Die pädophilen Grünen

Gott, mir platzt hier gerade der Kragen. Vorsicht, das Nachfolgende wird jetzt ein unreflektierter Rant aber ich bin derzeit so unglaublich wütend, ich hab grad vor Wut eine Tasse an die Wand geworfen.

Es ist ja nicht so, als hätte man nach dem Skandal mit der katholischen Kirche einen Runden Tisch Missbrauch einberufen. Ziel war es, Hilfestellungen für Betroffene auf den Weg zu bringen.

Zumindest war dass das Ziel der beteiligten Betroffenenvertreter. Die überhaupt nur erst beteiligt wurden, nachdem sie massiv dagegen protestiert haben, dass nur Täterorganisationen über die Betroffenen diskutieren. Und selbst dann wurden sie nicht direkt beteiligt, sondern mit dem Filter eines „Betroffenenvertreters“.

Wäre das nicht gewesen, wären die Betroffenen überhaupt nicht gehört worden und die Täterorganisationen hätten dann mehr oder weniger unbeaufsichtigt über Handlungsempfehlungen und Konsequenzen beraten. Die beteiligten Politikerinnen Ursula von der Leyen und später auch Christina Schröder hatten eigentlich nur ein Ziel: Druck aus dem Kessel nehmen, das Thema durch prolongieren entschärfen und aus den Medien bekommen. Weiteren Schaden von Kirche und Staat abwenden.

Und genau die Vertreter dieser Generalversager bei dem Thema, genau die Vertreter, die ihre schützende Hand über diese unheilige Mutter Kirche gehalten hat, die dafür gesorgt haben, dass die Odenwaldschule immer noch offen ist und sich den Schadenersatzforderungen widersetzen kann: Genau die Vertreter dieser Politik haben die unglaubliche Frechheit; die Dreistigkeit, jetzt mit einer beispiellosen Schmutzkampagne über die Grünen herzufallen, die vor 30 Jahren bei der Gründung offenbar gezielt von Pädophilen unterwandert wurden, die so versuchten, ihre Agenda durchzubekommen.

Sie waren da nicht die einzigen. Die FDP hatte eine Frau Döring, die inzwischen verschämt die Kandidatur hat fallenlassen – zu glauben, dass Frau Döring die einzige war damals, ist völlig naiv. Die CDU dürfte ebenso unterwandert worden sein wie die SPD und jede andere Partei auch.

Warum ich das glaube?

Weil die Pädophilenaktivisten damals im Zuge der sexuellen Befreiung Morgenluft gewittert haben. Sie haben gesehen, dass Homosexualität endlich gesellschaftlich akzeptiert wird, die Strafbarkeit aufgehoben wurden und im Fahrwasser der Gleichstellung Schwuler und Lesben haben sie gehofft, dass sie auch etwas für sich vom Kuchen abhaben können.

So einfach, so widerlich. Die Grünen waren damals noch viel zu klein, als das sie das alles hätten erreichen können, die waren allenfalls Nebenschauplatz. Die FDP, SPD und CDU/CSU waren doch viel interessanter, sie waren die Parteien, die die Gesetze machten.

Irgendwann hat dann auch der letzte Vollidiot gemerkt, was da läuft und was die da mit den Kindern vorhaben – und wofür die eigentlich Straffreiheit haben wollten. Und man hat ne Vollbremsung gemacht. Die Pädophilen wurden isoliert und verschwanden im Dunkel der Geschichte.

Bis jetzt.

Die Grünen arbeiten das gerade auf. Es ist von dem Professor mehr als nur ein wenig ungeschickt, Teilergebnisse zu veröffentlichen, bevor die gesamte Studie vorliegt. Andererseits sind die hysterischen „Schwanz-ab-Brüller“ die man alleine für diese Hetze schon mal ein paar Tage in den Knast sperren sollte, derzeit wieder mal so laut, dass man sich nur noch an den Kopf packen kann. Und ich denke, die Veröffentlichungen sind diesen Brüllaffen geschuldet.

Und es ist Wahlkampf. Die Grünen hatten gute Umfragewerte, da kam der Regierungskoalition, die mit der FDP ja auch gerade einen veritablen Wackelkandidaten hat, dieser „Skandal“ ja gerade recht.

Und jetzt beginnt der eigentliche Skandal.

Die Konsequenzen aus den Handlungsempfehlungen des Runden Tisches: Gleich Null. Nichts wurde umgesetzt, die zuständigen Ministerinnen hatten noch nicht einmal den Anstand, bei der Abschlußveranstaltung anwesend zu sein. Sie wurden nämlich an dem Tag gebraucht, um das Beschneidungsgesetz durchzudrücken.

