Sind doch nur Kinderkrankheiten

Nich wahr? Keuchhusten, Masern, Mumps…sind Kinderkrankheiten. Harmlos. Weils ja Kinder bekommen und die kommen da SUPER mit klar. Windpocken? „Waren kein Problem, ein paar Tage war er ein bisschen ruhiger und dann ging das“

Wie dumm kann man eigentlich sein?

Keuchhusten (Pertussis) ist eine Krankheit, die das Atmen erschwert, die quälenden Husten verursacht. Wenn ein Säugling an Keuchhusten erkrankt, drohen Atemstillstände. Als Komplikationen gelten Mittelohrentzündungen und Lungenentzündungen. Mit Pech gibts noch Krampfanfälle oder Hirnentzündungen gratis dazu. Dauer bis zu 3 Monate.

Antibiotika helfen nicht, allenfalls in der Anfangsphase kann man Medikamente geben. Ansonsten heißt es: Symptombehandlung. Für 3 Monate.

3 Monate krank für eine Krankheit, die man mit Impfung gar nicht erst bekommen hätte. Von der Tatsache mal abgesehen, dass man 2 Wochen nach der Infektion hoch ansteckend ist und aktiv Menschen mit geschwächtem Immunsystem gefährdet. Oder anders ausgedrückt: Man tötet die möglicherweise. Durch ein Hüsterchen.

Mumps. Auch so eine harmlose Kinderkrankheit. Macht nix. Ist eine Viruserkrankung, Antibiotika helfen nicht. Die helfen nur gegen Bakterien. Man muss also durch die Krankheit durch. Und durch die recht hohe Wahrscheinlichkeit einer Hirnhautentzündung bzw. Hodenentzündung bei Jungs. Die führt im Regelfall übrigens zu einer Infertilität.

Kann man durch Impfungen problemlos verhindern bzw. die Schwere der Erkrankung deutlich verringern. Mumps bei Erwachsenen mit geschwächtem Immunsystem, die nicht impfen können hat eine gute Chance, die zu töten.

Röteln (Rubella), die nächste harmlose Kinderkrankheit, die völlig überschätzt wird. Die paar Viren stärken halt hinterher das Immunsystem.

Meine Mutter wollte damals noch ein Kind. Sie war im 5. Monat schwanger als sie an Röteln erkrankte. Der Fötus war derart geschädigt, dass man nicht einmal erkennen konnte, ob es ein Junge oder ein Mädchen war.

Auch die Komplikationen sind eigentlich ziemlich harmlos. Arthritis, Enzephalitis, eine Verringerung der Blutplättchen, Bronchitis, Mittelohrentzündung und wenn man ein bisschen Pech hat eine Entzündung des Herzbeutels und der Herzklappen inklusive Langzeitschädigungen (der Herzmuskel nimmt Entzündungen ziemlich übel).

Impfen hilft hier. Wirklich. Dann kriegt man das entweder gar nicht erst ODER die Erkrankung verläuft erheblich milder.

Masern. Völlig harmlos. Man macht ja sogar Masernparties um die „natürliche“ Ansteckung zu fördern. Weil Impfungen ja so böse sind.

20 – 30% aller Patienten entwickeln bei dieser harmlosen Kinderkrankheit übrigens Komplikationen. Lungenentzündungen, Mittelohrentzündungen, Durchfälle sind da eher noch harmlos, solange man genügend Flüssigkeit nachgießt.

Je nachdem, wen man fragt, ist die Mortalitätsrate recht hoch. In Entwicklungsländern sterben bis zu 25% aller Patienten an den Masern und deren Komplikationen, selbst hier ist bei 1:1000 bzw. 3:1000 immer noch eine verdammt hohe Mortalität zu verzeichnen. ZU hoch, wenn man weiß, dass die Impfung zu einer Immunität führt.

Es gibt Mütter, die behaupten, dass man nicht gegen Tetanus impfen lassen muss. Wenn jemand eine Wunde hat, läßt man sie „ausbluten“ damit alle Erreger aus dem Blutkreislauf gespült werden und macht die Wunde ordentlich sauber. Tetanusimpfung ist nicht nötig.

Das ist eine Art idiotischer Selbsterfüllung. Kriegt man dann Tetanus, hat man nicht genug „ausbluten“ lassen.

Lasst euch sagen: Es gibt schönere Tode als der durch Tetanus. Und glaubt man ja nicht, dass man bewußtlos ist – die Krämpfe betreffen nur den Körper. Man ist jede Minute hellwach. Behandlung? Nur sekundär möglich. Das heißt, man gibt muskelerschlaffende Medikamente und verbringt die Leute in dunkle und schallgeschützte Räume. Dauer etwa 6 – 8 Wochen. Solange muss auch künstlich beatmet werden, was in sich schon ein massives Risiko birgt.

Was aber hilft, sind Impfungen.

Tollwut. Auch eine der klassischen Krankheiten, die man „ausbluten“ lassen kann. Angeblich. Tollwut ist je nach Gebiet recht weit verbreitet. Tiere die auf einmal anhänglich werden, sollte man eher nicht anfassen. Auch keine Rehe. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie Tollwut haben, ist recht hoch.

Wenn man von einem Tier in einem Tollwutgebiet gebissen wurde, verbleibt nur noch ein kleines Zeitfenster, um die lebensrettende Impfung durchzuführen. Nein, Mamis: Eure Muttermilch wird das Kind NICHT schützen. Wer sich mit Tollwut infiziert und nicht geimpft wird, stirbt. Die Mortalitätsquote beträgt immer 100%, eine Behandlung gibt es nicht.

Die einzige Überlebenschance ist eine Impfung. Wenn man erstmal weiß, dass man Tollwut hat, ist es zu spät – man wird sterben.

Und auch dieser Tod ist wirklich kein schöner.

Jetzt gucken wir uns doch mal die Argumente der Impfgegner an.

„Impfungen machen Läsionen“. Im ernst? Wegen einem blauen Fleck an der Einstichstelle wollts nicht impfen? Und ihr erwartet, dass man euch damit ernst nimmt?

Impfungen enthalten Aluminium“ – sehr gerne genutzt von Leuten, die Rezepte wie „Backfisch in Alufolie“ posten und die nicht mal merken, wie dumm sie eigentlich sind. Das Aluminium, was man über solche Rezepte aufnimmt ist ungleich mehr.

Die Grenzwerte für Aluminium sind aber 0,2 mg. In Impfungen ist aber mehr drin„: Lest ihr die „Grenzwerte“ überhaupt? Die gelten pro KILOGRAMM KÖRPERGEWICHT pro WOCHE.

In Impfungen ist Formaldehyd drin. Das ist giftig“ – Yo. Dein Körper dürfte mehr Formaldehyd am Tag produzieren als du mit Impfungen dein Leben lang bekommst. Hinzu kommt: Es sind nur noch kaum nachweisbare Spuren von Formaldehyd in Impfstoffen enthalten. Das Zeug wird benutzt, um aus einem Lebendimpfstoff einen Totimpfstoff zu machen. Er tötet also die Viren im Impfstoff ab. Danach wird das Formaldehyd wieder ausgefiltert. Im Impfstoff sind nur noch die Mikrospuren enthalten, die die Filter nicht geschafft haben.

Impfungen verursachen Autismus„. Nein, tut es nicht. Und mach dich bitte nicht weiter lächerlich, indem du das Argument hervorkramst. Andrew Wakefield ist kein guter Mensch.

In den Impfstoffen ist Quecksilber drin„. Nein. In *manchen* Impfstoffen (beileibe nicht in allen) ist Thiomersal enthalten. Dadurch, dass die Impfstoffe in Durchstechfläschchen ausgeliefert werden ist ein Konservierungsstoff nun mal notwendig. Es gibt übrigens Quecksilber und Quecksilber. Und Thiomersal wird zu dem Quecksilber verstoffwechselt, das von der körpereigenen Kläranlage ausgespült wird. Es sammelt sich nicht im Fettgewebe an.

