Die Vereinigten Folterstaaten von Amerika

Anders kann man die Regierung Bush und leider auch Obama nicht mehr nennen.

Von unten nach oben lesen. Eimer bereithalten. Wer wissen will, WARUM Folter schlecht ist (für die Idioten, die es noch nicht wußten): Mit dem Text bekommt man es mit der groben Kelle. Andrew Sullivan war wütend.

Ich bin es auch.

Mindestens 2 Tote.

Ein Mann „geistig herausgefordert“ (Lies: Geistige Behinderung oder psychische Störung): Festgehalten als Geisel, damit ein Familienmitglied kooperiert.

Menschen Stundenlang in „Stresspositionen“ festgehalten. Bis sie sich in die Hose gemacht haben – oder die Schultern ausgekugelt waren. Wisst ihr, wann die Schulter auskugelt? DAS zum Beispiel ist eine „klassische“ Stressposition.

Es ist klar, dass die USA kein Rechtsstaat mehr sind. Aber wie weit sie sich von den eigenen Idealen entfernt haben, macht jedesmal, wenn man es deutlich sieht, mehr Angst. Um uns alle. Denn diese Verbrecher haben Atomwaffen.

 

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Soziales

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17 thoughts on “Die Vereinigten Folterstaaten von Amerika

  1. Tantchen,
    du meinst wahrscheinlich diesen Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Theresiana-Hochziehen.jpg
    Der obige führt nur auf den Wiki-Artikel.

    Und ja, es ist grausam – und zeigt, wie weltherrlich die USA sich vorkommen. Ich weiß nicht, ob sie die Genfer Konventionen oder ähnliches abgezeichnet haben. Aber dort wie hier shieten die Geheimdienste drauf.

    Und es zeigt wieder einmal, wie gefährlich diese Dienste sind. Auch wenn deren Dienstleistungen nicht unerläßlich sind – sie führen ein Eigenleben, das nicht mehr kontrollierbar oder steuerbar ist. Sie halten sich für die Größten.

    Und das ist fatal.

    Allein schon der NSA-Wahnsinn mit dem Abschnorcheln von Daten. Irre. Datenberge, die keine Maschine jemals richtig zusammen- oder zuordnen wird können. Klar, man kann drin suchen, sieht aber sicher nicht die Zusammenhänge, in denen die Worte/Sätze/sonstwas fallen bzw. stehen. Und dann kommt es zu Missdeutungen.

    Oder es wird hinterher geguckt. Ja, man hatte da Daten. Aber hat nichts draus gemacht und konnte so nicht warnen/hindernd eingreifen. Und dann Verschlüsselung allgemein verteufeln. Abartig.

    Irgendwann haben wir soviel „Sicherheit“ um uns drum, dass wir die Freiheit und Demokratie nicht mehr sehen. Ich sehe nur, dass diese Entwicklung nicht ernsthaft aufgehalten wird.

    Ich bin auch der Meinung, dass wir mit diesem ganzen Schmonz die wirklich Bösen nicht aufhalten werden. Die muß man am Grundgedanken packen. Das ist natürlich viel aufwändiger. Und langwieriger. Aber nur das wird helfen. Wenn man das Denken der Leute nicht ändern wird, hat man verloren. Es wird immer irgendwelche Nachfolger geben.

  2. Dass Folter nur in den seltesten Fällen zur Wahrheit führt, hätten die Amis auch von anderen, berühmten Vorgängern erfahren können.
    Folter dient meiner Ansicht nach im Allgemeinen nur dazu, sadistische Züge der Folterer zu befriedigen!

    • JoyntSoft, ich muss Dir zustimmen. Wie fast immer muss ich sagen. Psycholigisch kann man das vielleicht anders nennen als Sadismus, aber egal.

      Was mich, neben diesen menschenverachtenden Praktiken wütend macht: Es wird ein ganzes Land, in dem auch tolle Menschen leben, ein Land das auch tolle Dinge getan hat, was auch multikulturell per Definition ist, vollständig zerstört. Oder wenigstens wirtschaftlich, kulturell, politisch und sozial mächtig angeschlagen.