Und diese Parteien haben die Frechheit, sich über die Grünen aufzuregen? Diese Versager wagen es, die Politik der Grünen von vor 30 Jahren mit ihrer Politik heute gleichzusetzen?

Schamrot, mit Papiertüten über den Kopf müssten Herr Dobrindt und Co. durch den Bundestag laufen, hätten sie auch nur noch einen Funken Anstand im Leib.

Pfui Deibel, Pfui, Pfui dreimal Pfui über euch.

Wenn es euch um die Betroffenen gegangen wäre, hättet ihr in den vergangenen vier Jahren vielfach unter Beweis stellen können, dass es euch um Kinderschutz geht. Ihr habt flächendeckend allesamt versagt. Einer wie der andere (und die Grünen, die dem Beschneidungsgesetz auch noch zugestimmt haben, gehören da ganz genau mit dazu).

Und ihr Versager, ihr habt nicht das Recht, euch über die Grünen aufzuregen und sie mit Vorfällen zu skandalisieren, die 30 Jahren lang zurückliegen.

Kehrt vor eure eigenen Hütte, da liegt mehr als genug Dreck herum.

Und an alle „Schwanz-ab“-Brüller, die gerade bei Facebook meinen, sie könnten ungehindert ihren Mordphantasien nachkommen: Ich hoffe, die Polizei findet jeden einzelnen von euch und zieht euch zur Verantwortung. Jeden einzelnen.

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14 thoughts on “Die pädophilen Grünen

      • *gg* so hab Gesternt.

        Ähnliche Handlungsmuster sieht man bei öfter der Linken gegenüber mit den SED Vorwürfen. Persönlich stellt sich mir dann immer die Frage nach den Altnazis in den Union.

        Was wäre eigentlich dein Handlungsvorschlag, sprich was hätte bei dem Runden Tisch raus kommen können/sollen/müssen?

        • Soooo, dann wollen wir mal.

          Das ist in erster Linie eine Frage des Geldes. Wie immer eigentlich – und imho auch der Grund, warum an dieser Front genau nix passiert.

          – Wie Gabriele sagte: die Fachberatungsstellen müssen mit Geld unterfüttert werden – aber sie werden seit Jahren finanziell ausgehungert. Inzwischen sind nicht mal mehr genug Beratungsstellen da, um eine flächendeckende Versorgung zu gewährleisten.

          – ein bundeseinheitlicher Notruf sollte meines Erachtens eingesetzt werden. Der muss 24/7 besetzt sein und vor allem eins: Mit qualifziertem Personal ausgestattet sein.

          – Überlebende von sexuellem Missbrauch sehen sich einer Vielzahl von Hilfsangeboten gegenüber – aber viele passen einfach nicht. Und manche Dinge, die passen, finden sie nicht. Die Betroffenen sind hier völlig auf sich gestellt. Ein Lotsensystem, dass mal sichtet, was es an Angeboten gibt und die Schrottangebote (von wegen Bachblütentherapie und ähnlicher Scheißdreck) mal aussortiert. Und dann den Leuten maßgeschneiderte Programme an die Hand gibt.

          Das ist nicht von jetzt auf gleich machbar, fast jeder reagiert anders auf Missbrauch. Manche rutschen in die Alkohol- und Drogensucht, da kannste nicht mit einer Missbrauchstherapie anfangen. Du musst die Leute dann erstmal überhaupt therapiefähig machen, was heißt: Trockenlegen und entgiften. Andere sind so dermaßen depressiv oder auch neben der Spur, dass auch hier erstmal die vorrangige Notsituation therapiert werden muss. Eine Aufarbeitung des Missbrauchs kommt dann erst später, erstmal müssen die Leute so auf die Füsse gestellt werden, dass sie wieder existieren können. Das kostet Geld und zwar nicht wenig.

          – Es muss ein Therapiekatalog erarbeitet werden. Und zwar mit Betroffenenvertretern zusammen. Für einige ist eine Reittherapie sehr gut – gibts nicht bei jeder Krankenkasse. Andere reagieren gut auf Kreativtherapien, Ergotherapien: Das bekommt man oft erst raus, wenn mans probiert. Was tut gut, was hilft – was nicht? Das ist ein Experimentierfeld und seitens der Krankenkassen sind die Regeln hier derzeit viel zu starr. Auch die bewilligten Stunden, die oft im 10er Kontingent kommen, sind viel zu klein. Alle 10 Stunden muss dann ein neuer Antrag gestellt werden. 10 Stunden – da haste mal grad die Familiengeschichte *angekratzt* geschweige denn dargestellt. Open End mit regelmäßiger Erfolgskontrolle bzw. Berichterstattung wäre hier imho viel zielführender.

