Christliche Nächstenliebe

…wird man bei christlichen Fundamentalisten häufig vergebens suchen. Dafür aber einen so hoch erhobenen Zeigefinger, dass man sich fragt, ob der Seitenersteller noch gucken kann. Normalerweise sind sie nämlich in herber Gefahr, dass der Finger der Balken im eigenen Auge wird.

Heute die Vorstellung dieses doch etwas seltsamen Haufens. Mal abgesehen davon, dass sich mir der Zusammenhang zwischen „Kinder in Gefahr“ und „Tanztheater“ nicht wirklich erschließt, gibts auf dieser Webseite das übliche Geschwalle bezüglich Abtreibung und wie böse die doch ist.

Aber auch, dass moderne Musik gesundheitsstörend ist, wird hier mal wieder sehr anschaulich beschrieben.
Ein absolutes Leckerchen ist der Artikel über Menschenrechte. *g*

Wobei…eine Sache kann ich ja doch unterschreiben *g*

Aber die Frage sei gestattet: Wenn islamische Prediger argwöhnisch beäugt werden, ob sie denn auch keine Hassprediger sind, wenn ihnen Berufsverbot droht, wenn sie das falsche predigen – was bitte macht man dann mit solchen Figuren?
Denn diese christlichen Hardcore-Gläubigen sind kein Deut besser als die islamistischen. Dieselbe Denkungsart. Nur ein anderer Gott.

Aber mit der eigentlichen Religion hat das herzlich wenig zu tun.

Danke Will für den Link – hab mal hemmungslos geklaut. 😉

Send to Kindle
Soziales

Flattr this!

4 thoughts on “Christliche Nächstenliebe

  1. Es gibt da einen Unterschied: ein Moscheeprediger hat wesentlich mehr Autorität innerhalb der islamischen Gläubigenschaft als dieser Verein innerhalb der christlichen Gläubigenschaft. (Was das angeht, beneidet jeder Pastor den Imam…)
    Und ich hab zwar jetzt keinerlei Lust zum Suchen gehabt, aber ich glaub mal nicht, daß dieser Verein irgendwo was von „schlagt sie tot“ schreibt.

  2. Derzeit ist es so, dass islamische Prediger sich allein aufgrund ihrer Religion intensiverer Beobachtung erfreuen.
    Man könnte sowas auch islamische Hysterie nennen.

    Und beileibe nicht alle sind Hassprediger.

  3. Steht nicht in Abrede. In Frankreich ist der Islam übrigens zweitgrößte Kultusgemeinde nach dem Katholizismus und dreimal so groß wie Evangelen und Juden zusammen…
    Es gibt vermutlich überall so’ne und solche, aber im Islam hat der Prediger nun mal weithin mehr Autorität über seine Zuhörer als jeder Priester oder Pastor, so sehr der sich auch anstrengen mag. Weil einfach der Islam sich selbst absoluter versteht als selbst der Papismus. Die römische Kirche hat sich mit der Autonomie des Staates immer schwer getan, aber sie hat sich arrangiert. Das müssen Teile des Islam noch erst sich erarbeiten…

  4. Auch hier Zustimmung.
    Aber einige Kirchenfürsten hättens doch gerne wieder so wie im Islam: Christlicher Staat. Ich rede da von so Leuchtenden christlichen Vorbildern wie Kardinal Meißner und Co. Die ja nu wirklich dem Wort rückwärtsgewandt eine völlig neue Bedeutung verleihen. 😉

    Und da gilt: Was für islamistische Fundamentalisten gilt muß für christliche genauso gelten. 😉

bestellt folgenden Kaffee