      Vollständig, von diesen Psychopaten, Hardlineren, diesen kleinen, kranken Geistern, die eine gestörte Beziehung zur Realität haben. Nur gehört diesen Idioten das Land nicht.

      Oder? Ein Land, das man kaufen kann nennt man Bananenrepublik. Und wer leidet auch darunter? Also neben der ganzen Welt?

      Grund genug, sich mit den Menschen in den USA, die da gerade auf die Straße gehen oder einfach nur sinnvolle Dinge tun zu solidarisieren. Es ist unsere Erde. Wir können das nicht zulassen. He, Bruder, he Schwester, wir sind auch noch da. Tante, grüße sie von mir.

      (Übrigens: Tante, mein Kopfrechnen wird langsam besser. Ähm nur ein Witz 😉

      • Wir könnten die ganzen guten Leute importieren! Krankenversicherung, Rente bald Mindestlohn, halbwegs ordentliche Schulen, für amerikanische Verhältnisse umwerfend gute Ausbildungen und ALG2 (Wohnung + Futter gesichert auch wenn immernoch zu wenig ist) das ist 50% der Amerikaner ein höherer Lebensstandard als derjenige mit dem sie jetzt auskommen müssen.
        Und glaub ja nicht die wären faul hier, das sind (US-)Amerikaner die wollen was schaffen und machen, das gepaart mit deutschen Tugenden kann nur in ein goldenes (oder wahlweise Apfelweißes) Zeitalter führen.

        Importieren wir die Nasa gleich mit klappts auch mit der nächsten Mondlandung.

            • Nope – aber n paar unprivilegierte Amerikaner afrikanischer Abstammung können nicht wirklich schaden 😉 Oder auch solche, die aus Lateinamerika kommen, sich den A*sch aufreißen und doch nicht auf nen grünen Zweig kommen oder arme Schweine, deren Vorfahren aus Europa stammen, die es trotz dreier Jobs nicht schaffen, ihre Kinnings auf ne Unithek zu schicken – die paar „gläubigen“ die dann dabei sind, die verkraften wir hier auch noch, wären ggf. n schönes Gegengewicht zu den Bayern mit ihrer Pseudoreligiosität.

              Aber soweit wird’s eh nich kommen.

              • Das schöne ist ja das die meisten Belter alle in „GODS own COUNTRY“ bleiben weil sie ja Patrioten sind. Und selbst wenn haben diese Leute nicht auch eine Chance verdient? Sind viele Belter nicht Belter weil neben „GOD“ niemand existiert der ihnen das leben leichter macht, weil die Abwesenheit von Bildung und grundlegender sozialer Sicherheit die Leute in falsche Heilsversprechen treibt?

                Ich finde wir können wir können ne menge Belter vertragen weil ich glaube das wir viel mehr von den Leuten bekommen die denken können und wollen, die sich nicht mehr mit diesen vereinigten Staaten identifizieren wollen.

                Und ja es gehört auch dazu das sich Deutschland bessert, bessere Jobs besseres Alg2, bessere einfacher erreichbare Bildung etc. wir sind nicht die Besten in ner Menge von Dingen aber wenn wir dran arbeiten könnten wir aus fast jedem was machen der hier ist oder herkommen will.

                • Du und glücklicherweise einige Andere waren ja auch nicht gemeint. Thx.

                  @Tante: ich vergaß: meine Grüße sollten natürlich an all die gehen, denen in den USA wörtlich die Luft wegbleibt. Weil sie gewürgt wurden und starben und weil jegliche rechtsstaatliche Verfolgung bei der Schwester des Folterterrors ausbleibt.

