Verschusseltes

Ich bin ja manchmal was…plietsch. 😉

Etwas unkoordiniert, mein Gedächtnis ist auch mist und irgendwie…ach wurst.

Und dann gibts noch die Kamele, die das Gras, was über Dinge gewachsen ist, einfach nicht stehenlassen können. *g*

Case No. 1: Das Geheimnis des Zündschlüssels

Ich hab endlich mein Motorrad zusammengebaut (das ist noch eine ganz eigene Story, die muss ich mal in Ruhe erzählen, das ist hier nix, aber <3 Ac Tro! an der Stelle).

Ging sogar ohne großes Blutvergießen ab. Nur ein abgebrochener Nagel, aber da ich eh nicht unbedingt so der Manikürenfan bin: Kein Ding. *g*

So. Also: Batterie: Läuft. Kupplungszug: Ist fest. Yay, ich kann fah….wo ist mein Schlüssel?
Ich hab hier ungelogen 2 Tage die Bude umgekrempelt und war total traurig, das ich den Schlüssel nicht gefunden habe.

Bis die Eingebung kam. Ist der etwa…?

Kurz gelatscht, geguckt. JAU. Isser.

Des Rätsels Lösung: Mein Motorrad hat am Sitz so ein Fach, wo kleineres Werkzeug wie z.b. ein Inbusschlüsselsatz aufbewahrt werden kann. Soweit, so gut, ich brauchte genau diesen Schlüsselsatz, der reiiiiiiin zufällig in dem Fach vor sich hin oxidiert.

Aufgeschlossen (!) Inbusschlüsselsatz rausgeholt, benutzt und dann den Satz in meinen improvisierten Werkzeugkasten (aka „Putzeimer“) geschmissen. In die Bude gelatscht. Und total vergessen, dass

a) das Werkzeugfach noch offen war

und

b) der Schlüssel noch steckte.

Kudos an die Nachbarn. Entweder wollten die die Kiste nicht klauen oder die sind wirklich ehrlich *g*

Die Neverending-Wasserkocher-Story.

Es war einmal bei AOL. Ich war Scout. FSCTkralle, zu ihren Diensten. Wahlweise auch WCTM, das war immer abhängig von der Teamzugehörigkeit. 😉

Der Nickname „Kralli“ ist übrigens hängengeblieben. Wenn ihr die ehemaligen Scouts in meiner Friendslist ausfindig machen wollt: Das sind die, die mich „Kralli“ nennen. Allerdings könnte das auch mit meinem damaligen Auftreten am Scoutboard zu tun haben…*grübel*

Ach egal.

Auf jeden Fall: Männe und ich haben uns getrennt. Bude war leer, Mann war weg und ich hab ihm gepflegt eins über die Rübe ziehen müssen, damit ich wenigstens meine persönlichen Sachen wiederkriege. Die Küche konnte er wohl nicht mehr abbauen, dazu fehlte die Zeit.

Gut. Bude für einen zwar toll, aber leider zu teuer. Also Umzug in was günstigeres. Das fand sich recht fix im Nachbarort. Die Küche haben wir (Familie und ich) separat umgezogen, weil das einfach besser war. Kücheneinbau ist die Pest in Tüten, der Rest ist easy. Also Küche rüber, in Ruhe einbauen und gut ist.

Nun war ich in der alten Bude ohne Küche aber mit Hunger. Ich hatte:

1. Eine Dose Hühnersuppe

und

2. einen Wasserkocher

1+1 ergibt zwei, ich hab mal kurz im Scoutboard (AOL-Scout, genau) nachgefragt, ob man das Zeug auch im Wasserkocher erhitzen könne. Antwort war: Jupp.

Okay. Dose in den Kocher, angemacht, klappte prima. Nur, was ich nicht bedacht hatte: Das war kein Wasserkocher mit ohne freiliegenden Heizstäben. öhmpf. Und wie kriegt man DAS jetzt sauber?
Kurz im Scoutboard nachgefragt und Hohn und Spott geerntet. Pfffffffffffft.

Wie übrigens in den 15 Jahren seither regelmäßig.

Wie es dem Wasserkocher geht? Och, der is hie. Den hab ich 6 Monate später auf der Herdplatte geschrottet als ich die falsche eingeschaltet hab.

 

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Soziales

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12 thoughts on “Verschusseltes

  1. OK. Jetzt ist es amtlich. Du BIST verschusselter als ich… obwohl – um viel schlägst du mich nicht… 😀
    Ich schmeiße meine Schlüssel wenigstens in den Gulli… Da weiß ich wenigstens, wo er ist…

    • Das ist keine Kunst. Eine ordentliche B-Note gibt es nur, wenn der Schlüssel im Gulli ist und man sicher ist, er müsse von innen in der Haustür stecken ….

  2. Ach Tantchen mach dir nichts draus. Ich hab hier seit 7 Monaten keine Küche, nur nen Gefrierscharank. und mein Herd den ich gespendet bekommen hab (und der auch 6 Monate früher hätte einziehen sollen) … schmeißt den FI.

    gibt also schlimmeres

  3. „plietsch“ bedeutet aber eher schlau, pfiffig oder aufgeweckt und nich schusselich 😉

    Und als schlau würde ich deine Aktionen nicht bezeichnen wollen, eher als „schlau“ 😀

  4. So, ist man jetzt paranoid, wenn man „Verschlüsseltes“ gelesen und in dem ganzen Text nach einer steganographischen Botschaft gesucht hat?
    Verdammt!
    Der Text ist genau der plausible aber dennoch harmlose Blödsinn, den ich schreiben würde um Botschaften zu verstecken.
    P.S. Nur weil ich paranoid bin heißt das nicht, das sie nicht hinter dir her sind.
    P.P.S Blödsinn nicht falsch verstehen, aber in der Steganographie muss der Träger plausibel, aber nicht unbedingt sinnvoll sein, das meinte ich.

    • In Wahrheit erzählt Tantchen nichts über ihre Schusseligkeit, sondern erklärt hier ihre Pläne zur Übernahme von, äh, Dingsenskirchen oder so…

      😀

  5. Du bist nicht die einzig Dusslige auf der Welt. Ich hab in der ersten Woche, als ich bei meinen Eltern ausgezogen bin, die Plastiktüte mit Badezimmerbedarf auf die Lampe überm Waschbecken gestellt. Was auch funktioniert hätte, wäre die Abdeckung denn heil gewesen. Blödes uraltes Studentenheim…

  6. „Woran erkennst du ob die Herdplatte an ist?“
    „Plastikschüssel schmlizt wenn man sie dann draufstellt.“
    „Ist das nicht … äh?“
    „Ja. Aber erprobt.“
    Das „unfreiwillig“ murmel ich dann immer nur. ^^

  7. Hach ja, die alten Zeiten *seufz*. Immer wieder ein Fest, wenn die Hühner-Borg-Story erzählt wird. Und wie es bei Asterix so schön heißt: „Jedes Mal entdecke ich ein neues Detail!“ 😀

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