Bitte um Tipps

Wie schützt man in Deutschland ein Stalkingopfer effektiv und legal vor einem Idioten?

Das wird grad ziemlich aktuell.

Er kennt die Wohnung, er kennt die genauen Lebensumstände. Und er weiß, dass sie derzeit ziemlich hilflos ist. Hinzu kommen diverse Probleme wie eine diagnostizierte paranoide Schizophrenie ohne Krankheitseinsicht. Gewaltpotenzial? Oh ja. Reichlich.

Anzeige ist erstattet. Aber das wird auf lange Sicht nicht reichen. 🙁

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Soziales

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8 thoughts on “Bitte um Tipps

    • Funktioniert nicht. Dafür hat er alle inzwischen zu sehr eingeseift und ist noch nicht auffällig genug geworden.

      Ich will aber nicht, dass er erst auffällig „genug“ wird – denn dann haben wir ein Grab. Mindestens eins.

  1. Pingback: Wichtige Bitte um Tipps | Plasisent

  2. An einen ihm nicht bekannten Ort bringen, zu Leuten, die er nicht kennt, auf eine Art und Weise, dass er den Transport nicht verfolgen kann.
    Kontaktaufnahme dann nur noch über Dritte.
    Ist aufwendig, aber das einzige, das Helfen könnte.
    Oh – selbstverständlich dürfen nur wenige, am besten nur eine, Personen ihres näheren Umfeldes wissen, wohin sie gebracht wird.

    • Hält aber meist die Betroffene Person nicht durch. Sie nimmt dann mit anderen Kontakt auf – und den verfolgt der Stalker dann nach. Und schon hast du wieder den Salat.

      Meine Meinung:
      jedes Mal, wenn er auftaucht, die Polizei rufen. Und Anzeige erstatten. Eine Verfügung erwirken, die ihm eine Kontaktaufnahme und ein Annähern auf weniger als x Meter untersagt. Damit kann man dann jedes Mal Anzeige erstatten und kriegt ihn irgendwann. Dauert halt, die Mühlen mahlen langsam.

      Ansonsten ggf. Frauenhaus oder dort bzw. bei entsprechenden Organisationen um Rat fragen. Die kennen die rechtlichen Möglichkeiten und Kniffe besser.

      Im Einwohnermelderegister die Abdeckung der Adresse beantragen. Ausnahmslos. Dann bekommt auch sein Anwalt die Adresse nicht zu Gesicht, wenn sie dann umgezogen ist. Ansonsten muß nämlich die Adresse der Klägerin/Beklagten aufgeführt sein – und der Anwalt bekommt sie über Akteneinsicht (und so auch sein Mandant). Ist aufwändig – und wird dann leider nicht immer beachtet. Jule-Stinkesocke.de hatte mal drüber geschrieben, ist selbst davon betroffen (eigene Mutter stalkt etc.).

      Ich hoffe, ihr habt Erfolg.

  3. >Funktioniert nicht. … ist noch nicht auffällig genug geworden.

    Wie bitte, „… (sihe den pw geschötzten thread)“ ist nicht auffällig genug, was ist dann auffällig genug?

    Ich denke mal Vorschläge die in Richtung Selbstjustiz gehen sind nicht erwünscht?

    Wie realistisch wäre es ein Bodyguard anzuheuern?
    Laut: http://www.helpster.de/verdienst-als-bodyguard-wissenswertes-zum-berufsbild_121041
    „Der Verdienst eines Bodyguards in Deutschland liegt durchschnittlich bei 2000 bis 3000 Euro“
    Ganz billig ist es nicht, aber wen es um überleben geht können kosten keine rolle spielen.
    Was ich denke ich auch als Option ins Auge fassen würde wäre es irgend einen Ost-Europäer als Amateur Bodyguard zu importieren, ich denke bei einer Anstellung mit Kost und Logis könnte man schon unter die magische 1000€ grenze kommen ge­halts­mä­ßig.

    Oder ein gerade arbeitslosen Freund oder Familien Mitglied mit Selbstverteidigungskurs und Taser als Bodyguard zweckentfremden *g*

    Wie ist es eigentlich rechtlich wen man „Eine Verfügung erwirkt, die ihm eine Kontaktaufnahme und ein Annähern auf weniger als x Meter untersagt.“ und er trotzdem kommt, darf ihn der Bodygard dann straffrei ordentlich in den Arsch treten?

    Ka ob das was bei einem Idioten hilft aber wen man ihm einfach of the record sagt das falls der Zielperson was passiert (auch wen sie nur in der Badewane ausrutscht oder eine grippe bekommt) man bei irgend einem Biker-Clubb ein contract auf seinen kopf beauftragt?
    Das wäre jetzt natürlich reine Psychologische Kriegsführung und keine Anstiftung zu Beauftragung eines bezahlten Mordes *zwinker zwinker*
    Wobei wie ist es Eigentlich legal wen man ein Mordauftrag auf den eigenen zukünftigen Mörders wer auch immer das sein mag aufgibt? Die Zielperson steht ja zeit lebens des auftraggäbers nciht fest also solte, und danach ist dier auftraggäber nciht mehr belangbahr da selbst tod.

    An sonst ich bin ein großer Fan von Selbstjustiz auch wen ich bis jetzt noch nie in der Lage war es praktizieren zu müssen.

    Owen

  4. Nehmt Kontakt zum Weißen Ring auf. Die haben auch eine Liste von Anwälten und begleiten zu Terminen. Zudem werden die Leute dort auch bereits erprobte Tipps haben.

  5. Kontaktaufnahme zur Opferschutzbeauftragten der örtlichen Polizeibehörde, die haben häufig ganz gute Tips.
    Außerdem Frauennotruf – gibt es eigentlich in so gut wie jeder Stadt, wenn direkt vor Ort nicht, dann im nächstgrößeren Ort googeln, die kennen auch Mittel und Wege.
    Frauenhaus wäre auch eine Alternative.
    Ist jetzt so das erste, was mir einfällt.
    Ist eigentlich die finanzielle Situation geklärt?
    Möglich wäre, wenn der Täter eine diagnostizierte psychische Erkrankung ohne Krankeheitseinsicht hat auch für diesen eine rechtliche Betreuung mit Aufenthaltsbestimmungsrecht zu beantragen, damit der rechtliche Betreuer eingreifen kann wenn die Situation zu heftig wird. Die haben es häufig einfacher eine Einweisung einzuleiten.

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