Aber die Leute werden doch trotz Impfungen krank. Die wirken doch gar nicht“ (meist vorgebracht mit einem Unterton der irgendwo zwischen Hundewinseln und kindlichem Schmollen liegt). Tja. Unser Immunsystem. Eigentlich ein dolles Ding. Das kann lernen. Das heißt, wenn es einem Virus ausgesetzt war, dann merkt sich der Körper die Daten von dem Virus und beim nächsten mal macht das Immunsystem, so es denn vorhanden ist, kurzen Prozess mit dem Virus. Auf die Art hat man zum Beispiel die Pocken ausgerottet.

Nun kann es aber Gelegenheiten geben, wo das körpereigene Immunsystem geschwächt ist. Krankheiten, gerade überstanden oder noch im Lauf, schwächen. Depressionen haben auch Auswirkungen auf das Immunsystem. Das heißt: Der Körper weiß zwar, was er gegen den Virus tun kann, aber er braucht länger dafür. Was unter Umständen dazu führen kann, dass man erkrankt.
Allerdings sind bei geimpften Leuten dann die schweren Verläufe eher unwahrscheinlich. Auch die Spätfolgen wie z.b. die Hirnverkalkung, die zum Tode führt, ist eher unwahrscheinlich.

Man kann sich das Immunsystem wirklich wie einen Computer vorstellen. Und Impfen wie ein Programm. Wenn ein neuer Virus den Körper betritt wird das Immunsystem mit den Daten programmiert. Und kennts dann. Ab und an vergisst der Körper das auch – dann muss man neu programmieren.
Und Impfungen sind in dem Zusammenhang dann halt nicht die Viren, die über die Internetleitung reinkommen, sondern spezielle, abgeschwächte/tote Viren über USB-Stick.

Es gibt Leute die Impfschäden davontragen, da riskiere ich lieber die harmlose Kinderkrankheit„. Die Dummheit der jungen Leute. *seufz*
Ich bin 1969 geboren – und ich weiß sehr genau, dass die Krankheiten alles andere als harmlos waren. Ich hatte in der Grundschule noch einen Poliofall. Das Kind kletterte mit uns rum, war immer vorneweg. Und dann: Polio. Ein halbes Jahr lang war sie überhaupt nicht in der Schule und dann hat die kaum einer wiedererkannt. Das Bein verdreht, Schienen und Krücken, damit sie überhaupt laufen kann, bleich und abgezehrt. Das war ein anderes Kind.

Leute meiner Generation können diese Geschichten erzählen. Sie haben sie erlebt. Es war, bevor Impfungen voll gegriffen haben. Die Meinung, dass Kinderkrankheiten harmlos sind, ist auch eine Luxusmeinung.

Früher war es halt so: Man hatte viele Kinder, weil man hoffte, auf die Art wenigstens einen oder zwei von den 10 Kindern durchzubringen, die man hatte. Viele starben. Und das ist nicht mal so lange her. Keine 100 Jahre.

Meine Mutter hat damals die Impfungen mit geradezu heiliger Inbrunst durchgeführt. Die Impfpässe wurden aufgehoben und sorgfältig geführt.

Sie wußte – und ich weiß es auch noch – wie gefährlich vermeintlich harmlose Kinderkrankheiten werden können.

Die Weigerung, das Kind impfen zu lassen, gefährdet viele: Das Kind selbst, doch auch diejenigen, die auf die Herdenimmunität angewiesen sind, weil sie nicht geimpft werden können. Schwerkranke Krebspatienten, Kranke mit Autoimmunerkrankungen, wo das Immunsystem eh schon Amok läuft. Transplantierte Menschen, die mit Immunsuppressoren behandelt werden, damit das Transplantat nicht abgestoßen wird. Und ja, die Herdenimmunität ist real. Die gibt es und ist nachgewiesen.

Gerade für letztere kann eine Erkältung schon lebensbedrohlich sein. Umso mehr eine „harmlose“ Kinderkrankheit. Fängt sich einer von diesen Menschen die Krankheit ist er tot.

Getötet durch verblendete, jeder Vernunft unzugängliche Impfverweigerer.

Ja, es gibt Impfschäden. Die sind aber bei weitem nicht so verbreitet, wie es die Krankheiten sind. Die Wahrscheinlichkeit, dass man einen dauerhaften Impfschaden davonträgt ist im unteren Promillebereich. ich verstehe niemals die Leute, die eine gefährliche Krankheit lieber haben wollen als eine Impfung, weil sie glauben, die Impfung wär gefährlicher.

Nur falls sich jemand fragt, warum ich für den Impfzwang bin. Und verpflichtende Vorsorgeuntersuchungen von der U-0 bis zur U-16 (bei afrikanischen und muslimischen Mädchen inklusive gynäkologischer Untersuchung. Da ist mir die Sicherheit, dass die Eltern nicht hohl fiepen näher als eine mögliche Traumatisierung durch die Untersuchung).

Wir können uns gerne über die Zeitpunkte unterhalten. Das derzeitige Impfschema ist nicht in Stein gemeißelt. WANN – ja. OB? Never.

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52 thoughts on “Sind doch nur Kinderkrankheiten

  1. Tantchen, ich gebe dir voll und ganz recht. Ich habe einige der Kinderkrankheiten durchmachen „dürfen“ (Jg. 70), und fand das alles andere als harmlos. Mit einer Infektion (ich glaube, Röteln) lag ich wochenlang auf einem Isolierzimmer in der Kinderabteilung des Krankenhauses – bestimmt nur deswegen, weil das so harmlos war. Das abschließende Bad in einer dunklen Desinfektionslösung ist mir in Erinnerung geblieben. Tolles Erlebnis für ein Grundschulkind, wochenlang die Familie nur durch eine Glasscheibe zu sehen. Da hätte ich gerne drauf verzichtet. Dabei habe ich offenbar noch Glück gehabt. Ich glaube, meine Eltern waren noch der Meinung, dass Kinder da halt durch müssen, und dass das ja nicht so schlimm sei.

  2. Trotzdem halte ich einen Zwang nicht für gut. Aufklärung, Aufklärung, Aufklärung! Nur scheint das bei der derzeitigen Lage nicht grad en vogue zu sein.

    Zwang… na gut. Im Moment. Einverstanden.

      • Das ist der Sinn vom Zwang: Einen scheiß aufs „Bockig“ geben.

        Sollen sie doch bockig sein. Beim ersten Besuch vom Jugendamt, weil die Impfungen nicht durchgezogen sind, ist das mit dem bockig nicht mehr so.

        • Meiner Ansicht nach sollte man zumindest die, die sich überzeugen lassen wollen, zu überzeugen versuchen.

          • das machen schon die Kinderärzte.

            Aber die meisten der Eso-Huschen, die das ablehnen, sind völlig davon überzeugt, dass ihr Kind an Autismus sterben wird, in dem Moment, wo es einer Impfnadel zu nahe kommt.

            Das hat nichts mehr mit Vernunft oder so zu tun – das ist reine Panik und ein so tiefsitzendes falsches Verständnis davon, was Impfen ist, dass du da nicht durchkommst.

            Ich habs versucht – keine Chance. Deren Gurus haben das gesagt, also stimmt das. Evidence? Brauchen wir nicht.

            Ich hab schon meine Gründe, warum ich gegen Zwang bin.

            • Ich hatte vor dem Wochenende auch so eine Unterhaltung mit einer Bekannten.

              „Immer wen die Polio hier ind er schule geimpft haben hatten die kinder 4 Wochen danach noch Durchfall(TM)“ war ihre aussage. Ihre Lösung waren aber Globuli und verdünntes Wasser mit Gedächtnis.

              Grade bei Polio & co geht mir da der Arsch auf Grundeis. Wir haben Polio in Europa nicht mehr weil wir ne Herdenimmunität haben. Wird das aufgeweicht können sich die die nicht geimpft sind oder sich nicht impfen lassen können angesteckt werden. Das sind dann nicht nur die Impfgegner sondern auch Leute mit Immuninsuffiziens, Menschen die wegen Transplantaten Immununterdrücker nehmen und Leute die einfach allergisch auf die Impstoffe reagieren.

  3. Hm,
    mit Zwang wirst du da nix erreichen. Die Leute, die nicht geimpft werden wollen, werden da Mittel und Wege finden.

