Von einem der am Boden lag.

Das scheint für manche Leute der Grund zu sein, nochmal kräftig nachzutreten.

Nochmal zum mitschreiben:
ALLES was Herr Masri sagte, ist nachgeprüft und bewiesen. Er WURDE gegen seinen Willen verschleppt. Er WURDE gefoltert. Diese Zeit ist nicht ohne Narben bei ihm abgegangen, er ist psychisch krank.

Er braucht Hilfe. Er braucht Leute, die das Trauma behandeln können.

Ja, er hat einen Supermarkt angezündet. Eine Metrofiliale, um genau zu sein. Tat er das, weil er einfach mal Bock hatte, deutsche Gesetze zu brechen? Oder nicht viel eher, weil sein Trauma, die Folterungen etc. ihn psychisch so mitgenommen haben, dass eine Steuerungsfähigkeit nicht mehr vorlag?
Alle außer einem Blatt bestätigen letzteres.

Dabei wird die Berichterstattung so perfide und mies platziert und formuliert, dass man ihn in einem Atemzug mit Nazis, muslimischen Hasspredigern und „Gesindel“ nennt.

Schlimm und übelkeiterregend.

Khaled al-Masri verdient nicht Verachtung. Er verdient Mitgefühl. Nicht zu verwechseln bitte mit Mitleid, das braucht kein Mensch. Aber mitfühlende Hilfe bei der Aufarbeitung der Geschehnisse, das ist essentiell notwendig, damit er irgendwann wieder ein normales Leben führen kann.

Und – mindestens ebenso wichtig: Er irgendwann keine Gefahr mehr für sich und andere darstellt.

Was er nicht braucht, sind Aaswühler, die nur auf Fehltritte warten, damit sie in hetzerischer Art ihn erneute vorführen können. Und auf die Art übrigens die gesamte islamische Gemeinde in Deutschland brandmarken.

Vor 60 Jahren waren es die Juden. Heute sind es die Muslime.

Was kommt eigentlich als nächstes?

Nochmal, da es scheinbar Probleme gibt:
Mir ist es völlig wurscht, woher jemand kommt. Wenn ihm so etwas passiert, wie Herrn Masri passiert ist, und das mit Billigung und aktiver Mithilfe unserer Bundesregierung, ist das ein Skandal.
Die Verantwortlichen gehören aus ihren Ämtern entfernt, denn offensichtlich bedeutet ihnen der Geist des Grundgesetzes nicht viel.

Und bitte Leute: Unterscheidet zwischen Muslimen und Muslimen. Es gibt die Organisation Opus Dei. Aber nur weil es sie gibt, heißt das noch lange nicht, dass ich sie auch gutheiße, weil ich Christ bin.
Exakt das gleiche gilt auch für Muslime. Nicht alle sind so bescheuert wie die Verbrecher, die Kindern Sprengstoffgürtel umschnallen. Nur, weil einer dem Islam angehört, ist er noch lange kein Terrorist oder achtet unsere Gesetze nicht.
Viele wollen einfach nur in Ruhe leben. Und das können sie im Zeitalter des „Kreuzzugs gegen den Terror“ leider nicht mehr.

Send to Kindle
Soziales

Flattr this!

bestellt folgenden Kaffee