Das Ende der letzten Potentaten

in Deutschland.

Und da darf ein wenig Schadenfreude nicht fehlen.

Ist ja auch gemein, da geht der Wähler einfach hin und will die nicht mehr. Wo sie doch über 50 Jahre nur das beste von Bayern wollten.

Ups.

FÜR Bayern natürlich. Tschuldigung. Kleiner Versprecher. Kann vorkommen.

Herr Huber hat natürlich (trotz 20% Stimmenverlust) sofort erklärt, dass er weiter an die Gestaltungskraft von Herrn Beckstein glaubt.

Herr Beckstein wiederum hat sofort gestaltet, in dem er die Gestaltung des Rücktritts so gestaltet hat, das ein Rücktritt ohne weitere Neugestaltung ausgeschlossen ist.

Dafür gestaltete er die Schuldfrage neu und meinte sinngemäß, dass das schon seit Jahren so gestaltet wurde und seine Art, die Parteiführung zu gestalten erstmal goar nix damit zu tun hat.

Frau Haderthauer hat erstmal gar nix gestaltet. Auch nicht mitstenografiert, wie das eine gute Sekretärin tun sollte.

Und Herr Seehofer?

Nunja. Dessen Presseauftritt hat sich Gerüchten zufolge ein wenig verzögert, weil sein Gesichtsausdruck dem Anlass entsprechend zu fröhlich war.

Aus Brüssel hörte man unbezähmbares Gekicher, die Quelle wird noch gesucht.

Die Bildzeitung bringt in bewundernswerter Loyalität erstmal wieder Herrn Stoiber ins Spiel und gestaltet die sich überschlagenden Nachrichten damit noch wirrer.

Und eine gewisse Frau Pauli feilt sich gerade die Fingernägel in Krallenform zurecht in Vorbereitung auf die Koalitionsverhandlungen.

Hachja. Es wird spannend.

Und vor allem:

Sehr sehr lustig.

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Soziales

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One thought on “Das Ende der letzten Potentaten

  1. Warum sollte Brüssel kichern? In Brüssel versucht man immer noch krampfhaft, die steigende Inländer-der-anderen-Sprachgruppe-Feindlichkeit irgendwie einzudämmen, bevor ein Kernland Europas explodiert wie weiland Jugoslawien…

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