    Es bleibt letztlich nur Aufklärung – auch bei den Ärzten. Von einer durfte ich mir neulich anhören, dass Tetanusimpfungen auch 20 Jahre oder länger wirken. Da bräuchte ich nicht unbedingt nach 10 schon zu kommen. o.O

    Wenn man die, die sich nicht impfen lassen wollen, irgendwie isoliert an einer Stelle hätte (hm, hatten wir ja mal schon so ähnlich), dann wäre das sicher besser. Können sie sich gegenseitig anstecken und ihre Globuli und Trallala ausprobieren. Denn letztlich zahle ich als GEimpfter und Aufgeklärter dann auch für deren Verhalten – und das nervt.

  4. Hallo,
    ein direkter Impfzwang sollte nicht sein. Aber ein indirekter. Wenn ein nicht geimpftes Kind sich ansteckt sollten die Eltern für die Behandlung aufkommen. Wenn es an das eigene Portemanaie geht wird so mancher Impfparaneuiker umschwenken. Die meisten denke ich schwimmen auf der „Modewelle“ der Impfgegner und Isotheriker mit.

    Oder die gesetzliche Vorgabe herausgeben das Kinder die in Staatlichen Einrichtungen ( Kindergarten, Schule usw. )untergebracht sind auch durchgeimpft werden müssen. Sonst keine Aufnahme.

    • Na ja du hast dir mit deiner Liste auch die „einfachen“ Fälle ausgesucht. Und „Eso-Huschen“ als pauschales Abfrühstücken erspart auch einiges an Diskussion.
      Nein, ich bin keine Imf-Gegnerin aber skeptisch. Ich lebe in einem Land in dem alles geimpft wird was bei drei nicht auf den Bäumen ist. In dem du keinen Kitaplatz bekommst ohne Impfnachweise. Egal ob du damit noch drei Monate warten möchtest, weil das Kind ein Frühchen war und noch ein wenig Stärke braucht, bevor man den Körper mit Impfungen belastet. Da gibts dann nur noch Kombi-Impfstoffe aus den Sachen, die unbestretibar nötig sind (wie die Liste von dir) und anderen Sachen, bei denen ich es mir erlaube kritisch zu sein. Rota-Virus Windpocken HPV-Impfung Standardmäßig für Mädchen?
      Deine Position klar machen – ok. Alle anderen ohne Ansicht ihrere vieleicht differenzierten Positionen über einen Kamm zu scheren – echt nicht mein Ding.

  5. Hallo Tantchen,

    So wünschenswert das auch sein mag, daß alle gegen die wesentlichen Bedrohungen geimpft sind, so muß ich einem Zwang doch vehement widersprechen. Ein Zwangsimpfung ist immer noch ein Eingriff in die körperliche Unversehrtheit, auch wenn es nur eine Schluckimpfung ist. Auch wenn die Risiken vieler Impfungen mit heutigen Impfstoffen sehr gering sind, ist doch nie auszuschließen, daß es zu Komplikationen kommt. Daher muß es immer dem einzelnen überlassen bleiben, ob geimpft wird oder nicht und damit selbst entscheidet, ob das Impfrisiko oder das Erkrankungsrisiko höher zu bewerten ist.

    Außerdem ist damit dann Tür und Tor für andere Zwangsmaßnahmen geöffnet., weil es nicht mehr großer Umstände braucht, weitere „medizinisch notwendige Maßnahmen“ druchzudrücken, sofern man geeignete Experten findet, die das befürworten. Stell Dir mal vor, wenn solche Maßnahmen eingeführt sind würden genügend Experten empfehlen alle Säuglinge zwangszubeschneiden, weil das für die Volksgesundheit besser ist, wissen schon, von weniger hygienischer udn schützt gegen Aids.

    Von daher bin ich strikt gegen einen Impfzwang.

    PS: Ja, ich und meine Kinder sind geimpft, aber es gab doch schon das eine oder andere Mal eine Impfung, bei der ich mich ob der möglichen Nebenwirkungen schwergetan habe, mich dafür zu entscheiden. Und wirklich nebenwirkungsfrei war kaum eine der Impfungen, wenn auch meistens nur leichtes Fieber.

  6. Ich und meine Knoten im Finger:

    > … von weniger hygienischer udn …

    sollte natürlich heißen

    > … von wegen hygienischer und …

  7. Ja, das mit den Kombiimpfungen gegen Gott und die Welt ist auch mit so ein Grund, warum ich gegen einen Impfzwang bin. Obwohl – wenn es eine Impfung gegen „Gott“ gäbe, müßte man die vielleicht doch manchen Leuten zwangsverabreichen.

  8. Zwang ist keine Lösung, vor allem nicht in einer Siatuation, in der die Argumente der Impfgegner so große (und effektive) Verbeitung finden. Das provoziert reheblichen Widerstand und kann durchaus nach hinten losgehen, weil die Lobby der Impfgegner stärker wird und dann ggf. auchrechtliche Wege beschreiten wird. Und da ist der Ausgan keineswegs sicher.

    Ich bin in einer Zeit aufgewachsen, in der es Impfzwang teilweise gab (Pocken) oder de Fakto betrieben wurde (Polio, Tetanus Diphterei, andere gab es noch nicht). Das war aber zu einer Zeit, als man offizielle Empfehlungen und Anordnungen noch vielweniger infrage stellte als heuteDamals hat das noch funktioniert, auch die massenweise Röntgenschirmbilduntersuchung, die sich im nachhinein (und ganz besonders für Kinder und Jugendliche!) als völliger Blödsinn herausgestellt hat und vermutlich am ein oder anderen Fall von Schilddrüsenkrebs bei heute Erwachsenen nicht ganz unbeteiligt war.

    Aufklärung ist die einzige Alternative und so wichtig wie nur was. Das funktioniert aber eben nur, wenn auch die Aufklärer aufgeklärt sind, und das sind sie definitv nicht. Ganz sicher wird man mit Aufklärung nicht alle Impfskeptiker erreichen und von den Impfgegnern noch weniger, aber es stimmt nicht, dass man niemand von denen erreicht, wenn man es vernünftig betreibt. Vernünftig heißt zu allererst nicht besserwisserisch und von oben herab, indem man die Aufzuklärenden Skeptiker als dumm und unbelehrbar hinstellt und behandelt, denn dann werden sie sich genau so verhalten. Dann muss man mit konkreten Beispielen kommen. Die IMpfgegner arbeiten mit Fallgeschichten, also ebenfalls Fallgeschichten und damit verbunden Zahlen, Zahlen beider Seiten Schwere Impfkomplikationen gegen schwere Komplikationen der betreffenden Krankheiten einfachn und klar dargestellt. Ich kenn keine Publikation, in der das auchnur annähernd so vorkommt.

    Und dann die Ärzte. Solange es noch mehr als absolute Einzelfääle sind, die selsbt als Arzt den Impskeptizismus predigen (dürfen) sehe ich wenig Licht am Horizont. Außerdem und dabei noch Einflussreicher das andere mdizinische Personal, TAs ect., was man von denen hört, ist teilweise auch mehr als grenzwertig. Meizinisches Personal muss sich fortbilden, also bildet es bitte schön mal in dieser Hinsicht fort.

    Und schließlich, fast NOCH einflussreicher ErzieherInnen in Hroten und Kitas. Da würde ich mindestens zwischen 15 und 30% als Impfgegner oder zumindest -skeptiker einschätzen, jedenfalls nach dem, was ich so vor ca. 20 Jahren mitbekommen habe, als es uns betraf. Es kann nicht sein, dass die solche Ansichten, zu denen es keinerlei Evidenz gibt so einfach verbreiten dürfen.

  9. Ich finde den Impfzwang durchaus richtig. Es mag zwar stimmen das die körperliche Unversehrtheit des Kindes beeinträchtigt wird allerdings Schützt es auch die Körperliche Unversehrtheit anderer. Das muss man durchaus gegeneinander abwägen.

    Leider leider ist es bei Impfgegnern und vielen Esos so das sie sich bei Studien etc. genau das Raussuchen was sie hören wollen. Wenn man 1000 Studien pro und 1 contra hat werden die sich auf die Contra Studie stürzen.

