Was lernen Firmen aus Datenskandalen?

Und die Aufreger um kontrollierte Emails von Mitarbeitern?

Genau. Einfach die Gesetze ändern.

Wobei da zugegebenermaßen 2 Herzen in meiner Brust schlagen: Ich kann Nokia verstehen, dass die Firmenspionage verhindern wollen.

Aber verdammt nochmal, das ist doch früher schon aufgefallen, dazu musste man Emails nicht kontrollieren. Und:

Wenn der MA das WEISS wird er ganz sicher nicht über ein Firmen-Emailkonto mailen.

Und das Dritte: Die Befugnisse gelten ja nicht nur für Nokia. Vermieter dürfen ihre Mieter bespitzeln mit wem sie so mailen, Schulen können gucken, wer so wohin mailt…

Das ist sehr unfein 🙁

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Soziales

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3 thoughts on “Was lernen Firmen aus Datenskandalen?

  1. Firmen-Mailkonto oder nicht, wenn der MA etwa vom Mobile-Thunderbird eine Mail abschickt, ist der Server der Firma beteiligt, und kann dementsprechend die Mail auch kontrolliert werden. Werden nun noch die Webmailer-Adressen serverseitig blockiert, weil man sie schwer kontrollieren kann, dann ist zumindest dieser Weg nach draußen schon mal kontrolliert. Aber es gibt ja noch MMS und Handymail… bei Nokia sollte man das kennen. *hrmpf*

  2. Webmailer sind hier auch gesperrt, hauptsächlich weil sie das Haupteinfallstor für Viren und Co. sind.

    Mir gehts um den alltäglichen Überwachungswahn. Die Leute glauben derzeit, dass mit Überwachung alle Probleme gelöst werden können. Dem ist aber nicht so.

    So funktioniert das nicht. Aber das macht man den Überwachungswahnsinnigen leider nicht klar.

    Die Welt, die gerade geschaffen wird, ich weiß nicht, ob es noch Spaß macht, drin zu leben 🙁

  3. Ich finde das in Firmen OK. Klare Policy, dass die Firmen-Mail-Accounts nicht privat sind und das ist geregelt.

    Das Problem sind ja zuemist auch nicht Spionage sondern Nebenabreden und Haftungsfragen.

    Auch hier ist wieder der Aufwand die Frage: 16.000 Mitarbeiter, pro Tag in einer Firma wie Nokia ca. 50-300 eMails pro Tag.

    Wer glaubt, dass die einer liest? Es geht um Möglichkeit im Verdachtsfall.

    Es hört dann auf, wenn es um die Dinger geht, wie sie grad die Bahn abgezogen hat. Es gibt da die Sache von firmenintern zu extern…

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