschwemmungen in Trockengebieten. Die Eiskappen verschwanden und die Küstenlinien veränderten sich. Die Tiere, die dort wohnten, konnten größtenteils nicht mit den Veränderungen schritthalten – sie verschwanden. 45% waren es, wenn mein Gedächtnis mich nicht trügt.

Das Phytoplankton im Meer entzieht der Luft normalerweise überschüssiges CO2 via Photosynthese und verwandelt es in Nahrung. Stirbt das Planktonteilchen ab, sinkt es auf den Meeresboden und wird Teil des Sediments.

Wenn mehr CO2 in die Luft geleitet wird als das Phytoplankton aufnehmen kann, versauern die Meere. Und hier sind als erstes die Tiere betroffen, die Kalkpanzer oder Kalkschalen bilden. Sie verschwinden, weil sie die Kalkschalen nicht bilden können: Muscheln, Korallen – sie sind die ersten Opfer.

So geschah es auch zur Zeit des sibirischen Trapps. Die Meere versauerten, die Nahrungskette brach zusammen und am Ende waren 90% der Seefauna verschwunden. Und die Welle des Aussterbens kehrte an Land zurück.

Durch die Erhöhung der globalen Mitteltemperatur um weitere 5°C brach die Nahrungskette für viele Tiere endgültig zusammen, weil die Pflanzen, die bislang noch widerstanden hatten, jetzt aufgeben mussten.

Am Ende stand ein Flaschenhals, fast alles Leben auf der Erde war ausgestorben und von Biodiversität konnte keine Rede mehr sein.

Zeitraum dieses Massenaussterbens vom Ausbruch des sibirischen Trapps bis zum Ende der Aussterbewelle:

Etwa 120.000 Jahre.

Wir pumpen seit einem Jahrhundert mehr CO2 in die Luft als der sibirische Trapp es getan hat. Wir haben eine Klimaveränderung angestoßen, die in den Auswirkungen mit den Ereignissen an der Perm-/Triasgrenze vergleichbar sein wird.

Ein Jahrhundert und bereits jetzt ist klar, dass die Eissphäre, die am langsamsten reagiert und normalerweise viele Hundert Jahre braucht, bevor sie überhaupt eine Reaktion zeigt, an einem Punkt angelangt ist, an dem ein Abschmelzen der Pole nicht mehr aufzuhalten ist.

Wir haben innerhalb eines Jahrhunderts eine Kraft in Gang gesetzt, an deren Ende wir nicht mehr stehen werden, wenn nicht langsam mal wirklich und nachhaltig gehandelt wird. So oder so werden wir die massiven Auswirkungen noch zu spüren bekommen, aber wir können die Veränderungen noch abmildern.

Umweltschützer sagen gerne, dass wir den Planeten töten – aber das stimmt nicht. Die Erde wird es überleben. Sie wird ein wenig Fieber haben und in, sagen wir 100.000 Jahren wird nichts mehr darauf hindeuten, dass mal Menschen gelebt haben, die sich die eigene Lebensgrundlage aus purer Dummheit und Gier entzogen haben.

Warum?

Nun – auch wenn der Planet überleben wird und dann eine neue führende Spezies sich herauskristallieren wird: WIR werden nicht mehr da sein.

Darum ist Klimaschutz eigentlich DAS Thema unserer Zeit. Und darum sind alle „Climate change denier“ eigentlich eine direkte Bedrohung für unser aller Überleben.

Denn wenn sich diese Leute durchsetzen, haben wir wirklich ein Problem. Und ich meine damit: WIR. Denn die Veränderungen kommen so schnell, dass wir die ersten Auswirkungen zu spüren bekommen. Und unsere Kinder, spätestens aber unsere Enkel, daran sterben werden.

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23 thoughts on “Alles prima mit dem Klima?

  1. Vermutlich werden wir auch bei gleichbleibendem CO2-Eintrag noch mal eine kräftige Beschleunigung sowohl beim Anstieg CO2-Konzentration der Atmosphäre als auch der Temperaturerhöhung kriegen.

    Das Schlüsselenzym der CO2-Fixierung durch Pflanzen und Phytoplankton ist eigentlich während einer Zeit sehr hohen CO2-Gehaltes der Atmosphäre entstanden und ziemlich ineffektiv. Einige Pflanzen und Algen haben Mechanismen zur Effektivitätssteigerung entwickelt, die meisten allerdings nicht.

    Bei einem Anstieg der CO2-Konzentration wird die Fixierung in Biomasse durch pflanzliche Organismen zunächst deutlich effektiver, was einen Anstieg der Biomasseproduktion und damit eine Abmilderung des Anstiegs der CO2-Konzentration in Atmosphäre und Meeren zur Folge hat. Das wird allerdings wiederum duch die Temperatur begrenzt, da die CO2 Fixierung mit steigender Temperatur ineffektiver wird.