  10. Leider ist es mit einer grundlegenden Aufklärung hier ja nicht getan.

    Die harten Impfungs-Ablehner sind ja auf der anderen Atlantik-Seite, dem Herkunftsland von wilden Vermutungen, religiöser Skepsis (Jesus war auch nicht geimpft), abstrusen Studien, Verschwörungstheorien und „Prominenten“ die das auch noch stockstur unterstützen und verbreiten, d.h. Jenny „Mein Sohn hat nur durchs Impfen Autismus“ McCarthy.

    Die bilden dann erst recht eine Gefahr für unsere Herdenimmunität.

    • Gerade weil sie inzwischen so einflussreich sind, wird ein Impfzwang keine Lösung sein. Die haben inzwischen die Mittel, große kanpagnen zu fahren und klagen sich bis zum EuGh durch. Und die die Chancen, dass sie damit durchkämen, wären nicht mal so schlecht.

      Und bzgl Aufklärung geht es zunächst mal um die Impfskeptiker, die hierzulande unter den Nichtimpfern gottseidank NOCH die Mehrheit bilden.

      Und das Spektrum ist noch sehr breit. Es bringt gleich mal gar nichts, die alle nur als tumbe Esoteriker hinzustellen und entsprechende zu behandeln, das ist nichts weiter als intelektuelle Selbstbefriedigung.

      Dadurch, dass ich einem, der sich für rechtes Gedankengut gerade öffnet, drölfzig mal sage, er sei ein Nazi, werde ich ihn davon abhalten, wirklich einer zu werden sondern ggf. erst recht in die Arme der Faschisten treiben. Für die Impfskeptiker gilt das gleiche. Solnge si noch nicht Hardcore sind, sollte man sie auch nicht so behandeln.

      So sehr ich Anhänger der evidenzbasierten Meizin bin, und so sehr ich aus sehr persönlichen Gründen an einer ordentlichen Herdenimmunität interessiert bin, mir wird die Diskussion etwas zu schwarz/weiß geführt: Entweder Impfbefürworter oder hoffnungloser Esoteriker. SO kommt man an die Leute selsbtverständlich nicht ran.

  11. Und schon kommen wir zum moralischen Dilemma:

    Du willst jemanden zwingen, geimpft zu werden, auch auf die Gefahr hin, das er derjenige ist, der den 6er im Lotto hat und daran stirbt, um andere zu schützen?

    Ist so ähnliche wie: Schießen wir doch einafch das Flugzeug ab, damit die anderen nicht sterben müssen. Diese frage ist nciht so einfach zu entscheiden, wie man es gerne hätte. Da muß man dann ein Leben gegen das andere abwägen. Welches ist dann mehr „Wert“?

    Versteh mich nicht falsch. ich bin durchaus fürs Impfen, aber nciht für den Impfzwang. Ich weiß, daß die „schiefgelaufenen“ Impfungen durchaus minimal sind. Aber ist es deswegen erlaubt zu sagen, das nehmen wir in Kauf, damit die anderen nicht sterben müssen? Ich finde nicht.

  12. Und schon kommen wir zum moralischen Dilemma:

    Du willst jemanden zwingen, geimpft zu werden, auch auf die Gefahr hin, das er derjenige ist, der den 6er im Lotto hat und daran stirbt, um andere zu schützen?

    Ist so ähnliche wie: Schießen wir doch einafch das Flugzeug ab, damit die anderen nicht sterben müssen. Diese frage ist nciht so einfach zu entscheiden, wie man es gerne hätte. Da muß man dann ein Leben gegen das andere abwägen. Welches ist dann mehr “Wert”?

    Versteh mich nicht falsch. ich bin durchaus fürs Impfen, aber nciht für den Impfzwang. Ich weiß, daß die “schiefgelaufenen” Impfungen durchaus minimal sind. Aber ist es deswegen erlaubt zu sagen, das nehmen wir in Kauf, damit die anderen nicht sterben müssen? Ich finde nicht.

    • Da schreibt Lochkartenstanzer etwas extrem wichtiges und richtiges – die moralische Komponente.

      Mag sein, dass ich der Meinung bin, man dürfe ein Flugzeug abschießen, wenn es tausende Menschen durch den Absturz gefährdet. Aber bin ich dieser Meinung noch, wenn meine Mutter, mein Kind oder jemand anderes sehr Nahestehendes darin ist?
      Die meisten Leute, die ich sehr nahe kenne, sagen Ja. Viele der weniger nahen: Nein.
      Was nur einen Schluss darauf zulässt, dass man unterschiedlicher Meinung sein kann, und moralische Ansätze an dieser Stelle eine unglaublich schwierige Sache sind.

      Ich finde deine Argumentation, Tante, wichtig und großartig. Aber beim Zwang sage ich auch: Nein. Das geht leider nicht. Nicht nur wegen der vielen Optionen, die dann zu „notwendigen medizinische Eingriffe zum Allgemeinwohl“ werden können und könnten. Eben auch wegen Impfgegnern, die es fertig bringen, ihre Kinder zu verstecken oder dergleichen mehr. Eben weil es Autismus auslöst usw.
      Und wegen dem Problem, das Lochkartenstanzer so konkret dargestellt hat.

      Sehr viel sinnvoller wäre es doch, das Impfen zu belohnen oder herauszuheben. Die Aufklärung positiv zu gestalten und den Impfgegnern damit simpel das Wasser abzugraben. Aber das wiederum wäre ja glatt ein Schritt, der bedeuten würde, dass man vernünftig vorginge. Nahezu aufgeklärt.
      😉

    • Moment nicht alles was hinkt ist ein Vergleich.

      Es gibt Tests auf Allergien und die Eltern werden von einem Arzt (Hoffentlich) immer gefragt ob Allergien auf Medikamente in der Familie vorliegen.
      Darüber hinaus ist der Arzt auch sofort zur Stelle um etwa weitere Medikamente zu verabreichen für den unwahrscheinlichen Fall das doch was passiert.

      Das ist immernoch sicherer als einem Kind irgendwas mit Erdnüssen oder Meeresfrüchten zu geben. Oder Kinder auf der Wiese spielen zu lassen wo Bienen oder Polen sein könnten. Oder Haustiere. Oder Nickelhaltiger Schmuck für Teens.

      2tens. Das abschießen des Flugzeugs ist ein Komplett anderes Lemma. In diesem Fall weißt du das jemand (mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit)Sterben wird. Mord um größeres Morden zu verhindern.

      Impfen lassen ist allerdings eine Situation in der eine Schutzwirkung für beide den geimpften und den nicht Impfbaren aufgebaut wird. (Die Intention hier ist zu schützen ohne zu schaden.)
      Letzteres wird wie gesagt hoffentlich vorher getested. Wenn man Angst vor der Impfung bzw. den Wirkstoffen hat kann man sich auch informieren ob bei diesem oder jenem Stoff ein Allergierisiko existiert und ob es alternativen gibt, den die gibt es oft.

      Übrigens bei anderen Maßnahmen hat unserer Staat kein Problem Pflichten/Zwänge zu verhängen, Gurt und Helmpflicht z.b. . Das ist auch kein guter Vergleich das geb ich gerne zu allerdings sind diese ebenfalls zum Schutz der Person gedacht und es gibt fälle in dem Personen eben durch diese Pflichten umkammen trotzdem sind es Pflichten und keine „Empfehlungen“.

      • Ja Ja, als ob Allergien das einzige Problem bei Impfungen wären.

        Du kannst auch ein 6er im Lotto haben und als erster eine verpfuschte Charge erwischen bei der irgendwas drin ist was nicht drin sein dürfte.
        z.b. lebendige Top fitte Krankheitserreger in einem als nicht Lebendimpfstoff geplantem Präparat.

        Oder irgendwelche anderen Nebenwirkungen die so selten auftreten das sie bei den Menschenversuchen vor der Zulassung nicht auftreten.

        Wie so was: http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/schweinegrippe-und-narkolepsie-kollateralschaden-im-gehirn-a-939799.html (das ist jetzt nicht gerade die typische eso Zeitschrift)

        Und ja ich wurde gegen Schweinegrippe geimpft, zum Glück bin ich ösi den: „Der in Österreich während der Schweinegrippe-Pandemie _nicht_ eingesetzte Impfstoff erhöhe das Risiko nicht nur bei Kindern und jungen Leuten, sondern auch bei Erwachsenen“ (http://derstandard.at/1347493197300/Pandemrix-Schlafkrankheit-nach-Schweinegrippe-Impfung)

        Und jetzt ganz Ehrlich als geimpfter Deutsche bei denen der Narkolepsie auslösende Impfstoff eingesetzt wurde wie fühlst Du dich wissend das dein Risiko an Narkolepsie zu erkranken jetzt 3x höher ist als zuvor?

