Liest jemand von der Humboldt-Universität mit?

Wenn ja, wie soll ich den Artikel hier einordnen? Kann mir das einer erklären? Ist das eine offizielle Arbeitsgruppe oder sitzen da nur verbohrte und frustrierte Studenten zusammen und kacheln was neues aus?

Sinn und Zweck der Übung? Ehrlich – wenn DAS Ding stimmt, gehört die Humboldt-Universität ab sofort nicht mehr zu den ernstzunehmenden Bildungsanstalten.

/edit

Selbst ist die Frau. Ich hab mir mal mein Telefon gegriffen und die stellvertretende Pressesprecherin der Humboldt-Universität angerufen. Hey, die antworten. *fasziniert* 🙂

Fazit:

Ja, die Arbeitsgruppe gibt es, die Broschüre gibt es auch.

Sie stellt aber *keine* Verpflichtung dar, künftig nur noch an der Hochschule mit Sonderzeichen zu sprechen. Sondern eine Empfehlung für diejenigen, die sich dafür interessieren, mal zu gucken, wie man in Forschung eine Sprache genderneutral halten kann.

Also keine Pflicht. Sondern eher ein so. „Guckt mal, so könnte das aussehen“. Reine Theoriefindung. Es wird also nicht so sein, das künftig Bachelorarbeiten aussehen als hätte der Autor auf die Tastatur geniest.

Ich hab kurz die Studentenrebellion angesprochen und mir wurde versichert, dass beide Gruppen nichts miteinander zu tun haben.

Die eine Gruppe betreibt Forschung, die andere hintertreibt sie. 😉

Das war übrigens mein Fazit *g*

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Soziales

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11 thoughts on “Liest jemand von der Humboldt-Universität mit?

  1. Hm, das scheint die Fortsetzung jener unsäglichen Studenten“revolte“ zu sein… Leider habe ich nur gute Kontakte zur FU…

  2. Ich bin eine Frau – und ich liebe unsere Sprache. Sowas ist einfach grausam, und ich weigere mich, sowas anzuerkennen. Das ist so vollkommen an der Realität vorbei, dass ich hoffe, dass sich sowas nicht durchsetzt. Die „Rechtschreibreform“ war schon grausam genug.

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