der ganz normale Pegida-Alltag

So, wer noch meint dass Pegida doch nur eine Versammlung „besorgter Bürger“ ist und dass man die an die Hand nehmen muss:

Wenn Lutz Bachmann einen Geert Wilders einlädt, dann ist die Ausrichtungj klar. Das ist nicht mehr zu rechtfertigen.

Wenn in Tröglitz Häuser angesteckt und Bürgermeister via Morddrohungen zum Rücktritt gezwungen werden: Dann ist das nicht mehr zu rechtfertigen.

Wenn die Bundes-Integrationsbeauftragte Morddrohungen erhält, weil sie sich für Flüchtlinge einsetzt, dann ist das nicht mehr zu rechtfertigen.

Das ist ein massiver Rechtsruck, den wir in unserer Gesellschaft erleben. Und der gehört verdammt noch eins gestoppt.

Keinen Fußbreit. Weder für Pegida noch für irgendeinen dieser Spackos.

 

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Soziales

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2 thoughts on “der ganz normale Pegida-Alltag

  1. *empört über den brillenrand blickt*

    Also jetzt hör aber mal! Die Pegida, das sind doch keine Nazis!
    Die haben doch nichts gegen Ausländer und so, nur die sollen sich halt anpassen!

    /IRONIE AUS

  2. Naja, immerhin waren wir heute ca. 2500 Gegendemonstranten, obwohl es zur normalen Arbeitszeit am Nachmittag war. Es ist also noch nicht alles verloren. Und die „linksgrünversifften“ vorneweg (Kipping, Özdemir, und die sächsische Integrationsministerin Petra Köpping, SPD). Die CDU habe ich irgendwie nicht gesehen…
    Bei der Pegida – wo die dpa da 10.000 Leute gesehen haben will, ist mir schleierhaft, auf den Fotos würde ich auf eher 5.000 tippen.
    Angeblich haben einige Pegidas den Hitlergruß gezeigt, und die Polizei ist nicht eingeschritten – was mich beides leider nicht wundern würde.
    Naja, dass die Veranstaltung noch weiter rechts wird, war abzusehen, sobald die Oertel raus war – die und ihre Leute schienen da noch etwas für Mäßigung gesorgt zu haben, so sonderbar das klingen mag. Aber spätestens als Bachmann seine Pöbeleien gegen Ausländer noch verteidigte, konnte man sich denken, wo die Reise hingeht. Mit der Frau Finsterling äääh Festerling ist es nicht besser geworden – die hat die AfD ja angeblich rausgeworfen, weil sie zu rechts war, das ist mal ne Leistung. Und heute der Wilders – das ist ein Versuch, mehr Leute zu mobilisieren. Ich bin einigen Pegidas heute unfreiwillig sehr nah gekommen, als sie in die Straßenbahn einstiegen, in der ich saß – junge Männer, von Kleidung, Aussehen und Auftreten her wohl eher keine Nachwuchsakademiker, mehr so die einheimische „Ey,was willst Du?“-Fraktion. Insgesamt waren die Typen tendenziell an militärischem Haarschnitt, Sonnenbrillen und gerne auch Muckibuden-Muskeln erkennbar, vorher hatte ich unterwegs eine Gruppe von ca. 10 solchen Männern auch mittleren Alters gesehen. Ich sage mal, viele der Pegida-Anhänger wirken auf mich wie eher einfache Menschen, genau die Klientel, die auf diese Rattenfänger hereinfällt.
    Ich könnt so kotzen…

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