        Willst du wirklich Menschen dazu zwingen sich dieser Art von russischem Roulette unter zwang Aufsätzen?

        Ganz ehrlich obwohl ich wegen Pulmunologischerprobleme zur absoluten Risikogruppe für H1N1 zähle, wen auf dem Beipackzettel drauf gestanden hätte das es Narkolepsie auslösen kann, wäre meine aufgeklärte informierte Entscheidung lieber eine Ansteckung mit H1N1 zu riskieren.

        Naja, man kann jetzt natürlich argumentieren das man doch einfach per Gesetz den Einsatz von Wirkverstärkern bei Impfungen verbietet, aber dann Sätzen sie einfach ein nicht unbedenkliches Konservierungsmittel ein oder verpfuschen irgendwas anderes…

        Das Problem ist einfach bei 7e9 Menschen auf dem Planeten wen Du Zwangsimpfungen verordnest wirst du hunderte Menschen umbringen oder für den Rest irres Lebensverkrüppeln, bei der menge an Menschen ist das mit keiner reihe an Menschenversuchen auszuschließen das jemand ein „6er im Lotto“ erwischt.

        Owen

        • Owen, guck dir bitte diese Karte hier an.

          Schlafkrankheit – selbst ein dreifach erhöhtes Risiko ist immer noch ein Lottogewinn, wenn du das kriegst.

          Nochmal: Die minimalen Dosen an „Giften“ die du bei Impfungen bekommst, sind so gering, dass du täglich bereits mehr von dem Zeug über die Nahrung aufnimmst.

          Demgegenüber stehen dann die Menschen auf dieser Karte hier. Die an vermeidbaren Krankheiten erkrankt sind, die teilweise daran gestorben sind.

          Und DAS ist bei nicht-impfen kein Sechser im Lotto sondern eine Realität. Bis zu 30% Spätfolgen bei Masern sind kein Witz. Wenn dann bei 1 Mio. geimpften 10 dabei sind, die Impfschäden davontragen: Ja, in dem Fall nehme ich lieber 10 erkrankte in Kauf als 30% bei einer Masernepidemie mit unbekannte Fallgröße.

          http://www.iflscience.com/health-and-medicine/one-map-sums-damage-caused-anti-vaccination-movement

        • Achso, wo ich dabei bin: Dass Totimpfstoffe mit Lebendviren ausgeliefert werden ist nahezu ausgeschlossen. Dafür werden Impfstoffe zu gut kontrolliert.

          Hats das überhaupt schon mal gegeben oder ist das nur ein Panikszenario, um die Leute in die Impfflucht zu treiben?

          Und ich zitiere mal die CDC:

          The CDC estimates that 164,000 people around the world will die from measles each year, and it is experiencing quite a resurgence in the UK. The United States has recently seen a drastic increase in whooping cough, which causes around 195,000 deaths per year. The majority of these deaths occur in impoverished regions with very little access to vaccines. In the case of developed areas like the US or UK, they shouldn’t be happening at all.
          Read more at http://www.iflscience.com/health-and-medicine/one-map-sums-damage-caused-anti-vaccination-movement#GcTjW16T4vsXogMx.99

          So, wir reden hier von „Impfschäden“, die unter 1 Promille der Impfungen ausmachen. Gegen 164.000 Tote bei Masern und fast 200.000 Toten bei Keuchhusten.

          I rest my case.

          3fach erhöhtes Risiko bei Schlafkrankheit ist ziemlich umstritten, um es mal gelinde auszudrücken:

          http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2011-08/schweinegrippe-narkolepsie-china

          Es sieht so aus als wäre die Grippeerkrankung die Ursache für den Anstieg der Fallzahlen bei Narkolepsie. Nicht jedoch die Impfung.

          Das heißt: In dem Fall würde eine Impfung sogar vor Narkolepsie *schützen* 😉

          • Wikipedia sagt: http://en.wikipedia.org/wiki/Contaminated_haemophilia_blood_products

            Jetzt gibt diesen Leuten noch ein garantierten Absatzmarkt…

            mit Verlaub, aber nach solchen Stunts die sich die „Big Farma“ erlaubt hat würdest du es wirklich riskieren wollen das die wieder so ein scheiß verkaufen nur dieses mal Menschen damit Zwangsbehandelt werden?

            Die heutigen Impfungen beinhalten außer dem Erreger oder dessen Bruchstücken noch Konservierungsmittel (die bei Einzeldosen nicht nötig wären) so wie besonders pikant Wirkverstärker (http://en.wikipedia.org/wiki/Immunologic_adjuvant) diese werden meist zugesetzt um weniger von dem teurem Erreger produzieren zu müssen.
            Beides dieser Zutaten erlauben den Hersteller kosten zu senken u.U. auf kosten der Sicherheit/Gesundheit ihrer Kunden.

            Glaubst du wen die eine andere Adjuvanz erfinden die denen Geld spart und die Nebenwirkungen von 1 O/oo auf 1.5 O/oo erhöht, die sich gegen die neue Zutat entscheiden?
            Ich glaube das ehrlich gesagt nicht, ich glaube die tun alles womit sie noch gerade so am Gefängnis/Strafzahlung es vorbei zu schlittern schaffen.

            Ein promill von 7 Milliarden Menschen sind 7.000.000 Und eine generation ist etwa 30 jahre, also pro jahr werden 233.000 Menschen Komplikationen haben auf Grund einer Impfung.
            Jetzt wird jeder im leben nicht 1x sondern häufiger geimpft, d.h. die zahl geht rauf, wen ich wüste wie oft ein normaler Mensch im leben geimpft wird könnte ich das noch berücksichtigen.

            233.000 opfer von Impfschäden jedes jahr sofern deine angabe von 1 Promille stimmt und man die ganze menschheit zwangs impfen würde.

            I rest my case.

            Diese Risiko Abschätzung muss jeder für sich entscheiden.

            Es wird Menschen geben die sich nicht impfen lassen und sich auch nie anstecken.

            und

            Es wird Menschen geben die sich nie angesteckt hätten geimpft werden und daran sterben oder schwer erkranken.

            Erstere sind vielleicht dumm aber haben Glück.

            Letztere sind opfer deines Systems, Menschen die du ermorden ließest damit andere leben können, deren Hinterbliebene zu recht extremistische taten begehen werden.
            Ich meine überlege mal Spinner sprengen Abtreibungskliniken weil in ihren Augen das Mord ist. Jetzt ermorde mal mit einem 6er im Impfungs-Lotto das Kind einer Person mit solchen Veranlagungen, das ist ein gesellschaftliches Pulverfass welches, das garantiere ich dir, massiv nach hinten losgehen wird.

            Ich gehe zudem ebenfalls davon aus das der EGMR diese Existenzielleentscheidung über leben und Tod eines selber niemals aus den Händen des Individuums nehmen würde.

            Owen

  13. Imfgegner sind gemeingefährlich!
    Imfgegner sind gemeingefährlich!
    Imfgegner sind gemeingefährlich!

    Impfgegner gefährden die Gesundheit unserer Kinder!

    Impfgegner fördern die Verbreitung tödlicher Krankheiten auch für Erwachsene!
    Impfgegner sind rücksichtslos!

    Sämtliche an Erziehung von KIndern gebundene Förderungen und staatliche Zuwendungen sollten von dem turnusmäßig vorzulegenden aktuellen Impfnachweis (Impfausweis) abhängig gemacht werden, Ausnahmen nur auf amtsärztliche Genehmigung.

    Meine Schwester wurde in ihrer Pubertätszeit geimpft, soweit erinnert: gegen Tetanus.
    Kurze Zeit darauf verfügte der Hausarzt eine weitere Impfung, ich habe mir nicht notiert, wogegen, allerding gab Schwester den Hinweis, der zur Tetanusimpfung gegeben wurde, an den Arzt weiter, der schüttelte den Kopf, lächelte kurz und meinte. das sei gegenstandslos und impfte, neu.

