Montag morgen

man liest so gemütlich seine Online-Zeitung und trifft auf einen Artikel, nach dessen Lektüre man hellwach ist.

Hallo Telepolis?

Ich bin ja nun schon einiges von euch gewohnt, aber, äh, *hust* guckt doch mal wirklich, was bei euch im Kaffee so schwimmt. Coffein alleine kann das nicht sein.

Summieren wir mal kurz aus dem hohlen Bauch raus:

Frau Härpfer merkt des Öfteren an: „Da muss man doch Fragen stellen“

Hm, was genau war jetzt die Aufgabe von Journalisten? *grübel*

Frau Härpfer, es ist komplett bescheuert, einen fiktiven Film als Grundlage für einen ernstgemeinten Artikel zu nehmen. Der Film Mogadischu ist definitiv fiktiv. Er hat auch nicht den Anspruch, real zu sein. Er ist KEIN Dokumentarfilm.
Bitte den Realitätsdetektor neu justieren, danke.

Und, achsoja… das verschwundene Dossier. Die einzige Vermutung, die der Autorin des Textes NICHT kam, war, dass die geblufft haben könnten. Dass es dieses Dossier nie gegeben hat. Das man einfach mal versucht hat, mit der Drohung eines ominösen Dossiers die Vorgänge etwas zu beschleunigen. Nach dem Motto: „Wenn ihr den Kerl schon nicht wiederhaben wollt, dann habt wenigstens Angst vor dem, was er so ausgepackt hat“.

Dann muss ICH meinen Kaffee nicht schon am frühen Morgen vor den Bildschirm spucken und mich fragen, was ich da gerade lese. Sowas wär schon in der Grundschule als Referat peinlich, aber welcher Chefredakteur läßt denn sowas online gehen?

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