Manchmal ist immer zu früh

Leute sterben. Sehr viele zu früh, wie Hitch oder auch Douglas Adams. Sie haben unser Leben bereichert, sie haben – auf unnachahmliche Weise – neue Einsichten gegeben.

Man hat gerne gelesen, was man bekommen konnte.

Die Scheibenwelt. Gott, was für eine durchgeknallte Welt. Bevölkert von völlig Verrückten und auf gar nicht mal so seltsame Art ein Spiegel unserer Gesellschaft.

Sprühend vor Kreativität, der Wahnwitz hat Methode und durch die Normalisierung des Wahnsinns wurde unser Leben konterkariert.

Auf die Ideen, die Terry Pratchett fabrizierte…Gott, ich kann nicht mal hoffen, auch nur auf Knöchelhöhe des Meisters zu kommen.

2007 wurde bei Terry Pratchett Alzheimer diagnostiziert. Und er machte weiter. Er hat ein Erbe hinterlassen, dass beeindruckend ist. Ein Erbe, dass von den Erben viel viel viel zu früh angetreten werden muss.

Terry Pratchett starb heute im Alter von 66 Jahren. Und hätte er noch 100 Jahre gelebt, ich hätte seinen Tod als zu früh empfunden.

RIP Terry. Mögest du auf deiner Scheibenwelt weiter für Unruhe sorgen.

P.S.: Es ist nicht nett, Rincewind einfach zurückzulassen. Der braucht dich noch. Ohne dich macht er doch nur Unfug 🙁

(Verdammt, das hat jetzt wehgetan)

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10 thoughts on “Manchmal ist immer zu früh

  1. Seine Bücher haben einen Ehrenplatz bei mir und ich werde wohl immer wieder mal eins hervorkramen und es zum wievielten Mal lesen. Terrys Fantasie hat mich seit der Pubertät für unzählige Stunden begeistert, mag er zu früh von uns gegangen sein, seine Scheibenwelt wird ewig weiterleben.
    Ein sehr trauriger oliwaah

  2. bwwuuuhhhhhaaaaaa

    Erst Leonard Nimoy, jetzt Terry Pratchett. Und das Jahr hat noch nicht mal richtig angefange. Ich mag 2015 nicht! 🙁

  3. Ich glaube, ich gehe erstmal auf den Gegengewicht Kontinent und gönn mir eine Flasche dehydriertes Wasser. Dann zurück und noch ein bisschen durch Ankh-Morpork schlendern.
    Jetzt wird es auch Zeit für mich, die Bücher, die mir noch fehlen, zu erwerben.
    Ich denke, es wird ihm bei Offler sehr gut gehen.

  4. Oh je – in letzter Zeit kommts aber knüppeldick.
    Ronnie James Dio, Gary Moore, Joe Cocker, Steve Strange (Visage)
    Leonard Nimoy und jetzt Terry Pratchett
    Da merkt man, dass man älter wird, wenn die Idole aus jüngeren Jahren reihenweise abtreten. Gar nicht lustig. Das ist jedesmal ein bisschen so, als würde man einen Freund verlieren, zwar keinen ganz engen, aber trotzdem ein vertrautes Gesicht, eine vertraute Stimme, ein Schreibstil, den man sehr gut kennt. Eigentlich zeigt das, dass man keine Zeit mit ärgerlichem Mist verschwenden sollte, dafür ist das Leben zu schade.

  5. ..ich hab alle Bücher, zum Teil englisch und deutsch, und leg mir gerade beide VArianten noch als ebooks zu, von den Hörbüchern ganz abgesehen..

    VIEL ZU FRÜH!!!!!!

  6. Ich habe mit dem Buch „Einfach Göttlich“ angefangen und bin seitdem ein Riesenfan. Habe sogar eine Rollenspielrunde in der Discworld organisiert und es liegen noch einige Bücher da von ihm, welche ich noch lesen werde.

    Terry hat wirklich alles durch den Kakao mit solcher Brillanz gezogen, dass man beim wiederholten Lesen immer wieder auf neues draufgekommen ist. Die Welt hat ein Genie verloren.

      • Ja genau, das Rollenspiel. Ich habe auch eine Rollenspielleiterin gefunden, die eine absolute Terry Pratchett Expertin ist und bei den Abenteuern, die sie kreiert, sehr gut ans Original ran kommt. Leider beschwert sie sich bei uns Spielern oft genug, dass wir nicht alles mitkriegen, weil uns anscheinend doch noch genug Wissen fehlt 🙂

        Aber lustig ist es alle mal 😀

  7. Er ist von uns gegangen – die Trennung schmerzt. Aber das Leben endet mit dem Tode.

    Den Nachrichten zzufolge starb er im Kreise seiner Familie, und auf Facebook hat er einen würdigen Nachruf.

    Ein guter Tod. Ich gönne ihn ihm.

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