          – Die Überlebenden müssen finanziell auf sichere Füße gestellt werden. Und das ist etwas, was uns alle als Gesellschaft angeht. Wie siehts denn heute oft aus? Die Täter wandern für ein paar Jahre in den Knast, manchmal bekommen sie Sicherungsverwahrung, manchmal nicht. Und danach können sie (theoretisch) fröhlich weiterleben. Ihre Opfer haben aber an den Folgen oft ein Leben lang zu tragen. Hier ist ein ziemliches Ungleichgewicht, das man nicht dadurch löst, indem man jeden Sexualstraftäter in die Sicherungsverwahrung steckt. Hier müssen die Instrumente des Täter-/Opferausgleichs und auch steuerfinanzierte Grundsicherungen, die ein menschenwürdiges Leben ermöglichen, viel stärker heranzgezogen werden oder überhaupt erstmal implementiert.

          Die Opferrente vom Weißen Ring ist zwar ganz nett, reicht aber bei weitem nicht aus.

          – wir brauchen eine Institutshaftung. Ich will endlich die katholische Kirche am Arsch kriegen. Wenn Priester straffällig werden und man das wieder mal vertuscht, weil man einen Imageschaden fürchtet, dann muss man als Offizialdelikt das zuständige Bistum strafrechtlich verfolgen können. Und zwar den zuständigen Chef da mit persönlicher Haftung. Und die Schadenersatzklagen gehen dann nicht an die jeweiligen Priester, die eh arm sind wie die Kirchenmäuse, sondern die gehen aus dem Bistumssäckel. Das muss weh tun und zwar richtig.

          – Die Schadenersatzbeträge müssen hochgeschraubt werden und zwar massiv. Ohne Verjährungsanspruch und mit automatischer Titulierung. Wenn sich ein Täter dann auf „ich hab ne EV abgelegt“ zurückzieht und grinst, geht er wieder in den Knast. Bis er zahlt. Zumindest Teilbeträge. Auch hier gilt: Das muss weh tun und zwar genauso lang, wie es den Opfern weh tut.

          – Automatische Sicherungsverwahrung für Wiederholungstäter inkl. Therapieplatz muss zumindest mal diskutiert werden.

          Strikt abzulehnen sind Listen wie sie aus den USA bekannt sind, die Sex-Offenders-List zum Beispiel, die jeder einsehen kann, ob er nicht vielleicht nen Sexualstraftäter in der Nachbarschaft hat. Der Pöbel ist schon widerlich genug, da brauchts nicht noch Lynchmobs (Emden läßt an der Stelle mal herzlich grüßen).

          Weitere Strafverschärfungen, weitere Augenwischereien – davon hats genug gegeben. Es muss jetzt Geld in die Hand genommen werden und den Betroffenen anständig geholfen. Wir haben bei diesen Leuten als Gesellschaft versagt, es ist nur recht und billig, wenn wir als Gesellschaft jetzt auch dafür aufkommen.

          Gibts halt einen Bankenbailout weniger. Die Kohle sollte locker reichen um alle Betroffenen bis an ihr Lebensende zu versorgen.

          • Persönlich wäre ich noch, du hast ja die Opferseite gut abgehandelt, für dedizierte Knäste (generell gehört das Knastsystem in Deutschland mal überarbeitet.). Natürlich geschlossener Strafvollzug aber bitte mit sinnvoll begleitenden Maßnahmen zur Rückfallprävention.

            Im Moment sind die Knast-altäge so das Resozialisierung nicht vom Fleck kommt (bei fast keiner Straftat) und es gibt noch ne Menge „Suicide“ die auch keinem weiterhelfen.

            Anonyme präventive Therapien und Maßnahmen wären auch gut. Es handelt sich ja um eine Sexuelle Orientierung und keine „Krankheit“ für die man ins Irrenhaus gehört, auch wenn mir das sehr schwer über die Finger geht. Deswegen sage ich das es wichtig ist das diesen Menschen geholfen werden muss nicht zum Täter in irgendeiner Form zu werden.

            Wie immer bei solchen Fällen wünsche ich mir noch staatliche Schulpsychologen die auch Öfter mal ausgetauscht werden und ALLEN Schulen eingesetzt werden müssen. Das hilft dann auch bei anderen Komplexen wie z.b. Bullying.