    Als meine Schwester nach 6-wöchigem Krankenhausaufenthalt (davon 10 Tage Intensivstation) wieder nach Hause durfte, hatte sie bleibende Schäden im Nervenbereich, permanente Kopf- und -Gliederschmerzen sowie erhebliche Koordinierungsprobleme in den Bewegungen, massive Regelprobleme und grundsätzlich weiteres Impfverbot.
    Amtliche Feststellung: Impfschaden, irgendeine (bekannte) Kreuzreaktion, etwas sei durch die unsachgemäße zweite Impfung „ausgefällt worden“, was hätte vermieden werden können bei „geordnetem Impfen unter zentraler Impfaufsicht bzw. -Anleitung“.

    Die Schäden wurden trotz vieler Arzttouren nie behoben, was auch geschah, bis nach der 4. Geburt (zwei schlugen fehl) eine leichte Verbesserung eintrat.
    Erst nach einer nicht ganz einfach zu bewerkstelligen alternativen medizinischen Fachbehandlung, die von Dummköpfen nicht mit Esoterik verwechselt werden sollte (z.B. Kneip war auch kein Esoteriker usw. ), konnten alle Beeinträchtigungen auf ein nicht mehr relevantes Maß begrenzt werden – nach dem alle Schulmediziner und Kliniken gepaßt hatten: austherapiert hieß es dort und bei der Krankenkasse.

    Hier ist gleiche Seriösität beim Schwatzen darüber geboten, wie das eben bei allen medizinischen Fragen gelten sollte.
    Nicht umsonst werden die Heilmethoden der Naturvölker von allen damit in der Welt befaßten medizinischen und gewerblichen Einrichtungen höchst hektisch versucht, zu ergründen, werden an vielen Hochschulen und Universitäten dafür Professuren / Lehrstühle für alternative, besser: Natürliche Heilmethoden und deren Integration in die „moderne Medizin“ (gelegentlich auch umgekehrt) eingerichtet, die oft „alleinig wissenschaftlich gepriesene Schulmedizin“, deren bekannte Massenskandale und Geschäftemachereien im Kleinen (Arzt) wie im Großen (Kliniken, Transplantationen, Hygiene, Keime, Medikamentenpfusch und -Überteuerung, Überlastung des Personals und fehlende wie falsche Pflege zusw.) zeigt sich hin und wieder ramponiert und vernachlässigt, vor allem wenn es um Belange der Patienten geht, inzwischen wohl eine massive Reorganisation unseres Medizinwesens erforderlich wurde.

    Dennoch, nicht trotz der Problematik mit meiner Schwester, sondern wegen dieser:
    Gegen die – modernen – Impferkenntnisse und -Techniken gibt es keine Alternative!

    Impfen zur rechten Zeit – IST DIE ALTERNATIVE!

    Voraussetzung:
    Ausschluß der Wald- und Wiesenimpferei nach Gustus der Impferei im vorigen Jahrhundert und ein zentral gesteuertes Impfmanagement …

    Wer noch etwas Geld übrig hat dafür, mag es dorthin geben, es könnte bei erkleklichem „Wachstum“ die heutigen Gesundheitspolitiker und ihr -System doch etwas mehr in die „Moderne“ und in „Praxis“ bringen helfen, und auch damit den notorischen Impfverweigerern den Wind aus ihren löchrigen
    Seegeln nehmen.

    Impf-Pflicht –
    zu vergleichen mit „Helmpflicht“, „Gurt-Pflicht“ oder „Schneeräumpflicht“ ist ein verantwortungloses Denken fern der bestehenden Gefahren, sie zu vergleichen mit „Schulpflicht“ verdeutlich schon eher die gesellschaftserfassende Dringlichkeit …

    Impf-Verweigerung
    DAS ist in der Tat keine „Kinderkrankheit“, sondern eine kindische, eine gefährliche auch für viele andere Menschen, gegen die es nur eine Alternative gibt:
    IMPFEN.

  14. Tantchen,

    es ist nunmal so, daß statistisch bei Impfungen immer ein paar dabei sind, die es „erwischt“, auch wenn es nur wenige sind. Und wenn einer Impfskeptiker ist, dann laß ihn doch. In solchen Dingen darf eben kein Zwang ausgeübt werden, sondern muß Überzeugungsarbeit geleistet werden. Ansonsten werden anderen „wohlwollenden Zwängen“ Tür udn Tor geöffnet.

  15. Nachtrag:

    ich habe das mit dem Impfzwang erlebt, als ich meine Zwangsgrundwehrdienst abgeleistet habe. Da wird nach Dienstvorschrift geimpft, egal ob das der Gesundheit schaden könnte (weil man andere Impfungen gerade kurz vorher schon bekommen hat) oder nicht. Damals war ich ncoh jung und unerfahren udn habe mich dagegen nicht heftig genug gewehrt. Heute würde ich lieber „einsitzen“ als mich zwangsimpfen zu lassen.

    Und wie imemr wohlgemerkt, ich lasse mch gegen alles mögliche impfen, entscheide aber selber, was ich als notwendig erachte und was nicht.

  16. Die Argumente gegen Impfzwang habe ich zur Kenntnis genommen – und ich halte sie für nicht stichhaltig.

    Das Beispiel mit Helmpflicht und mit Anschnallpflicht und auch mit der Kindersitzpflicht für Kinder in Autos ist gar nicht das schlechteste.

    Dagegen wurde schwer opponiert. Schwangere sind gefährdet, wenn sie sich anschnallen, weil in einem Unfall das Kind getötet werden kann. In bestimmten Szenarien ist ein Helm kontraproduktiv. Und Kindersitze können Kinder auch gefährdet, wenn sie sich losreißen.

    ALLE Sicherheitsmaßnahmen können sich mit Pech ins Gegenteil verdrehen. Alle. Es gibt keins, das völlig Risikofrei ist.

    Risikoabwägung heißt hier das Stichwort. Man hat die Helmpflicht eingeführt, weil die Abwägung ergibt, dass man den Mount Everest an Vorteilen gegen den Sandkastenhügel an Nachteilen abgewogen hat – und man den Mount Everest für gut hält.

    Aktuell die Diskussion um die Helmpflicht auf Fahrrädern. Zwangsmaßnahme. Wird heftigst opponiert. Weil Fahrradhelme ja gefährlich sind. Das wäre in Studien bewiesen worden (die Studien sind imho nichts wert). Die Diskussionslinie ist in einer Reihe mit der Diskussionslinie der Impfverweigerer. Hier sieht man mal ganz gut, wie doof zum Teil argumentiert wird: Weil die Helmpflicht in Australien eingeführt wurde, fahren 30% weniger Leute Fahrrad und deswegen steigt das Unfallrisiko, weil die Autofahrer rücksichtsloser fahren – weil weniger Fahrräder unterwegs sind. Der Autor überlegt sich offensichtlich noch nicht einmal, wie bescheuert dieses Argument doch ist.

    http://www.taz.de/!119980/

    Beim Motorradhelm gibts keine Diskussion mehr. Anderthalb Generationen später ist der Motorradhelm keine Frage mehr. Er wird aufgesetzt. Es ist allgemein akzeptiert, dass das das Motorradfahren sicherer macht.

    Genauso wird es auch bei einer fraglichen Impfpflicht sein:

    Es wird einen lauten Aufschrei geben. Die ganzen Esohuschen und die notorischen Impfverweigerer werden laut aufweinen über den Zwang und die vielen neuen Autisten, und die vielen vielen Impftoten und -geschädigten.

    Sie werden klagen, auch vor Gericht. Sie werden verlieren – genau da.

    Und nach 20 Jahren ist Ruhe im Karton. Impfen ist eine normale Sache, die Leute, die dagegen opponieren, ernten verständnislose Blicke und werden als Freaks abgetan.

    Eine verbindliche Vorsorgeuntersuchung ist hier Voraussetzung – und die Forderung halte ich nicht für unbillig.

    Zuviele Kinder werden vernachlässigt, falsch ernährt (ich sag nur „vegane Muttermilch“) oder schlichtweg Misshandelt oder missbraucht. Eine verpflichtende, überwachte Vorsorgeuntersuchung die mindestens einmal jährlich stattfindet, kann das Risiko für die Kinder zumindest senken.

