Die Geister. die ich rief…

***Spoiler: Schockbilder unter den Links***

Tja,
ich glaube, damit muss man rechnen, wenn man Olympische Spiele in einer Diktatur durchführt. Wenn man Olympische Spiele in einem Land durchführt, dass die Belange der Bürger umfassend kontrolliert.

Aber wenn man nichts zu verbergen hat, geht das ja alles. Wenn man nichts zu verbergen hat muss man auch nicht auf Seiten wie Human Rights Watch oder ähnlichem Kroppzeug rumsurfen.
Die stören eh nur den regelmäßigen Ablauf des harmonischen Miteinanders in der chinesischen Gesellschaft. Ganz zu schweigen von der Terrorabwehr.

Und die zwei Frauen, die gezielt vergewaltigt wurden, weil sie Falun-Gong-Mitglieder sind oder die Menschen, die sozialverträglich abgelebt werden, weil sie halt Organe haben, die andere besser brauchen können, die sind halt selbst dran schuld. Die haben sich halt was gegen die Staatsmacht zuschulden kommen lassen. Tai-Chi betrieben oder so.

Aber ein tolles Land und man kann tolle olympische Spiele dort durchführen.
Übrigens dürfte die Beschneidung der Internetzugänge für die Journalisten die Retourkutsche für den doch etwas strapaziösen, von starken Protesten begleiteten Fackellauf sein.

OK; ich finde da ein paar mehr Worte als Opa. Der es genial in wenigen Sätzen voll auf den Punkt gebracht hat.

Aber was ich richtig gut finde, ist, dass die Leute jetzt mal am eigenen Leib erfahren, was es bedeutet in einem Überwachungsstaat zu leben. Und vielleicht wacht der eine oder andere noch so gerade rechtzeitig auf.

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