Nachruf

Ich stehe hier und weiß nicht so richtig, was ich sagen soll.

Ein guter Bekannter starb vor 2 Tagen an einem Herzinfarkt.

Die ersten Gedanken waren:

Verdammt, er war noch nicht so alt. Er hat doch sein Leben gerade erst in den Griff bekommen. Und seine Kinder (und sein Enkelkind, oh Himmel, das ist doch noch ganz frisch…) doch auch. Nicht er. Nicht jetzt.

Ochmönsch, Klaus, du stehst doch noch mitten im Leben. Und wirst gebraucht, da kannst du doch nicht einfach alles hinschmeißen und gehen. Was macht denn deine Frau jetzt ohne dich?

Ich kann dir nur Respekt dafür zollen, wie du dein Leben in den Griff bekommen hast. Ich kann es dir nur nicht mehr sagen 🙁

Leb wohl, mein Freund.

Du schipperst jetzt auf anderen Meeren.

Gefüllt sind sie mit den Tränen derer, die du zurückgelassen hast.

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Soziales

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9 thoughts on “Nachruf

  1. Gute, richtige, wahre Worte!

    Auch von mir danke!

    „Erst, wenn sie gegangen sind, bemerkt man die Spuren, die sie auf unseren Herzen hinterlassen haben… „

    Claudi

  2. Ich war eben, als ich die Nachricht gelesen habe, total am Boden zerstört.

    Aber ich kann mich der Heckse nur anschließen und auch sagen: danke für deine Worte…..

    die Bine

  3. Mir fehlen die Worte… aber ich fühle mit euch.

    Klaus war schon ein besonderer Mensch, er hätte mein Sohn sein können….

    Cat

  4. Danke für deine Worte!
    …mir fehlen die passenden zur Zeit…

    Uli

    (der zweite Freund innerhalb von vier wochen mit Herzinfarkt)

  5. Die Familie sagt Danke für die lieben Worte!
    Wir haben heute Abschied von ihm genommen, er sah etwas motzig aus,als wollte er sagen:aber so doch nicht.“
    Liebe Grüße an Alle.

  6. Wie gut ich mir das vorstellen kann. Dass er maulig war. Denn er wollte mit Sicherheit noch nicht gehen…

    Ich stell mir gerade vor, wie er oben die Garde ins Achtung stellt und ausmoppert…

  7. Ich steh hier immer noch zwischen Tränen und lachen. Einerseits erinnere ich mich an sovieles: Das Foto, wo er eine Strumpfhose auf dem Kopf hatte. Meine Herren, sah das bescheuert aus. Oder wo er das Kamel knutschte und man nicht so richtig wusste, wer jetzt genau wer war.

    Klaus beim Grillen, als er meinte „könntet ihr das Ding vielleicht ein bisschen weiter vom Tanker wegmachen?“

    *kopfhängenlass* ich möchte lieber sein Leben feiern als seinen Tod betrauern, aber es fällt so schwer fröhlich zu sein…

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