    Wenn die Steigerung der Biomasseproduktion an ihre Grenzen gerät, wird sich dieser Effekt gesteigerter CO2-Fixierung abschwächen und der Anstieg der CO2-Konzentration bei gleichem Eintrag steiler werden, und damit auch der Effekt auf die Temperatur, was ein sich selbst verstärkender Prozess ist.

    Ein großer Teil des CO2 ist außerdem im Meerwasser gelöst, auch diese Kapazität ist temperaturabhängig und umso geringer, je höher die Wassertemperatur ist. Das ganze ist hochgradig nichtlinear, d.h. dass auch bei gleichbleibendem oder sinkendem Eintrag nach eine anfänglichen Phase sehr langsamer Auswirkungen die Folgen irgendwann sehr dramatisch und schnell eintreten können.

    Dass die bisherige Steigerung der CO2-Konzentration noch zu einer eher moderaten, aber nichts desto trotz deutlich nachweisbaren Temperaturerhöhung geführt hat, heißt nicht, dass dieser Effekt bei gleichem CO2-Eintrag weiterhin so moderat bleiben wird.

    • So moderat sind die Anstiegskurven nicht, Karl, die sind schon ziemlich steil in Richtung oben. Aber du hast Recht, sobald die natürlichen Nischen und Reservesysteme ausgeschöpft sind, wirds einen Sprung geben.

      Ewig werden wir so nicht weitermachen können.

      • An CO2-Fixierung und Phytoplankton hab ich ja selbst mal gearbeitet. Das allein ist als nur ein kleiner Faktor unter vielen aber schon komplex genug, dass Vorhersagen zwar qualitativ möglich sind, aber ein Punkt an dem sich das massiv beschleunigen wird, kaum konkret vorhergesagt werden kann. Nur DASS es den geben wird, ist für mich so klar wie irgendwas.

        Das dürfte auf die ein oder andere Weise genauso auf andere Teilsysteme zutreffen. Wie man sich da noch ernsthaft hinstellen kann und behaupten, dass das alles Mumpitz und überhaupt nicht schlimm ist, und uns und die nächsten paar Generationen nicht betreffen wird bzw. sich langfristig schon irgendwelche neuen Gleichgewichte mit etwas anderer Artenzusammensetzung einstellen werden, ist mir schleierhaft.

        Die Artenzusammensetzung wird nicht ETWAS anders sein sondern ziemlich anders. Ob das allein durch technische Evolution auch nur ansatzweise zu beherrschen ist, darf stark bezweifelt werden. Dass das ethische Probleme von jetzt nicht vorstellbarem Ausmaß geben wird, weil ganze Länder und Völker und ein großer Teil der Erdbevölkerung dabei in ihrer Existenz bedroht sein werden, steht für mich außer Frage.

        Was schon im Vergleich dazu, was uns dann erwartet, höchst banale Verteilungskämpfe und Ressourcen für global brutale Auswirkungen haben, erleben wir gerade. Das dürfte aber ein Kindergeburtstag sein, gegen das, was blüht, wenn die vollen Auswirkungen eines Klimawandels greifen werden. Das gibt globalen Mord und Totschlag im Wortsinne.

        Ich weiß nicht, ob’s im MOOC ein Thema war, aber wir haben auch noch viele, viele Gigatonnen Methan in Permafrostböden und im Meer fixiert, die nur auf höhere Temperaturen bzw. auf großflächiges Tauen warten, um rauszukommen. Und Methan ist als Treibhausgas noch um ein Vielfaches effektiver als CO2, das wird dann richtig witzig und macht das Ganze sowohl noch nichtlinearer als auch (zumindest aus heutiger Sicht) schwerer kalkulierbar.

        Aber die ganzen Klimaskeptiker sagen ja immer nur „ich merk nix“. Ja, noch merken die nix, weil sie nichts merken wollen, aber irgendwann werden sie nicht drum herum kommen es zu merken, spätestens dann wenn nicht mehr Hunderttausende Kriegsflüchtlinge sondern Milliarden von Hungerflüchtlingen vor der Tür stehen.

        Und natürlich können wir nicht ewig so weiter machen, wir können eigentlich schon länger nicht mehr so weitermachen, wir sind schon jetzt weiter als wir es uns eigentlich erlauben können.

        • Nach dem was ich bisher hörte, sind wir also eigentlich schon nicht mehr bei fünf _vor_ zwölf, sondern eher bei halb eins…

        • Wir waren bereits Mitte der 60er weiter, als wir uns hätten erlauben können.

          Was wir jetzt noch machen können, ist Schadensbegrenzung, aufheben kannst da nix mehr.

          Die trägen Systeme wie die Eissphäre, fangen an, zu reagieren. Am Südpol ist das Abschmelzen weiter Gletscherflächen nicht mehr aufzuhalten, das Meer ist zu warm, sie schmelzen von unten weg. Und die dunkle Meerfläche nimmt Sonnenwärme auf, anstatt sie wie im Fall der Eisflächen abzustrahlen.

