Projekt „Wuffi“

Immer noch nicht aufgegeben. Stetig und Stück für Stück arbeite ich an der Realisierung. Aber man sieht am Tempo („Schnecke“ wäre jetzt schnell), dass ich hier wirklich einen Tribut an meine Vergangenheit zahlen musste und das auch noch nicht richtig verarbeitet habe.

Ich kann nicht mehr „mal eben“ irgendwas umbauen hier. Dafür brauche ich Tage. Wenn die Hütte einmal ordentlich ist, isses gut. Aber *erstmal* muss sie ordentlich sein (ich liebe meine mittlere Schwester, die ist hier zwei Tage lang durchgefegt. Woah. SO kanns hier aussehen? O.o).

Ich habe wenig Antriebskraft – wofür denn auch, wenn ich es „nur“ für mich selbst tue.

Nichtsdestotrotz: Ich habe den Umbau der Bude fast abgeschlossen. Zwei Kartons noch in den Keller. Morgen krieg ich nen neuen gebrauchten Esstisch plus zwei Stühle (und Omis Ohrensessel *g*).

Ich habe Kontakt mit dem Tierschutz aufgenommen, ein Hund aus einer Welpenfabrik kommt nicht in Frage.

Es wird. Langsam, aber sicher.

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Soziales

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8 thoughts on “Projekt „Wuffi“

  1. Mein liebes Tantchen,

    … „nur“ für mich selbst tue.

    solltest du nicht abwertend nutzen. Natürlich tust du es für dich, warum auch nicht? Also raff dich auf 😉

    Ja, ich weiß, solche Phasen kenne ich auch leider zur Genüge. Es ist einfach ätzend, man kommt einfach nicht in die Strümpfe (wenn die man das einzige wären). Du weiß natürlich auch, dass das so nicht geht, weil es dich nicht weiterbringt. Und weiterkommen willst du ja, mußt dir vielleicht noch ein näheres Ziel schaffen, dann sieht das nicht so weit weg aus.

    Und wenn der Hund erst einmal da ist, dann wird der dich schon hochtreiben 😀
    Also Plan machen, kleine Schritte – und Stück für Stück kommst du deinem Ziel näher.

  2. Hallo Tantchen,
    schade das es Dir nicht gut geht, schön das du hilfe bekommst uns sie auch annimmst.
    Mehr kann und will ich aus dieser Entfernung nicht sagen (kann ich nicht beurteilen 😉

    Hund, ja kann helfen, kann aber auch zur last werden! Kümmere dich bitte von anfang an um eine solide Ausbildung, Sonst hast du viele Jahre sehr wenig Spaß. Überleg dir ob du auch da Hilfe/Unterstützung bauchst, such sie dir und nimm sie an. Achte bei der Auswahl nicht (wirklich) auf das Aussehen, Intellekt uns soziale Kompetenz ist viel wichtiger.

    juergen

    • @histeminer> Ja, stand bei uns auch drinne, bei 2 Hunden, hier ist nie jemand aufgetaucht. Eine vorkontrolle fand natürlich statt, finde ich auch sinnvoll. Es wurden auch nur normale sachen gefragt (Anschrift, Telefonnummer) – denke auch das ist normal so etwas zu erheben, wir haben auch nicht mehr post o.ä. seit dem bekommen.

      Ich denke auch nicht das die irgend eine chance hätten so ein „plötzliche Nachkontrolle“ dann rechtlich durchzusetzen, ich denke da geht es eher dadrumm die leute zu sensibilisieren die so ein

      @TanteJay> Ich drück dir dir daumen, und lass es dir nicht misreden. Einen Hund zu halten ist kein Hexenwerk. Wichtig ist ein wenig Zeit und die bereitschaft auf den Hund einzugehen, nicht jeder Hund ist gleich und hat die gleichen Bedürfnisse.

  3. Dass Du das „Projekt Wuffi“ noch nicht vollkommen aufgegeben hast finde ich gut. Mein Eindruck von Dir aus all den Jahren, in denen ich Dich lese, ist, dass Du sehr wohl ein verantwortungsbewusster Mensch bist, auch wenn Dein Umfeld da mitunter anderer Meinung ist. So ein Hund – oder ein anderes Tier – an der Seite zu haben ist schon ein sehr schöner Teil des Lebens.

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