Ein paar Aufreger… :-(

Datensicherung und Bundeswehr

Unabhängig von der Rechtschreibung: Dieser Heise-Forenposter hats auf den Punkt gebracht. Ausgerechnet Heise-Forum *g*

Was bitteschön haben wir denn für einen Geheimdienst bzw. Bundeswehr?

Entweder sind das alles Vollpfosten, die von Datensicherung und Datensicherheit mal NULL Ahnung haben oder aber da steckt in einer EDV-Abteilung eine Obrigkeitshörige kriminelle Bande, die vorsätzlich einen demokratisch eingerichteten parlamentarischen Untersuchungsausschuß bescheißt.

Ich weiß derzeit echt nicht, was mir lieber ist. Vor allem unter dem Hintergrund der allfälligen Datenvernetzung und Datenerhebung. Ich soll darauf vertrauen, dass meine urpersönlichsten Daten bei diesem Luschenverein sicher sind? So Sachen wie Fingerprints, Biometrie- und DNS-Daten? Hallo? Gehts noch?

Auf einmal bekomme ich Besuch zum Stäbchenlecken, weil meine DNS am Tatort von 10 Morden gefunden wurde. Nach der Verurteilung stellt sich raus, dass in der fraglichen Datenbank mal lustig durcheinandergewürfelt wurde – aber ich komm dann trotzdem nicht ausm Knast, weil dummerweise das Backup (!!!!) gelöscht und geshreddert wurde? OK, mag weit hergeholt klingen, aber bis vorige Woche mochte ich auch nicht glauben, dass die Bundeswehr keine Aktenoriginale aufbewahrt und nur ein einziges Backup auf Magnetband von den wichtigen und geheimen Akten anfertigt, dass dann auch noch kaputtgeht. Und vor allem, dass die die Datensicherung wohl zentral an einem Ort machen und wie gesagt, nur EIN EINZIGES BACKUP sämtlicher wichtiger Daten. Und dummerweise ausgerechnet die Daten im Fall Kurnaz. Was für ein Pech aber auch….

Boah. Was für ein verlogener Saustall. Ich hoffe, da wird mal aufgeräumt. Aber ich fürchte, da wird statt dessen eher vertuscht, was das Zeug hält.
Bundeslöschtage sollten als neuer Feiertag eingeführt werden. Während der Arbeitszeit sind diese Aktenberge ja gar nicht mehr zu beseitigen, da müssen ja zuviele Leute gefoltert befragt werden.

Tja. Aufreger Nr. 2.

Marco.
Ehrlich gesagt, ist mir das scheißegal, ob der hier auch wegen Kinderschänderei möglicherweise in den Knast gekommen wäre:
Der Junge hat Neurodermitis und Asthma. Die notwendigen Medikamente werden ihm wohl vorenthalten. Wer Neurodermitis hat, weiß, was das für Qualen sind, wenn er sich nicht eincremen kann. Stress verschlimmert das noch. Mangelnde Hygiene auch.

Und mal so unter uns Klosterschwestern:
Was ist da eigentlich passiert? Ein 17jähriger macht mit einem Mädchen rum, dass die Mutter scheinbar fröhlich die ganze Nacht durch das Hotel toben läßt.
Am nächsten Morgen brüllt die Mutter (!) nicht das Kind (!!) „Vergewaltigung“ und der Junge wird in Knast gesteckt. Und – btw. wenn das Kind tatsächlich totes Sperma in der Scheide hatte: Wie lange genau braucht man, um festzustellen, dass man vergewaltigt wird? Im vorliegenden Fall offensichtlich mehr als 2 Stunden. Länger leben die kleinen Soldaten von Männern da nämlich nicht.
Ich würde mal meinen, dass das im Normalfall auch etwas anders aussieht.

Komische Mutter oder? Und ich halte das für völlig normal, wenn die beiden da rumknutschen. Das Geständnis von Marco ist übrigens mit Vorsicht zu genießen – wie alle Geständnisse die erpresst werden:
Die Mitgefangenen von Marco wissen, warum er sitzt. Und das sind alles Schwerstverbrecher. Scheinbar 30 Stück.
Dazu die Juckerei von der Neurodermitis und vielleicht etwas Atemnot durchs Asthma.
Wenn man mir dann Asthmaspray und Cremetopf und Schlüssel für eine Einzelzelle vor die Nase halten würde, würde ich schwören meinen noch lebenden Vater umgebracht zu haben, nur damit ich das kriege. Und ein 17jähriger ist leicht zu beeinflussen.

Nä – solange die Türken so eine grandiose Scheiße verzapfen will ich die hier in der EU nicht sehen.

Zum Lawblog: ich schätze Udo Vetter sehr, aber ich bezweifle doch sehr stark, dass es hier in Deutschland ein Verfahren gegeben hätte – Staatsanwälte sind zwar häufig mit dem Klammerbeutel gepudert aber doch nicht SO lebensfremd.
Das war ne normale Turtelei zwischen Jugendlichen. Nicht mehr und nicht weniger. Und dafür einen Jugendlichen so einem Horror aussetzen… nä, sorry.

Türkenbashing? Aber in dem Fall gerne doch.

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