          Dieser Effekt beschleunigt sich höchstens – imho ist der nicht mehr aufzuhalten.

  2. In Summe habe ich Mühe, darauf nicht zynisch zu reagieren. Wäre die Erde ein Organismus, würde man sagen, sie kriegt gerade Fieber, was dazu dient, den Krankheitserreger Mensch loszuwerden. Vielleicht ist das besser so…

    • Frag das nen „Klimagegner“ respektive einen „Gegner des Klimawandels“.

      Ich weiß auch nicht, wie die sich das vorstellen. Stellen die sich mit einem Schild vor ein Thermometer wo draufsteht „DAGEGEN“?

  3. Ich bin ab sofort WIntergegner. Ich bin gegen kurze Tage, niedrige Temperaturen, unbelaubte Bäume und Schnee (und Weihnachtsmärkte).

    • Ich bin ab sofort „Regen-während-der-Tour“-Gegner! Ich bin gegen Regen, Wind und Kälte während meiner Diensttouren.

      Und ein Verkehrsgegner bin ich auch! Ich bin gegen PKW, LKW, Radfahrer und Fußgänger auf meiner Tour, die haben da nichts zu suchen, ich brauch Platz und hab’s eilig!

      Und ich bin Gegnergegner. Ich bin gegen die, die gegen irgendwas sind, insbesondere wenn ich nicht dagegen bin und da bin ich dann dagegen, dass die dagegen sind, diese Gegner da.

      Und ich bin nicht verrückt – sagt jedenfalls mein Arzt…

      Aber dagegen bin ich, glaub ich, geimpft.

  4. Ich bin auch gegen Wintermärkte. Alles nur Geschäftemacherei. Unbelaubte bzw. beurlaubte Bäume sollten verboten werden. E bissi Schnee…kann aber ganz witzig sein.

    • Wenn man eines üüüüberhaupt nicht tun sollte, dann ist das den Focus für *irgendwelche* Nachrichten aus Forschung und Technik insbesondere auch Medizin als Quelle heranziehen, zumindest nicht ohne dessen Quellen aufs kritischste hinterfragt zu haben.

      Dem steht der Stern kaum nach.

      Auch die „Qualitätsmedien“ Welt, FAZ, Zeit haben bisweilen Probleme mit ordentlicher Recherche in ihren Wissenschaftsredaktionen.

      • Gegen den Focus bin ich übrigens auch!

        Wir sollten den Fokus (mit „k“!) auf unser eigens Verhalten richten.
        Weniger Zeuch vom Discounter.
        Weniger Bestell-Das im Internet.

        Mehr Zeuch vom Bauern (jaja, ich weiß, die heißen Landwirte, die Bauern) aus der Region.
        Fleisch vom Erzeuger aus der Nähe.
        Wenn schon Großeinkauf, dann nebenan beim heimischen Elektronikhändler oder noch besser beim kleinen Fachmarkt und im Tante-Emma-Lädchen an der Ecke.

        Ist leichter gesagt als getan, aber auch wenn man’s nicht komplett durchhält, kann man zumindest anfangen.

        😀

        Oh, eh ich’s vergesse: Man könnte sich auch noch die eine oder andere handwerkliche Fähigkeit (Feuer machen ohne Feuerzeuch, Holz sammeln, Ofen bauen, Brot backen mit wenig Mitteln, jagen und Wild zubereiten, etc.) aneignen, wer weiß, wofür man’s mal brauchen kann…

    • Gewisse Dinge, die bereits in Bewegung sind, lassen sich dadurch nicht aufhalten.

      Andere evtl. verzögern – wir werden sehen. Wenn die Chinesen jetzt endlich schlau werden und auf regenerative Energien setzen, könnte das noch direkt was werden.

  5. Das der russische Trapp für das Massensterben verantwortlich sein soll wird nicht als gesichert beschrieben.
    Zitat Wikipedia:Es gibt keine gesicherten Beweise dafür, dass das vulkanische Ereignis das große Massenaussterben am Ende des Perms verursacht hat; das ungefähre zeitliche Zusammenfallen der beiden Ereignisse wird jedoch als Hinweis auf eine ursächliche Verbindung gesehen. Ein aktuelles Modell beschreibt, dass enorme Freisetzungen von Chlorwasserstoff und Kohlendioxid möglicherweise schon vor der Hauptphase des Vulkanismus auftraten und ein Massenaussterben verursacht haben könnten.[3][4]

    • Den Anstieg der Treibhausgase kann man messen, bzw. in den geologischen Schichten nachweisen.

      Wenn nicht der Trapp, dann ein anderer Vulkanausbruch von vergleichbarer Größe und der Trapp hat die Sahnehaube geliefert, die das ganze auf 10° geschubst hat.

      Aber ein Vulkanausbruch von DER Größenordnung wie der Ausbruch des sibirischen Trapps (guck dir die Fläche mal an, die Basaltschicht ist zum Teil kilometerdick) keinen Einfluß hatte ist eher unwahrscheinlich.

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