    Und so nebebei:
    Jeder, aber auch JEDER Arzt, der meint, dass Impfungen scheiße sind, der sollte sofort die Kassenzulassung verlieren. Ohne Einspruchsfrist.

    Er ist nachgewiesenermaßen unzuverlässig.

  17. Berta hat übrigens einen Punkt, wenn sie sagt, dass Impfungen entsprechend Impfplan und vor allem von einer zentralen Stelle übernommen werden müssen.

    Das minimiert das Risiko von Kreuzreaktionen und vermeidbaren Impfschäden, weil ein Doc zu uninformiert ist oder nicht aufgepasst hat.

    • Impfen oder nicht ist eine Risiko Abschätzung die jeder für sich entscheiden muss.

      Es wird Menschen geben die sich nicht impfen lassen und sich auch nie anstecken.

      und

      Es wird Menschen geben die sich nie angesteckt hätten geimpft werden und daran sterben oder schwer erkranken.

      Erstere sind vielleicht dumm aber haben Glück.

      Letztere sind opfer deines Systems, Menschen die du ermorden ließest damit andere leben können, deren Hinterbliebene zu recht extremistische taten begehen werden.

      Ich gehe zudem ebenfalls davon aus das der EGMR diese Existenzielleentscheidung über leben und Tod eines selber niemals aus den Händen des Individuums nehmen würde.

      Owen

      • Ein Impfgegner als Troll!

        Supi!

        Zunächst folgendes:
        – Lerne korrekt zu schreiben
        – Benutze keine Fremdwörter, wenn es nicht unbedingt sein muss
        – Bezichtige niemanden einer Straftat, wenn er seine Gedanken äußert

        • Ich bin kein Impfgegner, nur Individualist,
          siehe weiter oben bin auch brav gegen Sachen die empfohlen werden/wurden geimpft.

          [quote]
          Und ja ich wurde gegen Schweinegrippe geimpft, zum Glück bin ich ösi den: “Der in Österreich während der Schweinegrippe-Pandemie _nicht_ eingesetzte Impfstoff erhöhe das Risiko nicht nur bei Kindern und jungen Leuten, sondern auch bei Erwachsenen” (http://derstandard.at/1347493197300/Pandemrix-Schlafkrankheit-nach-Schweinegrippe-Impfung)

          […]

          Ganz ehrlich obwohl ich wegen Pulmunologischerprobleme zur absoluten Risikogruppe für H1N1 zähle, wen auf dem Beipackzettel drauf gestanden hätte das es Narkolepsie auslösen kann, wäre meine aufgeklärte informierte Entscheidung lieber eine Ansteckung mit H1N1 zu riskieren.[/quote]

          Owen

  18. @Lochkartenstanzer says: 15/07/2014 at 12:54

    „Tantchen,

    es ist nunmal so, daß statistisch bei Impfungen immer ein paar dabei sind, die es “erwischt”, auch wenn es nur wenige sind. Und wenn einer Impfskeptiker ist, dann laß ihn doch.“

    Verehrter fleißiger LochinKartestanzer, wenn diese Person sich selber damit gefährdet – meintwegen, lassen wir ihn.

    Wenn er jedoch durch diese Selbstgefährdung dich, mich, Tantchen oder alle andere Kinder gefährdet, die zufällig (!) nur in der Nähe sind, dann lasse ich gar nichts.
    Gar nichts.
    Und das ist vorausschaubar.

    Und das ,Tant Jay, ist übrigens auch der riesengroße Unterschied zwischen „Anschnallpflicht für Schwangere“ oder „Helmpflicht“: Damit werden nur induividuelle Gefährdungen vermindert, gegen die es mit Gewißheit viel individuelle Einwände gibt, auch berechtigte.
    Aber gegen die Gefährdung der Menschen ganzer Straßenzüge, Dörfer, Städte und Völker durch auf Impfverweigerung folgende Fremdinfektion und Epidemien gibt es kein Argument, außer dem des zuständigen Hausarztes, der begründet das Problem anders lösen muß, aber es auch zu lösen hat in diesem Sinne.

    Niemand polemisiert für die Freigabe von Schweine – oder Vogelgrippe usw., aber dort, wo „nur“ vorbeugend gehandelt werden soll und das Übel noch nicht aus dem Gesicht schreit, da traut sich alle Welt das Maß der Höflichkeit und Rücksicht auf fragwürdige Bedenkenträger anzumahnen, statt an die Gesamtwirkung solcher Leichtfertigkeit zu erinnern.

    Die Gefährdung weiterer Menschen ist nicht zuzulassen, und bei indivuduell bedingten ernsthaften Bedenken erwähnte ich bereits das zentrale Impfmanagement, es gab bereits Länder, in denen das mit ungeheurem Erfolg und viel Erfahrung angewandt wurde:
    geimpft wird nach zentraler Unterweisung und Steuerung anhand des uindividuell vorzulegenden Impfausweises, in dem sich die erforderlichen Schutzhinweise für den Impfarzt zu befinden haben.
    Wo ist das Problem?

    Durchgängige Abwälzung der Impferei auf Hausärzte lehne ich aus gutem Grunde, der nichts mit Hausärzten sondern mit deren Überforderung zu tun hat, ab (wenn ihnen auch noch die nicht einfachen und kostenpflichtigen Bedingungen für die Abwicklung des zentralen Impfmanagements aufgebürdet werden würden)

    Es gibt keine Impfskeptiker, weil diese nicht skeptisch sondern desinformiert und oder uneinsichtig sind, was schlecht mit der positiven Eigenschaft des Skeptikers zu vergleichen ist.

  19. hallo berta,

    Mit der Begründung dürfte ich jedem verbieten zu Rauchen. Ich habe Atemwegsprobleme und Zigarettenrauch ist dafür nicht gerade förderlich.

    Fände ich ein allgemeines Rauchverbot: gut? Ja!
    Bestehe ich darauf das das einegführt wird? Nein?

    Statdessen bitte ich die Leute in meiner Nähe nciht zu rauchen oder gehe denen die es trotzdem tun aus dem Weg. Klar wäre es schön, wenn jeder sich impfen lassen würde, aber trotzdem bin ich gegen Zwang.

    Wie ich schon sagte: wenn man mit Zwang das Recht auf körperliche Unversehrtheit beim Impfen ignoriert, selbst wenn es nur ein kleienr Pieks ist, ist der weg zu anderen Zwängen wie z.b. Beschneidung zur Vermeidung von AIDS nicht weit. Und sagt mir nicht, daß das zu weit hergeholt ist, denn es gibt ernsthaft Leute die das glauben, wie tantchen hier im blog schon mehrfach ausgeführt hat.

    Was aber sinnvoll ist, dafür zu sorgen, daß ordentlch über die Impfungen aufgeklärt wird udn die Leute das auch mitbekommen. Und vor allem ist dafür zu sorgen, daß nciht gegen jede mögliche Wald- und Weseninfektion geimpft wird, sondern das auf sinnvolle Impfungen zu beschränken.

    • Moin du.

      Kleines Update: Die WHO fährt in Afrika ein millionenschweres Programm um zur HIV-Prävention alle Männer beschneiden zu lassen. Wenig überraschend sind die Stämme, die nicht beschneiden, nicht wirklich begeistert davon und die, die beschneiden lassen, triffts nicht.

      Trotzdem fallen genug auf die Kampagnen rein und rate mal in welche Richtung sich bei den Beschnittenen die HIV-Rate bewegt? Genauuuuu.

      Siyaya-County in Kenia wollte die Beschneidung der Männer verpflichtend machen – für alle bei der Geburt. Ist abgeschmettert worden.

      Trotzdem hinkt das.

      Über Aufklärung erreichst du die Hardcore-Impfverweigerer nicht. Zumal sehr oft nicht sie es sind, die diese Probleme haben, sondern es sind die, die sie anstecken. Transplantierte, Leute mit geschwächtem Immunsystem und die mit Atemwegserkrankungen sind dran – und werden, wenns hart auf hart kommt, von diesen Krankheiten getötet.

