Das Kreuz mit dem Shoppen

Da hab ich, weil ich schön sparsam war, mir ein Tablet kaufen können. Yay. Idealo aufgerufen. Und dann mal auf die Pirsch gegangen um das beste Preis-/Leistungsverhältnis für ein Stück Hardware zu finden, das im Budget lag.

Oh Mann. Warum ich dann bei Amazon bestellt habe, hat Meike Lobo verdammt gut herausgearbeitet.

Fazit: Im Gerätepreis 15 Euro mehr bezahlt, dafür Versandkosten und Nachnahme-/Rechnungsgebühren gespart. Lastschrifteinzug war bei fast keinem Händler möglich. Kreditkartenzahlung nebst Aufschlag sehr wohl.

Und Summa Summarum tatsächlich 5 Euro weniger bei Amazon durch Vermeidung der o.g. Gebühren bezahlt als ich bei dem günstigsten Idealo-Händler bezahlt hätte.

Nur falls mal wieder ein Online-Händler auf die Idee kommt, sich zu beschweren.

Ebay ist übrigens auch aus dem Grunde rausgefallen. Wenn ich bei einem Händler schon die Drohung sehe: „Spaßbietern sei gesagt: Wir reagieren mit Anwalt“ – der hat da irgendwas nicht richtig verstanden.

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8 thoughts on “Das Kreuz mit dem Shoppen

  1. Ich habe mir den verlinkten Artiel durchgelesen und stimme damit überein!

    Aber ich persönlich kaufe lieber, soweit möglich, vor Ort beim Händler ein, allerdings auch nur, wenn mir der Laden gefällt.

  2. Ich habe mir den verlinkten Artikel von Meike Lobo auch durchgelesen. Entgegen meiner Absicht es nach „Ich bin introvertiert und hochsensibel, was den Aufenthalt in einem Geschäft für mich unerträglich macht“ sofort sein zu lassen.
    Hätte ich es nur gelassen, ehrlich.
    „Ich bin natürlich nicht das Maß aller Dinge, wenn ich das auch mit einem gewissen Bedauern zugeben muss.“ Zum Glück der Halbnormalen, Extrovertierten und Unsensiblen, sage ich nur.
    Wieder jemand in der weiten Bloggerwelt den ich meiden werde,

  3. Ganz Ehrlich?
    Nein ich finde nicht, dass Meike Lobo recht hat oder das sauber herausgearbeitet hat.
    Im Grunde stehen da ganz viele Vorurteile über Onlineshops aufgezählt, von denen das ein oder andere auf den ein oder anderen Shop zutreffen mag, auf die Masse jedenfalls nicht. Jedenfalls nicht nach meiner Erfahrung.
    Ich habe z.B. noch von KEINEM Shop einen Newsletter, Werbung oder ähnliches bekommen, bei dem ich dies nicht eplizit bestellt hätte. Und untergeschoben, sprich zunächst ein entsprechendes Einverständnis voreingestellt, das ich dann zurückzunehmen gehabt hätte, hat mir auch noch niemand. Das ist nämlich verboten, zumindest bei uns, und jeder, der auf dem Markt bestehen will, sollte sich tunlichst daran halten, weil das sonst sehr schnell sehr teuer werden kann.
    Und einges andere erscheint mir einfach ziemlich kleinkrämerisch und bisweilen etwas überheblich.
    Ich hab kein Problem mit dem Online-Shoppen. Aber ich hab ja auch keines mit dem Einkaufen in Offline-Läden, solnage es sich nicht um Malls handelt und ich den Kleiderständer für andere geben muss.
    Dass es Menschen gibt, die sich in traditionellen Geschäften unwohl fühlen, ist möglich und ggf. nachvollziehbar. Aber man darf sich getrost fragen, ob das wirklich einzig an den Gegebenheiten in eben diesen Geschäften oder vielleicht AUCH an den Problemen der Betreffenden mit ihrer Umgebung liegt, denen ich dafür keine Schuld geben will. Aber es ist in meinen Augen trotzdem unlauter, so zu tun, als hätte sich die Welt der Offlinegeschäfte gegen einen grob schuldhaft verschworen und dort gingen nur die letzten Kretins einkaufen um einen selbst zu belästigen. Und vor allem ist es unlauter auf die anderen herabzusehen. Es mag Menschen geben, die sich unter anderen, insbesondere vielen anderen, Menschen nicht sonderlich wohlfühlen, das ging mir selbst auch früher dauernd und heute geht es mir noch bisweilen so. Das ist aber definitv nicht das Problem eben dieser anderen Menschen.
    Und es gibt natürlich auch unangenehme Mitmenschen, die einen hin und wieder belästigen können. Aber das auf die gezeigte Weise zu verallgemeinern ist nicht rechtens.

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