Nie wieder Krieg

…der ohne Deutschland stattfindet.

So lautet derzeit das Credo der Politik. Opposition? Friedensbewegung? Hamse jedient?

Ich übergebe das Wort an Jakob Augstein, der besser als ich das zusammenzufassen vermag, was ich von diesen Kriegstreibern und Möchtegernfeldherren halte.

Von diesem Bundespräsidenten, für den man sich nur noch schämen kann.

Schämen für diese Kanzlerin, die das Maul nur aufmacht, wenn sie sicher ist, dass es nicht reinregnet und wenn sie sicher ist, dass sie nicht nach irgendwelchen ominösen US-Überwachungen gefragt wird.

Und schämen für diese Verteidigungsministerin, die die Kinderbetreuung zwischen den Kampfhandlungen etablieren möchte.

Und man könnte sich schämen für diesen Außenminister, der als aktenfressender Schreibtischtäter keine Probleme dabei zu haben scheint, Menschen sehenden Auges in den Tod zu schicken.

Es heißt immer, man bekommt als Land die Regierung, die man verdient. Aber ganz ehrlich Leute:

DAS hat keiner, wirklich KEINER von uns verdient.

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Soziales

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3 thoughts on “Nie wieder Krieg

  1. Vor allem hat wohl niemand ernsthaft die Große Kotzalition haben wollen. Aber weil Mutti mittlerweile besser als ihr Vorbild, unsere Bundesbirne, Aussitzen zur Kunstform und Phrasendreschen zur (Politragrar-)Industrie entwickelt hat, sind alle Wahlbürger eingeschlafen, und wenn dann wieder an Deutschem Wesen die Welt genesen soll, sind alle vorne mit dabei. Dann werden im Bendlerblock ein paar Krokodilstränen für die gefallenen deutschen Soldaten vergossen, wenn es gerade passt. (Nichts gegen die Soldaten – Schuld sind immer die Kriegsminister).

    Ich weiss auch gar nicht, was die eigentlich alle wollen – deutsches Kriegsgerät ist doch schon seit Jahrzehnten auf der ganzen Welt dabei. Insofern sind „wir“ doch bestens vertreten, wenn es um Krieg geht.

    Und letztlich geht es nur wieder darum, neue Märkte zu erschließen – marktkonforme Demokratie, my ass! Ich weiss nicht, wo ich das gehört habe, aber: wo es irgendwas wirtschaftlich wichtiges zu holen gibt, schickt man Truppen, ansonsten Beobachter und Protestnoten. (Afghanistan? Zugang zu innerasiatischen Rohstoffquellen. Da gibt es schon lange die Idee einer Pipeline nach Pakistan und damit ans Meer)

    Wie wäre es, wenn die Groß(deutschen)koalitionäre sich mal mit den Afrikanern beschäftigen würden, die jährlich zu tausenden im Mittelmeer ersaufen oder an den anderen EU-Außengrenzen krepieren – jedenfalls die, die es bis dahin schaffen? Wie wäre es denn, mal für die syrischen Flüchtlinge „entschiedener einzugreifen“? Keine Frage, dass das Morden und Schlachten in Afrika entsetzlich ist, wenn die Berichte stimmen. Und? Bomben drauf, dann hört das auf? Hat ja im Irak und in Afghanistan auch prima funktioniert. Ich denke, es geht eher darum, die amerkanische/westliche/(neo-)kolonialistische Hegemonialstellung in Afrika gegen China zu halten.

    Ich traue keiner Regierung mehr zu, aus humanitären Gründen zu handeln, es geht nur um Macht, nicht um Moral oder Menschlichkeit.

    Patrouillenboote für die Saudis siehe Augstein) – auch nur humanitäre Hilfe für einen demokratischen Rechtsstaat oder was?

    Da kann man wieder gar nicht so viel essen…

  2. Pingback: Jakob Augstein und die Fahnenflucht | Erbloggtes

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