Woran man merkt, dass man alt wird…

…arschcool mit ner Chopper auf einen Schulhof fahren.

Helm absetzen.

Musikpümpel aus den Ohren ziehen.

Lautstarke Musik ertönt aus dem Zeug, weil der mp3-Player noch an ist.

Lauschende Kiddies um einen rum.

„Was hören sie denn da?“

„AC/DC. Highway to hell.“ Stil bleibt Stil.

Verwirrte Gesichtsausdrücke allerorten.

Ein offensichtlicher Geistesblitz ziert den Gesichtsausdruck eines vermutlich 11jährigen:

„Ah, das hört mein Papa auch immer, dass ist doch diese Oldie-Band aus den 70ern, oder?“

Entgleisender Gesichtsausdruck bei mir.

„Äh, nun jaaaaa“

So. Und nun geh ich mir nen Rollator kaufen. Wer weiß, wozu die Dinger mal gut sind.

Z.b. zum ungebildete Kinder überfahren.

„Oldie-Band“

Pfüh.

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7 thoughts on “Woran man merkt, dass man alt wird…

  1. 1. Rollator wird erst ab 65 oder so gezahlt und wenn man gehbehindert ist. Faulheit alleine wird leider nicht als Gehbehinderung gewertet *g*

    2. Ein Pümpel im Ohr. Andere im Straßenverkehr. Aber ganz ohne machts auch keinen Spaß und im Auto haste ja auch Radio an 🙂

  2. Pack Dir nächstes Mal lieber Nightwish aufm Player, wenn Du schon die Schulhöfe entweihst. Damit wirkste min. zehn Jahre jünger. *g*

  3. Gestern erlebt: Mädel steht vor einem Marktstand, der Bilder von Musikern feilbietet, und hat eins der T-Shirts in der Hand.

    Verkäufer: Weißt du, wer das ist?
    Mädel: Nein.
    Verkäufer: Das ist Jimmy Page.
    Mädel zuckt mit den Schultern.
    Verkäufer: Kennst du Led Zeppelin?
    Mädel: Nein, tut mir leid.
    Verkäufer guckt ratlos in die Gegend, sieht mein entsetzt-belustigtes Gesicht und wendet sich mir zu – sichtlich erleichtert, dass ich die Herren kannte, deren Bilder ich betrachtete.

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