            • Ganz ehrlich gehen mir die Täter eigentlich wo vorbei. Die standen jetzt jahrelang im Vordergrund: Strafverschärfung, eine nach der nächsten und dann hat man sich auf die Schulter geklopft und gesagt: „Nu hamwa was für die Opfer getan“ *koch*

              Einen Scheiß haben sie. Symbolpolitik wurde betrieben – bestenfalls. Meist aber wars keine Symbolpolitik sondern die Hilfen für Betroffene wurden sogar effektiv verhindert: Siehe Runder Tisch. 2 Jahre Aktivitäten für – nix. Außer, dass man das Thema effektiv aus den Medien bekommen hat.

              Dafür haben sich Leute aufgerieben, krummgelegt und sie sind verraten worden. Von verräterischen Politikerinnen, die nicht die Belange der Betroffenen im Blick hatten sondern ausschließlich selbstsüchtige. Als Gläubige wollten sie die Kirche vor weiterem „Imageschaden“ beschützen und haben dafür Betroffene eisenhart über die Klinge springen lassen.

              Andere haben es genutzt, um ein Sprungbrett für eine andere Karriere zu bekommen, siehe Ursula von der Leyen.

              Ne, keine Täter, die haben genug bekommen. Nu sind mal die Betroffenen dran.

              Und wenn DIE sich mal einigen könnten und sich nicht dauernd mit Argusaugen misstrausich betrachten würden, weil da einige echt üble Selbstdarsteller sind, die doch die ganze Ehre „die Betroffenen gerettet zu haben“, dann wäre auch viel gewonnen.

              Denn diese Möchtegernvertreter haben die Betroffenen, die selbst nicht tätig werden können ganz genauso verraten wie die Politik.

              • 🙁 ich geh doch konform mit dir was die Opfer angeht. Und diese verfassungsfeindliche Partei mit der Religion im Namen ist auch mir eine Gräte im Hals.

                Mir ist auch nicht wohl dabei ehrlich nur sehe ich nicht das Strafverschärfung irgendwas bringt. Ich sehe da nirgends was „positives“ für die Täter.
                Wenn wir diese Menschen für ihre verbrechen wie Tiere wegsperren, wie Tiere behandeln und dann als Tiere Entlassen wem ist dann geholfen? Dann gehst doch nur weiter.

                Schau mal in die USA oder Großbrittanien da hast du Rückfallquoten von 70%+. Von 100 Straftätern werden 70 es wieder tun. Hingegen der Knäste wie Bastoy in Norwegen haben ne Quote von 16% (Norwegen insgesammt unter 30%) dank Therapie und Resozialisierung. Das wirkt sich im übrigen auch auf die gesamte Verbrechensquote aus und hilft keine neuen Opfer zu produzieren.

                Hmm an sich würde ich sagen das beide Komplexe getrennt behandelt gehören. Ich meine Politisch so das man beide Gruppen nicht populistisch gegeneinander ausspielen kann.
                2 Tische mit den richtigen Leuten beides schön getrennt von einander damit jeder das bekommt was Notwendig und richtig ist.

                … Geld wäre ja genug da wenn die Kirchen endlich mal ihre privilegieren ablegen müssten. Allein die Grundsteuer würde ein paar hundert Therapeuten bezahlen.

  1. Du hast in allem Recht – mich k… es auch an, dass die momentane Brüllerei völlig an den Bedürfnissen der Betroffenen vorbei geht – die werden wieder taub gebrüllt.

    Eine Forderung des Runden Tisches und wie sie umgesetzt wurde: Die Fachberatungsstellen sollten finanziell nachhaltig und sicher gestellt werden.
    Fakt ist: sie bekommen sie inzwischen weniger Mittel als in den 80er Jahren.
    Und wie Tante Jay richtig schreibt, haben alle Parteien versagt, die im BT vertreten sind, einschl. der Linken.

  2. Die Grünen sind die einzigen, die in dieser Sache offen mit ihrer Vergangenheit umgehen. Dafür werden sie angegriffen – klassische Taktik, um von den eigenen Leichen im Keller abzulenken, außerdem ist Wahlkampf. Da müßte man die CDU nur mal an Filbinger erinnern – da würden die ganz schnell sagen, man habe sich ja geändert, das könne ja heute nicht mehr passieren (auch aus biologischen Gründen). Naja, wenn ich mir Schünemann so ansehe, sind sie so weit von rechtem Gedankengut offenbar nicht weg.

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