Alexis Sorbas

Der Film, der immer mit dem großen Anthony Quinn assoziiert wird, ist Alexis Sorbas. Ein Film, der zumindest für mich alterslos ist.

Eine Szene ist mir im Gedächtnis geblieben. Basil und Alexis Sorbas hatten alles verloren. Seilbahn, Geld, die Mine, alles war weg.

„Teach me to dance“

Das Feiern angesichts des zerstörten Lebens. Wir haben alles verloren – lass uns zumindest Spaß haben.

Griechenland wird natürlich nicht „naturgetreu“ dargestellt. Quinn war kein Grieche und es wurde eine Geschichte erzählt, kein Gesellschaftsporträt einer realen Gesellschaft gemalt.

Und doch: Der Sirtaki, dem Vernehmen nach von Quinn in einem Augenblick kreiert, ist Griechenland.

Und auch heute gilt: Wenn wir vielleicht auch alles verloren haben, lasst uns doch zumindest Spaß haben.

Ich weiß nicht, ob das in Griechenland gefilmt wurde. Wurde es nicht. Das war Ottawa, Canada. Jedoch: Die Jungs am Anfang sprechen griechisch – als Griechen, insofern ist das also authentisch. Und herzerwärmend.

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Soziales

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4 thoughts on “Alexis Sorbas

  1. Anderes Thema, ähnlicher Sachverhalt:
    Ältere Menschen können meist nicht mehr so wie sie wollen, egal ob Waschen, Essen oder Schlafen; einige sind dann morgens häufig, naja, sagen wir missgelaunt. Dem kann man abhelfen, indem man ein paar „Anekdoten“ erzählt; die meisten lachen und sind dann mindestens ein wenig besser gelaunt. Es gibt kaum eine bessere „Medizin“ als Lachen und Spaß haben. Ich mache das gerne morgens bei der Pflege, wenn ich die Leute aus dem Bett schmeiße und ihnen beim Waschen und Anziehen helfe.

    😀

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