Die schönen Nachrichten

Wir werden so viel mit Blut, Gewalt, Tod, Lug und Betrug in den 20-Uhr-Nachrichten konfrontiert, dass die 15 min. eigentlich für eine Ewigkeit reichen sollten.

Es ist ja so: Nur eine schlechte Nachricht ist eine gute Nachricht. Ein Zugunglück hier, ein Anschlag dort, hier Bürgerkrieg, dort Proteste gegen die Regierung. Abgehört werden wir sowieso alle.

Das war ja der Grund für meine „Daily Good News“, die Rubrik, die ich nicht täglich füllen kann, aber ich find den Namen so passend. Ein Gegengewicht und um zu zeigen: Auch gute Nachrichten können gute Nachrichten sein.

Inzwischen hab ich da eine veritable Sammlung von Menschen, die einfach nur Mensch sind. Und die es schaffen – nur durch eine besondere Situation – über sich hinauszuwachsen. Rick und Dick Hoyt zum Beispiel. Und heute Herr Horst Kriegel.

Man findet diese Nachrichten. Und inzwischen muss ich auch nicht mehr groß suchen, diese Dinge scheinen mich zu finden. Sie wollen gefunden werden.

Denn die Welt ist nicht nur schlecht. Sie ist nicht nur böse oder zerstört.

Sie kann auch toll sein. Was wunderbares. Man muss nur hingucken.

Von daher: Guckt hin. Sagt den Leuten, die ihr mögt, dass ihr sie mögt. Genießt das warme Herbstwetter.  Morgen schnapp ich mir meine Nichte und geh mit ihr spazieren. Wir haben einen tollen Park hier.

Zeit für den Blues haben wir noch genug.

Mir war heute einfach mal nach so einem Post. Sehts mir nach 😉

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One thought on “Die schönen Nachrichten

  1. Ich seh’s Dir nicht nach. Niemals! Denn so ist es recht. Es stimmt, man muss die Welt zu etwas wunderbarem machen. Sonst wird das nix. Gruß an die Nichte.

    Der Blues (na die Musik und mehr) hat viel damit zu tun. Deshalb werde ich den sowieso nicht los – jeah, meine Hände sind schon fast so schwarz wie meine Seele.

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