      Da aber die Impfverweigerer die Herdenimmunität verneinen, kommst du auch mit noch so viel Aufklärung nicht an die ran. Keine Chance. Du kriegst allenfalls die „Wackelkandidaten“.

      Das *einzige* was mir einfällt als Alternative ist: Sollte irgendwo eine Krankheit ausbrechen, die durch Impfungen zu vermeiden gewesen wäre, dann sollte man die Eltern zur Verantwortung ziehen können. Bußgelder oder aber in Fällen wo die Leute sterben auch gerne wegen Totschlags.

      Ob das die bessere Alternative ist? ich weiß nicht 🙁

      • Die Afrikaner kommen ja oft nicht von alleine auf solche Ideen.

        Da spielen sehr oft amerikanische WASPs eine Rolle, wie auch wie der plötzlich verstärkten Verfolgung von LGBT in Uganda und Co.

        Die merken das sie mit ihren Thesen und Ideen in den USA keinen mehr aufs Kreuz legen können und suchen sich dann jemanden der nicht ganz so informiert ist und die Gepflogenheiten nicht gewohnt ist und BAM!

        Auf einmal gibts harte Gesetze gegen LGBT und Kunde sind böse, lasst doch alle Beschneiden unsere amerikanischen Jungs wollen ja nicht mehr so unbedingt wie wir das gerne hätten.

  20. @Owen Burnett says:15/07/2014 at 20:08
    „Impfen oder nicht ist eine Risiko Abschätzung die jeder für sich entscheiden muss.“
    Schön, schön, wir machen mal Folgendes:
    Wir bauen in den Treppenhäusern der Hochhäuser mal sämtliche Geländer und auf den Straßen die Ampeln und wo noch vorhanbden die Schranken ab …
    Warum?
    Weil (frei nach Owen) die Benutzung doch eine „Risikoabschätzung ist, die jeder für sich entscheiden muss.“
    Allerdings meist nur einmal, was dann meist eine Wiederholung automatisch ausschließt ….
    und:
    „Es wird Menschen geben die sich nicht impfen lassen und sich auch nie anstecken.“
    Ja, so wie es Menschen gibt, die keine reppen steigen können und deshalb obiges Beispielrisiko kaum „genießen“ können ..

    Sag mal, merkst du, was du da vergleichst? Gehts noch?
    Impfungen sind auch unsere „Treppengeländer“, verehrter Gedankenmacher um die Liberalität der Liberalität, und nicht nur für Leute die „oben“ wohnen, auch für die, die dorthin liefern und besuchen …, kontaktieren.

    Und
    @Lochkartenstanzer says: 17/07/2014 at 13:17
    „hallo berta,
    Mit der Begründung dürfte ich jedem verbieten zu Rauchen. Ich habe Atemwegsprobleme und Zigarettenrauch ist dafür nicht gerade förderlich.“ –
    Hast du auch die „Treppengeländer“ und „Ampeln“ und ähnliches bewährtes Vorsorgzeugs abgeschafft, damit das Rauchen leichter und erhalten bleibt? –
    Meinst du nicht eventuell, daß beim Rauchen du dich und fünf andere Menschen gefährdest, jedoch bei Masseninfektionen sogar ganze Populationen von Mensch gestört, auf Lebenszeit geschädigt oder ganz davon befreit wird?
    Was hast du nur für ein etwas pubertäres Freiheitsverständnis – laß dir gesagt, es ist keines, es ist nur ein krampfhafter Versuch, jede Verantwortung für andere Menschen abzulehnen als Freiheitsberaubung.
    Übrigens eine fundamentale Kinderkrankheit des Liberalismus, im Namen der Freiheit sich eigene zu nehmen und für das damit verbundene Ausbleiben der selben für andere dies auf ihre eigene Schuld zu verweisen.
    Einer der Gründe, warum die „freie Liberalität“ in Deutschland sich vom Acker machen mußte.

  21. Treppengeländer und Ampeln mit Impfen oder Rauchen zu vergleichen grenzt schon an Debilität, wenn wir schon beim Beleidigen sind.Das eine gefährdet direkt die Gesundheit des Betroffenen, während Treppengeländer und Ampeln nur das Zusammenleben reglementieren. Es steht jedem trotzdem frei, über eine Rote Ampel zu fahren oder über ein Treppengeländer zu hüpfen. Derjenige muß dann halt mit den Konsequenzen leben.

    Und ich bin Nichtraucher, ich gefährde keine anderen durch Rauchen.

    Und Freiheit kann nur so weit gehen, wie sie die Freiheit des anderen nicht einschränkt. Im Falle „kollidierender Freiheiten“ muß dann halt durch die Gemeinschaft abgewogen und bewertet werde, welche davon wichtiger ist. Ich persönlich bin der Ansicht, daß ein Impfzwang eine zu große Einschränkung des Rechtes auf körperliche Unversehrtheit ist, die nicht umsonst gleich in Artiekl 2 des Grundgesetzes aufgeführt wird, weil sie eben als eines der höchsten Grundrechte hierzulande angesehen wird.

    Und das Du mir unterstellst, ich würde Verantwortung für andere Menschen ablehen, ohne mich zu kennen, empfinde ich gelinde gesagt als vorsätzliche Verleumdung.

    Lern erstmal sachlich zu diskutieren, bevor Du andere beleidigst.

  22. Nur mal ein bisschen food for thought, weil wir schon mal bei der Unversehrtheit des Körpers sind.

    Jeder (!) nicht geimpfte gefährdet MEINE körperliche Unversehrtheit zum Teil sehr direkt. Und ganz sicher die körperliche Unversehrtheit von Schwerstkranken bzw. transplantierten.

    Insofern, bei Güterabwägung:

    Es steht ein kleiner Nadelpieks mit überschaubaren Nebenwirkungen gegen die massiven Probleme, die eigene Epidemie von Impfkrankheiten verursachen kann.

    Ich bin immer noch für Impfzwang. 😉

    • Und ich bin ebenfalls immer noch dagegen, wie gegen alle anderen Zwangsmaßnahmen im medizinischen Bereich, soweit es Dinge trifft, die zwangsweise *durchzuführen* sind und nicht welche die zu unterlassen sind. Aus ähnliche Gründen wie oben, auch weil ich den Impfzwang (und andere medizinische „Zwangs“maßnahmen, die zwar kein echter Zwang aber so von oben verordnet waren, dass man sich ihnen schlechterdings nicht entzeihen konnte, und die sich nachträglich *mit höchster Evidenz* als völlig sinnlos und eher schädlich herausgstellt haben) selbst erlebt habe.

      Sollte es zum Beispiel bei uns jemals eine Regelung geben, die die Organspende als zwangsweise erlaubt ansieht, soweit kein Widerspruch vorliegt, würde ich postwenden meinen Organspendeauswei vernichten und Widersrpuch einlegen.

      Bei sowas gibt es bei MIR keine Diskussionsmöglichkeit.

      Im Übrigen verweise ich grad mal auf einen anderen Artikel (Objektifizierung), was Zwangsmaßnahmen angeht ….

  23. > Ich bin immer noch für Impfzwang. 😉

    Darfst Du ja sein, genauso wie ich gegen den Zwang an sich bin. Ich persönlich bin ja auch kein Impfgegner, was aber mir einige Kommentatoren hier womöglich unterstellen wollen. Ich bin, genauso wie meine Kinder auch gegen das meiste sinnvolle Zeug geimpft. ich kann nachvollziehen, warum manche für einen Impfzwang sind, aber ich weiß eben aus persönlicher Erfahrung, wie ein Impfzwang aussehen kann und ich will es keinem zumuten, daß er sowas durchmachen muß.

  24. Und noch etwas:

    Wenn jemand der Meinung ist, an mir medizinische Zwangsmaßnahmen durchführen zu müssen wird derjenige, solange ich mich wehren kann, sich vorsehen müssen, daß er, bzw. seine Bestattunspflichtigen nicht Kunde von Tom werden. Das würde für mich dann unter Notwehr fallen.

    • Viel Spaß bei der Einweisung in eine forensische Psychartrie.
      Da werden solche, die sich wehren erst recht fixiert und sediert, meist mit (nachträglicher) richterlicher Genehmigung.
      Und das sind Erfahrungswerte eines Pflegers…

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