  3. Beim Foltern geht es in erster Linie um Macht. Alleine die Androhung der Folter soll ja schon genügen, so die Idee, um das Opfer so sehr unter Druck zu setzen, dass es „redet“ (siehe den Täter im Mord an Jakob von Metzler und den Versuch der Polizei, ihn mit Folter zu bedrohen. In dem Fall sogar irgendwo verständlich, aber dennoch verboten. Den Namen des Täters nenne ich bewußt nicht.). Dass bei Folter selten wirklich brauchbare Antworten herauskommen, auch wenn Hollywood uns da regelmäßig was anderes erzählt, ist altbekannt.

    Insofern ist Folter indirekt mit Vergewaltigung vergleichbar: Es geht darum, die Macht über das Opfer zu demonstrieren, der vermeintliche Zweck bzw. das Ziel ist nur vorgeschoben, auch wenn die Täter diesen vorgeschobenen Grund womöglich selber glauben. Im Fall der US-Geheimdienste wollte man damit (so vermute ich) demonstrieren, dass man Macht über die vermeintlichen Angreifer hat, weil man ansonsten nichts vorzuweisen hatte.

    In Summe zeigt das ganze widerliche Gebaren, dass die USA und in Sonderheit die Dienste und das Militär vor nichts, aber auch gar nichts zurückschrecken, um ihre Ziele durchzusetzen. Das ist leider keine neue Erkenntnis mehr. Moralische Maßstäbe gelten ganz offenkundig überhaupt nichts mehr. Mir ist klar, dass ein Staat nicht immer moralisch handeln kann, aber der Einsatz von allgemein völkerrechtlich geächteten Mitteln ist noch eine große Stufe tiefer. Die Liste der Verbrechen der USA ließe sich ja problemlos verlängern: Giftgas, chemische Kampfstoffe, Uranmunition, Minen, Drohnenangriffe und wer weiß was noch. Diese Mittel haben allesamt nur einen Zweck: den Gegner zu vernichten. Es geht nicht ums Besiegen, es geht ums Vernichten. Fehlt nur noch Völkermord – ach, da hab ich jetzt die Ureinwohner vergessen, und die Umweltzerstörungen im Namen von Konzernen, die in aller Welt für weiteren Tod und Zerstörung sorgen. Und die Waffenlieferungen an entsprechende Staaten…

    Die offizielle und geheimdienstliche Politik der USA ist nur noch widerlich, es geht nur noch um Macht um jeden Preis. Dieses hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Roosevelt-Corollary ist zwar offiziell abgeschafft, aber sinngemäß auf die ganze Welt übertragen worden. Die USA verstehen sich als Weltpolizei, aber wandeln sich zunehmend in eine brutale Geheimpolizei, die nicht mehr für Sicherheit und Ordnung sorgt, sondern eine menschenverachtende Hegemonialpolitik durchsetzen.

    • Mit Vergewaltigung vergleichbar? Einen Schlauch in den Arsch zu geschoben zum „rectal feeding“ bekommen IST VERGEWALTIGUNG.

  4. Die ganze Sache ist eigentlich nur zum Brechen.

    Es wird da lustig gefoltert, weil „die haben es ja nicht anders verdient“, „den Terroristen muss man es zeigen“, „wenn es nur einen rettet“, „weil wir es können“,…
    Wenn man mal dazu so amerikanisch konservative Kommentare liest, die das trotzalledem rechtfertigen kann einem auch nur schlecht werden.

    Als die „Guten“ darf sich keiner mehr da fühlen. Aber Geheim- und Sicherheitsdienste fühlen sich da wohl und vertuschen, verheimlichen und bauschen auf. Milliarden von Terroranschlägen wurden damit verhindert, mindestens.
    „Convention Against Torture“? Ach die gilt doch nicht für die good old USA.

    George Washington der sich absolut gegen Folterung aussprach, auf dessen hohen Ross sich die USA so lange ausgeruht hat? Vorbei.

    Um es erstmal kurz zu fassen: Das ist eine miese Drecksbande, die wohl auch noch damit davonkommt.

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